kultur & wissen/Religion und Weltanschauung

 


 

Kundgebung der Initiative AugeNAuF – Augsburg gegen Nationalismus, Ausgrenzung Fremdenfeindlichkeit, Königsplatz, 26. Januar 2015

 
22.4.2019
Interview mit Ahmadiyya Muslim Jamaat
„Die Anerkennung des Islam in der Öffentlichkeit durch den Status ‚Körperschaft des öffentlichen Rechts‘ ist für uns von großer Bedeutung“

In der Bundesrepublik Deutschland wird längst ein Kulturkampf von rechts geführt. Damit verbunden ist eine steigende Islamfeindlichkeit, die in der öffentlichen Debatte auch das Verhältnis zwischen Staat und Religion berührt. Die LINKE geht noch viel zu defensiv mit diesem Problem um. Wir sollten uns bei diesem Konflikt entschiedener positionieren. Es genügt nicht mehr, wenn wir den Religionsgemeinschaften im interreligiösen und interkulturellen Dialog aufgeschlossen und freundlich begegnen. Es wäre darüber hinaus nötig, für sie die gleichen Rechte einfordern, die bereits andere Religionsgemeinschaften, insbesondere die großen christlichen Kirchen haben.
Das Religionsverfassungsrecht bietet im Grundgesetz dafür eine praktikable Lösung an. Es sieht im Art 140 GG für religiöse und weltanschauliche Gemeinschaften die Rechtsform der „Körperschaft des öffentlichen Rechts“ (KdöR) vor. Das nachfolgende Interview führte Karl-Helmut Lechner mit Herrn Faizan Ijaz, Personalleiter der Religionsgemeinschaft „Ahmadiyya Muslim Jamaat“. Es zeigt auf, welch große Bedeutung eine durch den Status als KdöR mit Verfassungsrang ausgestattete Anerkennung des Islam in der Gesellschaft hat …   weiter
 
16.12.2018
Religionsfreiheit und linke Politik, Teil 3
Der Status „Körperschaft des öffentlichen Rechts“ ist anschlussfähig auch für islamische Gemeinden
Ein Projekt linker Religionspolitik

In das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland wur­den 1949 im Artikel 140 die Bestimmungen der Weimarer Verfassung übernommen. Darin verleiht es anerkannten Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften den Status der „Körperschaft des öffentlichen Rechts“ (KdöR), in Verbindung mit dem so genannten „Privilegienbündel“. Über die mit dem Charakter als Körperschaft des öffentlichen Rechts (KdöR) zugestandenen Einzelbefugnisse konnte zur Weimarer Zeit noch keine Einigung erzielt werden. Heute allerdings, nach der langen Rechtsprechungstradition seit 1949, besteht weitgehend Einigkeit über die praktische Bedeutung der Körperschaften im Sinne des Art. 137 V WRV.. …   weiter
 
3.12.2018
Religionsfreiheit und linke Politik, Teil 2
Eine kurze Geschichte des Laizismus und der Religionsverfassung bis zur Weimarer Republik
Die Weimarer Verfassung beendete das reaktionäre Bündnis von Thron und Altar, allerdings hinkt die Trennung von Staat und Kirche noch heute. Ein radikaler Laizismus wäre aber wahrscheinlich keine Lösung, auch die Erklärung der Religion als Privatsache ist nicht haltbar. Der Marxismus verkennt in der Regel die Religion als sozialen Komplex, als gesellschaftliche Kommunikation.

Ein kerniger Satz von Friedrich Engels aus dem Jahre 1874 sei hier zitiert: „Von der großen Mehrzahl der deutschen sozialdemokratischen Arbeiter kann man sogar sagen, dass der Atheismus bei ihnen sich schon überlebt hat; dies rein negative Wort hat auf sie keine Anwendung mehr, indem sie nicht mehr in einem theoretischen, sondern nur noch in einem praktischen Gegensatz zum Gottesglauben stehen: Sie sind mit Gott einfach fertig, sie leben und denken in der wirklichen Welt und sind daher Materialisten.“
Aber man muss auch wissen: Marx kennt Religion nur als Religion des Einzelnen und in der Gestalt der Kirchen, die in ihrer Verbindung von Thron und Altar Teil des zu stürzenden Staates sind. Er unterscheidet nicht zwischen dem religiösen Individuum und „der Religion“ als gesellschaftlicher Kommunikation in ihren gesellschaftlichen Erscheinungsformen, als sozialem Komplex. Dagegen unterscheidet er in seiner Analyse und Kritik des Kapitalismus sehr genau zwischen Kapitalist und dem Kapitalismus als System. …   weiter
 
24.11.2018
Religionsfreiheit und linke Politik, Teil 1
Ein frommer Wunsch: Die religionslose Gesellschaft
Die Säkularisierung führt nicht einfach zu einem Bedeutungsverlust von Religion / Es ist verbrieftes Men­schenrecht, Weltanschauung und Religion zu haben

Von Karl-Helmut Lechner wurde uns dankenswerterweise eine Studie zum Thema Religionsfreiheit und linke Politik zur Veröffentlichung angeboten. In der Studie, die wir in 3 Teilen veröffentlichen wollen, finden sich eine Menge überdenkenswerter Aspekte. So zum Beispiel die Frage, ob die sogenannte Säkularisierungsthese Gültigkeit besitzt. Die gängige Auffassung, dass im Zuge der Aufklärung und des technischen Fortschritts der religiöse Glaube sich quasi von selbst verflüchtigt, kann von einer kritischen Religionswissenschaft nicht bestätigt werden. Wichtig ist dabei auch die von den Soziologen formulierte Funktion der Religion als Hilfeleistung bei der individuellen und sozialen Kontingenzbewältigung. Da der Mensch bei der Sinngebung sich zwangsläufig für eine Sicht der Dinge entscheidet und anderes notwendigerweise außer Acht lässt, entsteht ein Raum des Unbeobachtbaren – und genau für diesen Raum ist die Religion zuständig. …   weiter
 
17.10.2018
Als in Augsburg die Sünde zur Tugend wurde
Von der steilen Karriere der Habgier aus der Hölle der Kirche in den Tugendhimmel des Kapitalismus

Seit 450 Jahren ziert ein florentinischer Kunst nachgebildeter Prachtbrunnen des Gottes Merkur, des Beschützers der Händler und Kaufleute, das 1590–1630 im Renaissancestil erneuerte und bis heute prägende Stadtbild von Augsburg. Kaum einer der vielen Touristen, aber auch nur wenige Augsburger ahnen, welch revolutionärer Paradigmenwechsel sich dahinter verbirgt. Nach kirchlicher Moral galten Kreditgeschäfte und besonders Tauschgeschäfte um des reinen Geldgewinnes willen als Wucher. Dem Wucherer drohten Höllenstrafen. Wie konnte es da zu solcher Huldigung des heidnischen Handelsgottes kommen? …   weiter
 

13.3.2018
Die Sozialdemokratisierung der Emanzipation
Teil 2 einer Besprechung des Buches von Ulrich Duchrow mit luther, marx & papst den kapitalismus überwinden

"Ein alter Bauer sitzt nach Feierabend auf der Bank vor seinem Haus und schaut sinnend vor sich hin. Er sinnt und sinnt, und die anderen neben ihm denken auch stumm. Auf einmal schnauft der alte Bauer kräftig und sagt aus einer tiefen Betrachtung heraus: ,Hm, lacha tät i, wenn mir an falschen Glauben hättn!'" Diese kurze Betrachtung Oskar Maria Grafs über das Verhältnis der Altbayern zu ihrem "Herrgott" setzt die Fähigkeit der Selbstironie, Selbstbetrachtung, Betrachtung der Welt und Selbstkritik voraus. Glaubensdogma, Sakramente, Liturgien als verinnerlichte Lebensregel, also alle Glaubensäußerlichkeiten seien dem Altbayern fremd, so der bekennende Katholik Graf. Dieser Menschenschlag habe zu seinem Herrgott ein eher persönliches, privates, fast möchte man sagen freundschaftlich-anarchisches Verhältnis. …   weiter

 
25.2.2018
Martin Luther und der Frühkapitalismus

Nur wenigen ist bekannt, was für ein leidenschaftlicher, scharfsichtiger, unnachgiebiger und von Mitmenschlichkeit bewegter Kritiker des aufkommenden Kapitalismus Martin Luther war. Eine prominente Ausnahme ist Karl Marx, der ihn als Zeugen für die Erkenntnis anführt: „Die ‚Gesellschaften Monopolia‘ (Luther) waren gewaltige Hebel der Kapitalkonzentration.“ Dagegen haben die evangelischen Kirchen Luthers ökonomisches Erbe erfolgreich verdrängt. Im 20. Jahrhundert erschienen ganze drei Bücher über Luther als Ökononom, eins davon von einem Wirtschaftswissenschaftler der DDR. Auch im zurückliegenden Luther-Jahr war davon nichts zu hören. Die September-Veranstaltung im Augsburger Annahof zu Luthers Kapitalismuskritik „Den Fuckern ein Zaum ins Maul legen“ war ein absoluter Solitär. …“  weiter
 
22.1.2018
Zum Abschluss des 500-jährigen Reformationsjubiläums
Die Sozialdemokratisierung der Emanzipation
Teil 1 einer Besprechung des Buches von Ulrich Duchrow mit luther, marx & papst den kapitalismus überwinden
ulrich duchrow: mit luther, marx & papst den kapitalismus überwinden … eine flugschrift in kooperation mit Publik-Forum. VSA-Verlag Hamburg, 2017.

Zum Abschluss des 500jährigen Reformationsjubiläums im Vorjahr hat Ulrich Duchrow, protestantischer Befreiungstheologe, eine kompakte Flugschrift geschrieben: mit luther, marx & papst den kapitalismus überwinden. Der inhaltliche Kern: „Der Kapitalismus hat eine große Legitimationskrise, weil er Menschheit, andere Mitgeschöpfe und Erde in eine immer gefährlichere multiple (Über-)Lebenskrise stürzt.“ „ … Wer aber sagt laut, dass schon der Begriff »Flüchtlingskrise« eine Verkehrung der Realität ist – … Wer sagt laut, dass es die Kriege und die Weltwirtschaftsordnung des Westens sind, die die Krisen verursachen …? … einer, Papst Franziskus, nennt zwar die Namen nicht, spricht und handelt aber exakt im Sinn der Tabuisierten … So ermutigt er uns, neu auf Luther und Marx zu schauen, um vielleicht die Legitimationskrise des Kapitalismus zu verschärfen und Perspektiven für eine neue Kultur zu entdecken. …“
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16.2.2015
Wer demonstriert bei Pegida und wo stehen die Pegida-Demonstranten politisch? Was tut sich bei der Anti-Pegida? Teil 1
Neue Studien zur Anhängerschaft von Pegida
Die Initiative AugeNAuF – Augsburg gegen Nationalismus, Ausgrenzung Fremdenfeindlichkeit organisiert die dritte Kundgebung. Rede der Europäischen Linken am 26. Januar

Ausgelöst durch die Pegida-Demonstrationen der „Patrioten gegen die Islamisierung des Abendlandes“ in Dresden und anderswo formieren sich Gegenkräfte und halten Gegenkundgebungen ab, vorzugsweise montags. Auch in Augsburg, wo Pegida bisher noch nicht antrat, entwickelte sich eine links-progressive Gegenbewegung mit erstaunlich hohen Teilnehmerzahlen. Die zweite Kundgebung der Initiative AugeNAuF – Augsburg gegen Nationalismus, Ausgrenzung Fremdenfeindlichkeit am 26. Januar am Königsplatz / kurze Bahnhofstraße brachte 600 Teilnehmer auf die Beine. …
Aus dem Inhalt: Die Initiative AugeNAuF ● Entwicklung von Pegida ist nach Spaltung offen, Stärkung der AfD durch Pegida? „Rechtspopulismus schlägt Rechtsextremismus“? ● Neue Studien zur Anhängerschaft von Pegida ● Wer demonstriert bei Pegida? ● Rede zur Aktion gegen Pegida am 26.01.2015 in Augsburg ● Warum haben einige Kapitalgruppen ein Interesse an so einer Entwicklung? ● Positive Nebeneffekte, aus Sicht des Kapitals, können dabei weiter sein: ● Fazit ● Damit komme ich zum zweiten Punkt meiner Rede ● Studien zu Pegida ● Medienberichte über die Studien zu Pegida  weiter
 
31.1.2015
Kundgebung der „Besorgten Eltern“ am 17. Januar, Teil 1
Herabwürdigung sexueller Vielfalt, Diffamierung des Erziehungspersonals
Berufung auf ein ominöses Netzwerk. Besitzanspruch auf die Kinder. Tendenzielle Verweigerung elementarer Menschenrechte aus der UN-Kinderrechtskonvention

Die Kundgebung der „Besorgten Eltern“ am 17. Januar auf dem Rathausplatz gab ein eher klägliches Bild ab. Mit etwas über 50 Teilnehmern waren es deutlich weniger als noch im Oktober und die geplante Demonstration fiel aus. Zwischen 80 und 100 Gegendemonstranten brachten mit Transparenten und Sprechchören ihren Protest gegen die reaktionäre Ideologie der „Besorgten Eltern“ zum Ausdruck. Die Augsburger Allgemeine sorgte in einer ausgewogenen Berichterstattung dafür, dass auch dieser Protest zum Ausdruck kam: „»Wir sind besorgt über die besorgten Eltern«, sagte am Rand der Veranstaltung Jessica Heckler. Mit ihrer viermonatigen Tochter und Freunden war sie gekommen, um die Gruppierung live zu erleben. »Ich finde es ekelhaft, was hier abgeht und möchte nicht, dass meine Tochter mit solchem homophoben Gedankengut in Kontakt kommt.«“   weiter
 
20.12.2014
PEGIDA – Rechte Fanatiker oder fehlgeleitete Systemopfer?
Gegendemonstration in Augsburg am 19. Dezember 2014

Seit der Abfassung dieses Artikels fand in Dresden ein weiterer Aufmarsch der „Patriotischen Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes“ (PEGIDA) statt, der mit 17.500 Teilnehmern einen neuen Rekord darstellt. Aber auch die Gegner von PEGIDA in Dresden mobilisierten an die 5.000 Teilnehmer. Die Mobilisierungsversuche der „Islamisierungs“-Gegner andernorts waren vom Ergebnis her eher kläglich und stießen auf wuchtige Gegenaktionen. In Bonn folgten höchstens 200 Teilnehmer einem Aufruf des Zusammenschlusses »Bonn gegen die Islamisierung des Abendlandes« (BOGIDA), der maßgeblich von Melanie Dittmer, Mitglied des Landesvorstandes der rechten Splitterpartei »PRO NRW«, angeführt wird. Dittmer, die in den 1990er Jahren eine der führenden Neonaziaktivistinnen Nordrhein-Westfalens war, und ihren Anhängern standen mehr als 5.000 Gegendemonstranten gegenüber.
In Augsburg, in dem sich bisher keine PEGIDA-Anhänger zeigten, veranstaltete ein Bündnis „AugeNauF – Augsburg gegen Nationalismus und Fremdenfeindlichkeit“ am Freitag, 19. Dezember, eine Kundgebung am Königsplatz. „Die Aktion richtet sich gegen die fremdenfeindlichen Demonstrationen á la pediga und hogesa und will ein Zeichen der Solidarität setzen“, schrieb Peter Biederwolf in der Einladung. Trotz sehr kurzfristiger Mobilisierung fanden sich etwa 200 Teilnehmer zur Kundgebung ein, …   weiter
 
3.12.2014
Aufmarsch der „Besorgten Eltern“, Teil 3
Mathias Ebert muss bei seiner fundamentalistischen Mobilisierung einige Pleiten hinnehmen
„Demo für Alle“ – ein konkurrierendes Label, offensichtlich vom Adel und der AfD gesteuert

Hedwig Freifrau von Beverfoerde, Demo für alle in Stuttgart am 28.6.2014 blu-news.org CC BY-SA 2.0 Flickr
In diesem Artikel geht es um das Zusammenwirken der „Besorgten Eltern“ mit radikalen Fundamentalisten in den USA und Europa. Auch rechtskatholische Kreise springen auf. Mathias Ebert, omnipräsenter Cheforganisator der „Besorgten Eltern“, bietet seine Truppe auch als familienpolitische Erweiterung und Rechtsverschiebung der „Montagsmahnwachen für den Frieden“ an. Nach Mobilisierungspleiten in Düsseldorf und Dresden haben es die „Besorgten Eltern“ auch noch mit einer starken Konkurrenzorganisation „Demo für Alle“ zu tun. Das Bündnis „Demo für Alle“ wird über die „Initiative Familienschutz“ und die „Zivile Koalition“ offensichtlich vom Adel und der AfD gesteuert.
Den nächsten größeren Anlauf nehmen die „Besorgten Eltern“ wohl am 24. Januar 2015 in Hamburg. Die Aktion in Augsburg am 17. Januar 2015 soll wohl eine Art Probelauf für Hamburg sein. Die Augsburger Demonstration wird auf der Terminseite der Homepage der „Besorgten Eltern“ nicht angekündigt, ist aber definitiv beim Ordnungsamt angemeldet. Wie queer.de aktuell berichtet, haben die „Besorgten Eltern“ für 2015 bundesweit weitere elf Demonstrationen geplant, darunter weitere zwei bis drei in Augsburg!
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29.11.2014
Aufmarsch der „Besorgten Eltern“, Teil 2
Die Marke „Besorgte Eltern“ wird kreiert
Zuspruch aus dem rechten und rechtsextremen Lager – starke Berührungspunkte mit der AfD

In diesem Artikel geht es um die zentralen Organisatoren, Medien und Verlage, die das Label „Besorgte Eltern“ kreiert haben und pushen. Ferner wollen wir den Verbindungen der „Besorgten Eltern“ zum rechten Lager nachgehen, die von Jürgen Elsässer bis zur AfD reichen.
Aus dem Inhalt:
Mathias Ebert, bis 2013 ein unbeschriebenes Blatt im Netz ● Udo Ulfkotte als „Held dieser Zeit“ auf klagemauer.TV ● Auch der Kopp-Verlag und Eva Herman mischen bei der Kampagne gegen „Frühsexualisierung“ von Anfang an mit ● Die Marke „Besorgte Eltern“ wird kreiert ● Zuspruch aus dem rechten und rechtsextremen Lager – starke Berührungspunkte mit der AfD ● Komplott mit Elsässer, Gauland, Schachtschneider und Konsorten? ● Verdächtig auch die Begeisterung des Portals PI Politically Incorrect für die Aktionen der „Besorgten Eltern“   weiter
 
27.11.2014
Aufmarsch der „Besorgten Eltern“, Teil 1
Den Initiatoren geht es nicht wirklich um das Wohlergehen der Kinder, sondern um die Rückkehr zu einem christlich-fundamentalistischen Menschenbild
Presseerklärung der Bundessprecher*In von DIE-LINKE.queer. „Russlanddeutsche“ stellen die Basis der „Besorgten Eltern“ in Augsburg – Stadtrat Juri Heiser (CSU) sagt Unterstützung zu

Am Nachmittag des 25. Oktober demonstrierte eine Initiative sogenannter „Besorgter Eltern“ durch die Augsburger Innenstadt unter dem Motto „Stoppt die Frühsexualisierung der Kinder an Grundschulen“. Im Folgenden veröffentlichen wir zunächst eine Presseerklärung von Jennifer Michelle Rath aus Gersthofen, Bundessprecher*In von DIE-LINKE.queer, die den Protest gegen die Aktion der „Besorgten Eltern“ in Augsburg maßgeblich organisiert hat. Ferner versuchen wir in dem dreiteiligen Artikel eine Recherche, wie es zu dem Label „Besorgte Eltern“ kam, um welche Kräfte es sich bei ihnen handelt, wer sich ihren Umtrieben anschließt und in welchem politischen Umfeld sich die Protagonisten bewegen. …   weiter
 
15.09.2006
Der Papst kommt – aber wer zahlt?
Rede von Gerhard Rampp auf der Großveranstaltung „Religionsfreie Zone“ des Bund für Geistesfreiheit und anderer (u.a. WASG, Linkspartei) in Regensburg

Liebe versammelte Mitmenschen, selbstverständlich gestehen wir Herrn Ratzinger das gleiche Recht zu, seine Anhänger zu besuchen, wie dem Oberhaupt jeder anderen Kirche oder Sekte. Aber ebenso selbstverständlich haben die Katholiken auch die Kosten selbst zu tragen.
Neuerdings wird das ja bestritten mit der Behauptung, der Pontifex sei hier auf Staatsbesuch. Dann wäre er aber der erste, der sich selbst eingeladen hätte! Es war Herr Ratzinger selbst, der den Wunsch geäußert hatte, seine Heimat zu besuchen, und daraufhin haben ihn die Bistümer München und Regensburg vor einem Jahr eingeladen. Deshalb bringen diese beiden Diözesen ja auch 20 bis 30 Millionen Euro dafür auf.
Von den Gesamtkosten ist das jedoch nur ein kleiner Teil, denn der Steuerzahler trägt wieder einmal den Löwenanteil mit über einhundert Millionen Euro. …   weiter
 

30.09.2005
Amtseinführung des Bischofs Walter Mixa mit militärischen Ehren
Ein Tiefschlag für die „Friedensstadt“ Augsburg

Augsburg muss am 1. Oktober als „Friedensstadt“ einen weiteren Tiefschlag hinnehmen. Die feierliche Amtseinführung von Bischof Walter Mixa wird auch mit militärischen Ehren erfolgen, denn Mixa ist auch katholischer Militärbischof für die Bundeswehr. Es haben sich neben Kardinälen und Bischöfen auch Mitgliedern der bayerischen Staatsregierung sowie Verteidigungsminister Struck angesagt. Nach dem feierlichen Gottesdienst im Dom am Samstag Vormittag, der ab 9.45 Uhr vom bayerischen Fernsehen live übertragen wird, will sich Monsignore unter das „katholische Volk“ auf dem Domplatz begeben. Es spielt das Luftwaffenmusikkorps I Neubiberg. Mixa, kommend aus Eichstätt, bekommt nun die oberhirtliche Gewalt über die Diözese Augsburg […]
Mixa ist eiserner „Lebensschützer“ und Verfechter der „ehelichen Lebensgemeinschaft“ und der „Treue“ – eine Tugend, die nicht nur in der Ehe sondern auch für Soldaten gilt. Die Betreuung von Auslandseinsätzen ist Mixa ein besonderes Anliegen und die ihm unterstellten Militärgeistlichen beraten Truppenführer in religiösen und ethischen Fragen. Das von Mixa geleitete deutsche Militärbischofsamt wirkt mit bei der seelischen Vorbereitung der Truppen auf ihre Auslandseinsätze. …   weiter
Bischof Dr. Walter Mixa (born 1941 in Königshütte), seit 2005 Bischof von Augsburg und seit 2000 Katholischer Militärbischof für Deutschland, Pressestelle der Diözese Augsburg, Dr. Christoph Goldt, Augsburg CC BY-SA 2.0 DE Ausschnitt

 

17.08.2005
Weltjugendtag in Köln
Debatten und Gegenveranstaltungen: „Ist ganz Köln papstbesoffen?“
Jetzt schlägt die Stunde des Augsburger Bischofs Mixa

... Wer ist eigentlich der Veranstalter dieses Großereignisses? Offiziell ist es der Papst persönlich. Die organisatorische und die finanzielle Verantwortung liegt aber allein bei den deutschen Katholiken, aus Rom kommt kein Finanzierungsbeitrag. Zur Organisation und zur Durchführung des Ereignisses hat man in Köln eine „Weltjugendtags-GmbH“ gegründet, wie der Name schon sagt, ein Unternehmen mit beschränkter Haftung. Bei dem großen Aufwand und den umfangreichen Vorbereitungen ergibt sich die Frage, was ist denn wohl die tiefergehende Absicht und das Ziel, das man erreichen will?
... Zu den Ratz Attacks in Dimensionen von US-“Heimatschutz“-Programmen gehören auch militärische Maßnahmen. Jagdflugzeuge der Luftwaffe übernehmen den Begleitschutz für die Papst-Maschine, sobald sie deutsches Hoheitsgebiet überfliegt. Das Nationale Lage- und Führungszentrum in Kalkar, an dem die Bundeswehr beteiligt ist, kontrolliert den Luftraum über Köln, die NATO wird die deutsche Behörde dabei mit einem AWACS-Flugzeug unterstützen. Bundeswehr-Transporthubschrauber stehen für den Notfall bereit. In Nörvenich werden Presseberichten zufolge gar Fuchs-Spürpanzer bereitgestellt. ...
Jetzt schlägt auch die Stunde des neuen Augsburger Bischofs Mixa, seines Zeichens auch Militärbischof der Bundeswehr. (links im Bild und oben) Zum XX. Weltjugendtag 2005 hat Mixa eine Werkwoche der Militärseelsorge mit mehr als 200 Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr sowie Gästen der Streitkräfte Argentiniens, Ecuadors, Frankreichs, Großbritanniens, Irlands, Kroatiens, Litauens, der Niederlande, Österreichs, Polens, der Schweiz, der Slowakei, Spaniens, Ungarns und der USA organisiert.
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28.02.2004
Rundfunkansprache des Bund für Geistesfreiheit Bayern, 22.02.2004
Brauchen wir eine europäische Verfassung?

... Aus den genannten Gründen lehnen viele Verbände und „Nicht-Regierungs-Organisationen“ die EU-Verfassung ab und sind froh über deren vorläufiges Scheitern. Dazu zählen Umwelt- und Friedensorganisationen ebenso wie Wohlfahrtsverbände und Sozialträger und sogar kirchliche Gruppierungen. Als einzige im Parlament vertretene politische Partei in Deutschland hat sich die PDS gegen die EU-Verfassung ausgesprochen.
Der Bund für Geistesfreiheit meint jedoch, dass damit das Kind mit dem Bade ausgeschüttet wird. Auch wir halten es für besser, wenn ökonomische und militärische Fragen nicht in einer Verfassung geregelt werden, zumal der EU-Entwurf ohnehin schon mit Bestimmungen überfrachtet ist.
Aber die Grundrechte-Charta enthält eine Reihe sehr positiver Ansätze, die nicht einfach untergehen sollten. In Artikel 2, Absatz 2, wird ausdrücklich die Todesstrafe verboten, in Artikel 4 die Folter und „unmenschliche oder erniedrigende Strafe oder Behandlung“. Auch Zwangsarbeit, Formen der Sklaverei oder Menschenhandel sind laut Artikel 5 ausdrücklich verboten.. …   weiter
 
24.11.2003
„Hohmann-Affäre“ als Startschuss
Beispiellose Hetzkampagne der Union gegen Muslime
Der andere Antisemitismus - Ein christlicher Konservativer, der Verbindung zu den Nazis sucht

Nach den Hohmann-Äußerungen legt die CDU nach, vor allem mit Hetze gegen den Islam und seine Anhänger, bzw. gegen Muslime generell. Der Zentralrat der Muslime stellt fest, dass der Antisemitismus hierzulande im fast noch stärkeren Ressentiment gegenüber Arabern sein Pendant habe. In einem Kommentar „Der andere Antisemitismus – Primitives, verächtliches Gerede über Muslime, Türken und Araber ist populär“ weist der Zentralrat nach, dass Hohmann auch auf diesem Felde einschlägig tätig war…   weiter
Bild: Martin Hohmann St. Krug CC BY-SA 3.0 Ausschnitt
 

16.11.2003
Kopftuchverbot in Bayern
Jetzt soll es wohl ernst werden

Die nationalistische Politik der CSU ist mit ideologischen Kampagnen – Stichwort Kulturkampf unter der Flagge des christlichen Fundamentalismus – und politischer Unterdrückung verbunden. Mit dem Kopftuchverbot soll wohl (erstmals?) der amtliche Rassismus an den Schulen verordnet werden. Und die SPD macht mit!?
Das bayerische Kabinett hat Eckpunkte zum Kopftuchverbot beschlossen. Noch in diesem Jahr soll es einen Landtagsbeschluss geben. Die neue Regelung werde sich zunächst auf Lehrkräfte beschränken, sagte Kultusministerin Monika Hohlmeier. Laut Augsburger Allgemeine sei die SPD dafür und die Grünen indifferent.. …   weiter
Bild: Geistlicher und Frauen mit Kopftuch bei einem Tag der offenen Tür in einer Moschee in Biberach/Riß, März 2003. Eigenes Foto von  The weaver  17:11, 17. Apr 2004 (CEST) in Eigenschaft als Journalist, Dierk Andresen, GNU-FDL CC BY-SA 3.0

 
20.10.2003
Zum Kopftuchurteil des BVerfG vom 24. 9. 2003
Das Kreuz mit dem islamischen Kopftuch
Kurzdarstellung und Kommentar von Dr. jur Gerhard Czermak, Friedberg

Das von einer muslimischen Lehrerin im Staatsdienst getragene Kopftuch ist weit mehr als nur ein Stück Stoff. Es geht um nicht weniger als das Selbstverständnis des säkularen, freiheitlichen und demokratischen Rechtsstaats. Daher ist die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit berechtigt. ...
Jedes Verbot äußerer Religionsmerkmale beeinträchtigt die „Glaubensfreiheit“ der Lehrerin. ...
Das Kopftuch hat keine eindeutige Bedeutung als religiöses Symbol. Wie die Anhörung von Sachverständigen ergeben hat, ist es mit dem stets religiösen Symbolgehalt des christlichen Kreuzes nicht zu vergleichen.
… Tatsächlich geht es bei der Auseinandersetzung ja gerade darum, ob Frauen,die am islamischen Kopftuch festhalten und damit an kulturellen Eigenheiten,die im Wesentlichen die persönliche Schamgrenze betreffen, gleichberechtigt ihren Platz in dieser Gesellschaft einnehmen können – oder nicht.
Das Bundesverfassungsgericht ist einer Entscheidung ausgewichen.. …   weiter
 
19.10.2003
Rundfunkvortrag des bfg
Kephallonia – Symbol für verdrängte Schuld

Sie erinnern sich bestimmt noch gut an die Wehrmachts-Ausstellung, die sowohl von Seiten vieler Weltkriegsteilnehmer als auch von Anhängern der Alt- und Neonazis heftig kritisiert wurde. Der Hauptvorwurf lautete, der Wehrmacht würden Verbrechen während des Zweiten Weltkriegs unterstellt, die sie entweder nicht begangen habe oder die allenfalls Einzelfälle seien, für die nicht die Wehrmacht insgesamt, sondern nur einzelne Kommandeure verantwortlich gemacht werden könnten.
Besonders entschieden wehren sich seit Jahren die Gebirgsjäger, die sich alljährlich an Pfingsten in Mittenwald zu einem fast schon rituellen Traditionstreffen zusammenfinden. Ihre diesjährige Zusammenkunft wurde allerdings von einer kritischer gewordenen Öffentlichkeit unter die Lupe genommen. Denn während die Veteranen auf dem Berg ihre alten patriotischen und militärischen Lieder absangen, trafen sich im Tal etwa 300 Historiker, Zeitzeugen, Journalisten und viele an ethischen Fragen interessierte Menschen, die ganz einfach nur wissen wollten, was da in Griechenland vor 60 Jahren wirklich passiert war.…   weiter
 

03.05.2003
Gedanken zum 1. Mai 2003
Rede des Bundes für Geistesfreiheit Bayern im Bayerischen Rundfunk

Als regelmäßiger Besucher der Mai-Kundgebungen fiel mir in den letzten Jahren auf, dass die Arbeitnehmerbewegung verstärkte Aufmerksamkeit von Seiten der beiden Großkirchen erfährt. So ist zu beobachten, dass sogenannte „Betriebsseelsorger“ auf gewerkschaftlichen Veranstaltungen auftauchen und sogar – wie letztes Jahr in Augsburg – als Hauptredner der Mai-Kundgebung auftreten. Aber auch in den Betrieben, etwa bei größeren Kündigungswellen bieten Betriebsseelsorger ihre Hilfe durch beratenden oder seelsorgerischen Beistand an. Von manchen Gewerkschaftern wird dieser kirchliche Beistand geschätzt und die Betriebsseelsorger als Verbündete der Arbeitnehmer gelobt.
Als Beobachter innerkirchlicher Vorgänge reibe ich mir verwundert die Augen! Sind es denn nicht gerade die Kirchen, die in ihren eigenen Betrieben unter Berufung auf den Tendenzschutz nahezu sämtliche Arbeitnehmerrechte außer Kraft gesetzt haben – Rechte, die selbst Kleinbetriebe ihren Mitarbeitern einräumen müssen?…   weiter

 
05.02.2003
Gott in der EU-Verfassung?
Rundfunkvortrag des bfg Bayern vom 26.01.2003

Verehrte Hörerinnen und Hörer, in der westlichen Welt hat sich im Laufe des 20. Jahrhunderts die Überzeugung durchgesetzt, daß die Grundrechte des Menschen in der Verfassung jedes demokratischen Staates verankert sein sollten. Das garantiert zwar im Einzelfall noch nicht, daß diese Menschenrechte auch tatsächlich beachtet werden, aber zumindest hat dann jede Person eine rechtliche Grundlage, um ihr gutes Recht einzuklagen.
Nun steht in der größer werdenden Europäischen Union die Formulierung einer Verfassung an, und bezeichnenderweise ist der am meisten diskutierte Streitpunkt, ob in die Präambel, also in das Vorwort, auch ein Gottesbezug aufgenommen werden soll. Dies fordern zumindest einige Vertreter der Kirchen, vor allem der katholischen. Als Begründung wird unter anderem angeführt, ohne Gott fehle den Menschen die geistige Orientierung, was indirekt, aber folgerichtig unterstellt, daß Nichtgläubige automatisch orientierungslos wären. …   weiter

22.04.2019  Interview mit Ahmadiyya Muslim Jamaat
16.12.2018  Religionsfreiheit und linke Politik 3: Der Status „Körperschaft des öffentlichen Rechts“
03.12.2018  Religionsfreiheit und linke Politik 2: Geschichte der Religionsverfassung bis zur Weimarer Republik
24.11.2018  Religionsfreiheit und linke Politik 1: Ein frommer Wunsch: Die religionslose Gesellschaft
17.10.2018  Als in Augsburg die Sünde zur Tugend wurde. Von der steilen Karriere der Habgier
13.03.2018  Besprechung von Ulrich Duchrow mit luther, marx & papst den kapitalismus überwinden, Teil 2
25.02.2018  Martin Luther und der Frühkapitalismus
22.01.2018  Besprechung von Ulrich Duchrow mit luther, marx & papst den kapitalismus überwinden, Teil 1
16.02.2015  Wer demonstriert bei Pegida und wo stehen die Pegida-Demonstranten politisch? Teil 1
31.01.2015  Kundgebung der „Besorgten Eltern“: Diffamierung des Erziehungspersonals
20.12.2014  PEGIDA – Rechte Fanatiker oder fehlgeleitete Systemopfer? Gegendemonstration in Augsburg
03.12.2014  Aufmarsch der „Besorgten Eltern“, Teil 3: Einige Pleiten für Mathias Ebert
29.11.2014  Aufmarsch der „Besorgten Eltern“, Teil 2: Die Marke „Besorgte Eltern“ wird kreiert
27.11.2014  Aufmarsch der „Besorgten Eltern“, Teil 1: Den Initiatoren geht es nicht um das Wohlergehen der Kinder
15.09.2006  Der Papst kommt – aber wer zahlt? Rede des Bund für Geistesfreiheit in Regensburg
30.09.2005  Amtseinführung des Bischofs Walter Mixa: Ein Tiefschlag für die „Friedensstadt“ Augsburg
17.08.2005  Weltjugendtag in Köln: Rundfunkbeitrag des bfg, Ratz Attacks, Militärbischof Mixa in Aktion
12.11.2004  Was hat Feuerbach mit Augsburg zu tun? - Rede des bfg
17.04.2004  Was wir aus dem Irak-Krieg lernen müssen – Rundfunkvortrag
09.03.2004  Passion Christi -. Film von Mel Gibson:
Brutalität und Judenhetze
28.02.2004  Brauchen wir eine europäische Verfassung? – Rundfunkvortrag des bfg
12.01.2004  Kopftuch und Kreuz, Rundfunkvortrag des bfg
11.01.2004  PDS-Antrag im Münchner Stadtrat: Aufruf wider eine Lex Kopftuch unterstützen!
24.11.2003  Beispiellose Hetzkampagne der Union gegen Muslime. „Hohmann-Affäre“ als Startschuss
16.11.2003  Kopftuchverbot in Bayern – Jetzt soll es wohl ernst werden
20.10.2003 Kopftuchurteil des BVG und bayerische Reaktionen
19.10.2003  Kephallonia – Symbol für verdrängte Schuld, Rundfunkvortrag des bfg
03.05.2003  Gedanken zum 1. Mai – Rechte für kirchliche ArbeitnehmerInnen! Rundfunkvortrag des bfg
09.03.2003  Der Krieg gegen die Aufklärung –
Rundfunkvortrag des bfg Bayern vom 09.03.2003
05.02.2003  Gott in der EU-Verfassung? – Rundfunkvortrag des bfg Bayern vom 26.01.2003


   
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