themen/Osteuropa, GUS

 

 

Maidan, Kiew, am 22.2.2014, dem Tag nach der Flucht des amtierenden Präsidenten Janukowitsch, als seine Gegner die Macht übernahmen. Euromaidan, Paramilitär und Faschisten hinterlassen unübersehbare Spuren. Artem Sheremet CC BY-NC-SA 2.0, Flickr

 

27.5.2022
UN-Resolution „Aggression gegen die Ukraine“ vom 2. März

Angeblich eine „überwältigende Mehrheit“ gegen Russland auf der Generalversammlung
Der Westen muss feststellen, dass seine „wiedergefundene Einheit mit seiner relativen Isolierung einhergeht“

Auf einer dreitägigen Sondersitzung der UN-Generalversammlung vom 28. Februar bis 2. März 2022 wurde eine Resolution verabschiedet, die sich ausschließlich gegen Russland richtet. Über die langen Debatten auf diesen sechs UN-Versammlungen berichteten die Medien nichts. Anhand eigener Übersetzungen von zusammenfassenden UN-Protokollen wollen wir wichtige Statements der Ländervertreter dokumentieren und besprechen. Das Abstimmungsergebnis wurde frenetisch gefeiert als eine „überwältigende Mehrheit“ von 141 Staaten. Dabei repräsentieren die Länder, die dagegen gestimmt haben, die sich enthalten haben oder nicht an der Abstimmung teilgenommen haben – also die Staaten, die einer Verurteilung Russlands in dieser aggressiven Form auf der UNO-Generalversammlung nicht zustimmen wollten – 60 Prozent der Menschheit.
Man sollte wissen, dass auf der Generalversammlung deutlicher Widerstand aus Lateinamerika, Afrika und Asien (ASEAN) zum Ausdruck kam, was Kommentatoren zur Einschätzung veranlasste: Der Westen muss feststellen, dass seine „wiedergefundene Einheit mit seiner relativen Isolierung einhergeht“. Der Resolution vom 2. März gingen andere wichtige Resolutionen voraus, auf die auch in der Resolution selbst hingewiesen wird, und die UN-Sondersitzung wurde Mitte März und Anfang April fortgesetzt. Hier gab es zuletzt keine faktische Mehrheit mehr für den Westen.…
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11.5.2022
9. Mai in Augsburg

Das „Unsterbliche Regiment“ ist doch marschiert
Die Nachkommen der russischen Veteranen kommen friedlich und zahlreich

Die Nachkommen der Veteranen des Großen Vaterländischen Krieges der Sowjetunion gegen Hitlerdeutschland kamen zahlreich zum Umzug, der am 9. Mai am Königsplatz startete und dort wieder endete. Die Demonstration verlief ruhig und friedlich und wurde von Passanten und Bevölkerung in der Innenstadt in der Regel tolerant, zum Teil interessiert, zum Teil erstaunt beobachtet. Gelegentliche Zwischenrufe gab es natürlich auch. Die russischen Organisatoren vermieden alles, was als Provokationen verursachen könnte, verzichteten nicht nur auf rote oder russische Fahnen, sondern auch auf eine Kundgebung mit eigenen Ansprachen.
Die Provokationen vonseiten der schwarz-grünen Stadtverwaltung blieben deswegen nicht aus. So erklärte die Oberbürgermeisterin schon vorab, für sie sei „jede Form der Kriegsverherrlichung und -relativierung gänzlich unverständlich“. Da sich der Umzug der russischen Community mit allem was aus Fahnen, Transparenten und Tafeln hervorging, ausschließlich auf den Großen Vaterländischen Krieg bezog, kann man die Äußerung der Oberbürgermeisterin eigentlich nur so sehen: Entweder Eva Weber wertet das Schweigen zum russischen Einmarsch in der Ukraine bereits als Relativierung des Krieges oder sie bezeichnet den als „Sieg über den Hitler-Faschismus“ angemeldeten Umzug bereits als „Kriegsverherrlichung“ – was eine Ungeheuerlichkeit wäre, aber der Augsburger CSU durchaus zuzutrauen. Oder auch den Grünen. weiter

 

8.5.2022
9. Mai in Augsburg

Russische Community feiert „Sieg über den Hitler-Faschismus“
Aufruf des Bündnisses zum 8. Mai ist nicht viel wert

Traditionell sind am 8. und 9. Mai Veranstaltungen geplant zum Gedenken an die Befreiung von der NS-Herrschaft und zur Feier des Sieges der Roten Armee 1945. Deutsche Behörden, Politik und Medien sind heuer schon im Vorfeld in Aufruhr, damit ja kein Verständnis für Russland oder gar Solidarisierung aufkommt. Demonstrationen in dieser Richtung wird strafrechtliche Verfolgung angedroht. Eine Umdeutung des 8. Mai, eine gefährliche Tendenz der Geschichtsfälschung und des politischen Revanchismus stehen im Westen an. In Augsburg ist von Teilen der russischen Community ein Aufzug „Sieg über den Hitler-Faschismus“ am 9. Mai 2022 geplant. Er soll am Montag um 18:00 Uhr am Königsplatz beginnen. Wir wollen etwas erzählen über die Vorgeschichte diese Umzüge in Form des „Unsterblichen Regiments“ in Russland, in der Ukraine, in Deutschland und auch in Augsburg. Am 8. Mai, traf sich in Augsburg ein Bündnis zur Kundgebung zum Tag der Befreiung vom Faschismus. Wir kritisieren den Aufruf des Bündnisses. weiter

 

17.4.2022
Ukrainekonflikt 5

Jacques Baud über die militärische Lage in der Ukraine
Überall in der westlichen Welt scheint es so zu sein, dass die Nachrichtendienste von den Politikern überwältigt werden

Es hat sich inzwischen herumgesprochen – zumindest bei Menschen und Medien, die noch klar denken und schreiben können – dass wir mit dem Schweizer Jacques Baud einen wertvollen Analysten haben, vor allem auch für die militärische Lage in der Ukraine. Als Ex-Oberst des Generalstabs, Ex-Mitglied des strategischen Nachrichtendienstes der Schweiz, Spezialist für osteuropäische Länder, NATO- und UN-Mitarbeiter weiß er, wovon er redet. Auch der Standpunkt der Neutralität liegt einem Schweizer. Wir wollen hier zunächst auf eine Studie von Jacques Baud von Mitte März hinweisen „La situation militaire en Ukraine“, Erstveröffentlichung beim Französisches Zentrum für Nachrichtendienstforschung. Am 25. März schrieb er noch eine Aktualisierung.

Hier weist Baud unter anderem darauf hin: „Was den Verlauf der Operationen betrifft, so stammen die in unseren Medien präsentierten Analysen meist von Politikern oder sogenannten Militärexperten, die die ukrainische Propaganda weitergeben. Lassen Sie uns klarstellen, dass ein Krieg, egal welcher Art, ein Drama ist. Das Problem hierbei ist, dass unsere Krawattenstrategen eindeutig versuchen, die Situation zu überdramatisieren, um eine Verhandlungslösung auszuschließen. … Wir wissen auch, dass die US-amerikanischen und deutschen Geheimdienste die Situation seit Ende 2021 sehr gut verstanden hatten und wussten, dass die Ukraine einen Angriff auf den Donbass vorbereitete. Daraus können wir schließen, dass die politischen Führer der USA und Europas die Ukraine absichtlich in einen Konflikt hineingetrieben haben, von dem sie wussten, dass er verloren war, nur um Russland einen politischen Schlag zu versetzen.“

In einem aktuellen Interview in der Schweizer Zeitung Zeitgeschehen im Fokus vom 6. April antwortet Jacques Baud auf die Frage „Hat sich in den letzten Wochen die Lage geändert? Ist das Vorgehen der Russen überhaupt erfolgreich?“: „Ja, man kann sagen, dass Russland seine Ziele in der Ukraine fast erreicht hat. Es ist klar, dass es die Ukraine nicht in Besitz nehmen will, aber sein Ziel ist es, die Bedrohung für die Donbas-Republiken zu neutralisieren.“ weiter

 

12.4.2022
Ukrainekonflikt 4

„Selbst bei grausamen Entdeckungen wie den Leichen in Butscha gilt, auch wenn es schwerfällt, die Unschuldsvermutung“
Zwei investigative Artikel von Joe Lauria und Scott Ritter. „Die Wahrheit über Bucha ist da draußen, aber vielleicht zu unbequem, um entdeckt zu werden“

Wir wollen diesen Artikel einleiten mit einem Beitrag aus der Schweizer Zeitung Weltwoche „Selbst bei grausamen Entdeckungen wie den Leichen in Butscha gilt, auch wenn es schwerfällt, die Unschuldsvermutung. Westeuropäer wären gut beraten, eine gewisse Distanz zu wahren“. In den deutschen Medien findet man so eine Position leider nicht. Im Gegenteil, wenn der ARD-Korrespondent und Leiter des Politikmagazins Monitor beim WDR von „mutmaßlichen “ russischen Kriegsverbrechen spricht, wird sofort eine Medienkampagne gegen ihn eingeleitet. Der deutsche Kanzler dagegen äußerte zum gleichen Zeitpunkt im Bundestag als Vorwurf an die russische Regierung „Die Ermordung von Zivilisten ist ein Kriegsverbrechen“. Gleichzeitig ist Scholz, gestützt auch auf diese Behauptung, bereit, ein Tabu zu brechen und Rüstungsexporte auch in Spannungsgebiete zuzulassen. Baerbock will weitergehen. Sevim Dagdelen (MdB Die Linke): „Jetzt sollen deutsche Panzer nach Osten rollen. Man darf gespannt sein, wie lange sich die Ampel hier noch zieren wird. Es geht um nicht mehr und nicht weniger als eine Kriegsbeteiligung Deutschlands gen Russland. Per Salamitaktik nimmt scheibchenweise die Gefahr einer direkten Konfrontation zu.“

Hauptsächlich wollen wir Joe Lauria von Consortium News zu Wort kommen lassen und den ehemaligen US-Geheimdienstoffizier Scott Ritter, die sich beide um Fakten bemühen. Joe Lauria schreibt unmittelbar nach Bekanntwerden des Massakers: „Der Westen hat ein Schnellurteil darüber gefällt, wer für das Massaker in der ukrainischen Stadt Bucha verantwortlich ist, und fordert strengere Sanktionen gegen Russland. Doch die Schuldfrage ist noch lange nicht geklärt“…weiter

 

5.4.2022
Ukrainekonflikt 3

Die Lügen der Medien über die Absichten Russlands im Ukrainekrieg fliegen langsam auf
„… sind die heutigen Mainstream-Medien perverserweise stolz darauf, verantwortungsvolle, alternative Ansichten auszuschließen“. Erstaunlich – gerade Militärs versuchen hier zu korrigieren und zu deeskalieren

Die beispiellose Hetze westlicher, insbesondere auch deutscher Medien gegen Russland im Zusammenhang mit dem Krieg in der Ukraine läuft nun schon lange, zu lange. Ein neuer Kalter Krieg zieht auf und die Gefahr der Verbreitung einer russophoben Stimmung wie vor dem Ersten oder Zweiten Weltkrieg droht bis hin zur Kriegsbereitschaft. Es ist wirklich beängstigend, wie sich nennenswerte Teile der Bevölkerung auf einem Niveau politischer Ignoranz bewegen und sich aufhetzen lassen, wie man es bis vor kurzem nicht für möglich gehalten hätte. Inzwischen kann man aber – so man will – auch andere Stimmen hören, auch in westlichen Medien. Erstaunlich ist, dass diese mäßigenden Stimmen und Aufklärung über die tatsächliche militärische Lage in der Ukraine und die tatsächlichen militärischen Ziele Russlands von Militärs erfolgen – sogar aus dem Pentagon!…weiter

 

19.3.2022
Ukrainekonflikt 2

Die Gegenreaktion auf die Sanktionen wird den „Westen“ dazu bringen, Russlands Forderungen zu akzeptieren
Sanktionen und Souveränität. Wie Russland die Kriegserklärung der USA und der EU kontern wird

„Alles in allem bleibt noch viel zu tun, um die nationale Souveränität in der Wirtschaft zu stärken. Die US-Sanktionen sind die Agonie einer scheidenden imperialen Weltwirtschaft, die auf der Anwendung von Gewalt beruht. Um die damit verbundenen Gefahren zu minimieren, muss die Bildung einer neuen – integralen – Weltwirtschaft beschleunigt werden, die das Völkerrecht, die nationale Souveränität, die Gleichheit der Länder, die Vielfalt der nationalen Wirtschaftsmodelle und die Prinzipien des gegenseitigen Nutzens und der Freiwilligkeit in der internationalen wirtschaftlichen Zusammenarbeit wiederherstellt.“
Sergej Glazyev, Mitglied der Russischen Akademie der Wissenschaften und der russischen Industrie- und Handelskammer, Minister für Integration und Makroökonomie der Eurasischen Wirtschaftsunion
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7.3.2022
Ukrainekonflikt 1

Amerika besiegt Deutschland zum dritten Mal in einem Jahrhundert
Wie Russland den westlichen Wirtschaftskrieg umgehen wird. Michael Hudson und Pepe Escobar analysieren

Wir wollen nach und nach einige Artikel, Dokumente und Erklärungen zum Ukrainekonflikt veröffentlichen, die uns zum Verständnis wichtig scheinen und im Mainstream zu wenig oder gar nicht berücksichtigt werden. Wir wollen mit zwei Artikeln von Michael Hudson und Pepe Escobar beginnen. Michael Hudson, ein weltweit anerkannter US-Ökonom, und Pepe Escobar, ein prominenter Journalist der Asia Times, befassen sich mit der enorm schädlichen und gefährlichen Strategie der USA im Zusammenhang mit der Ukraine. Diese läuft darauf hinaus, mit aller Macht das Entstehen eines für alle vorteilhaften Eurasiens zu verhindern und die Profite des Rüstungs-, Finanz- und Energiesektors der USA auf Kosten Europas fortzuschreiben.
In einem weiteren Artikel wollen wir die Abstimmung der UN-Vollversammlung vom 3. März analysieren, die angeblich eine überwältigende Mehrheit für die Verurteilung Russlands ergab. Wahrscheinlich war diese UN-Entscheidung aber ein ein solches Desaster für den Westen, dass die Medien die tatsächlichen Ergebnisse weitgehend verschwiegen.
Noch komplizierter und gefährlich auch für den Westen sind die illegalen Sanktionen.
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6.1.2015
München, Hauptstadt der (ukrainischen) Bewegung? – Teil 3
Der „Dreitägige Euromaidan“ in München – mit deutschem Swoboda-Ableger
Weitere Münchner Organisationen und Aktivitäten. Offene Fragen: Gladio bzw. Stay Behind in der Ukraine?

a.i.d.a.Vom 31. Januar bis 2. Februar 2014 fand in München am Sendlinger-Tor-Platz der „Dreitägige Euromaidan“ statt. Laut a.i.d.a.-Archiv gehören zu den Verantwortlichen „auch zwei Aktivisten der deutschen und Münchner ‚Zellen‘ (Eigenbezeichnung) der neonazistischen Partei ‚Swoboda‘ (‚Freiheit‘).“ …
Aus dem Inhalt: Der „Dreitägige Euromaidan“ in München – mit deutschem Swoboda-Ableger ● Der Bund der Ukrainischen Studenten ● Rückblick: Kurz vor dem Kiewer Euromaidan ● Weitere Münchner Organisationen und Aktivitäten – „Marsh Mira“ („Friedensmarsch“) am 21. September 2014 ● Offene Fragen: Gladio bzw. Stay Behind in der Ukraine? ● „Meines Erachtens braucht die Ukraine eine pluralistische Politik und eine heterogene Staatsidentität, mit der sich Bewohner aller Teile der Ukraine identifizieren können.“   weiter

 

5.1.2015
München, Hauptstadt der (ukrainischen) Bewegung? – Teil 2
Stetskos Anti-Bolshevik Bloc of Nations (ABN) in der Zeppelinstraße
Die „Ukrainische Freie Universität“ in München

Internet Encyklopedia of Ukraine  In diesem Artikel geht es um den Dritten im Bunde, Roman Schuchewytsch (nach Bandera und Stetsko), sowie um die ungeheuerliche Kampforganisation des Kalten Krieges „Anti-Bolshevik Bloc of Nations (ABN)“, die von Stetsko in München geleitet und vom Bundesvertriebenenminister Oberländer unterstützt wurde. Außerdem geht es unter anderem um die „Ukrainische Freie Universität“ in München, die mitunter von OUN-Aktivisten geleitet wurde und von der weitreichende politische Aktivitäten organisiert werden. So bereitet ein Professor eine Anklage gegen Viktor Janukowitsch vor dem Internationalen Strafgerichtshof vor. Außerdem mischt sich die „Ukrainisch Freie Universität“ aktuell in die Gesetzgebung der Ukraine, zum Beispiel das Polizeirecht, ein. …   weiter

 

1.1.2015
Teil 1
München, Hauptstadt der (ukrainischen) Bewegung?
Stepan Banderas Leben nach dem Tode in München. Weitere „Münchner“: Jaroslawa und Jaroslaw Stetzko.
Von Thomas Hacker

public domain wikipedia  Inzwischen hat es sich herumgesprochen: Das Grab des neuen alten ukrainischen Nationalhelden, Stepan Bandera, befindet sich auch dem Münchner Waldfriedhof. Kaum ein Tag vergeht, an dem dort keine Blumen liegen für den Faschisten und Massenmörder. Seit Jahrzehnten pilgern seine Anhänger dorthin. Aber wer sind diese? Dieses Geheimnis werden wir nicht vollständig lüften können, aber einige interessante Dinge, welche in der Bayernmetropole seit 1945 vor sich gehen, sind doch belegbar. Hier der erste Teil einer dreiteiligen Artikelserie.
Aus dem Inhalt: Stepan Bandera ● 1953: US-Stratege Brzezinski in München ● Rückblick 1959 – Kalter Krieg ● Stepan Banderas Leben nach dem Tode in München ● Noch ein Münchner: Jaroslaw Stetzko ● Anna Muzyka, später Jaroslawa Stetzko…   weiter

 

4.12.2014
„Das Maß ist voll!“  – Wenn der „Qualitätsjournalismus“ mit Kriegshetze nervt
Eine Abo-Kündigung bei der Süddeutschen Zeitung und eine Hörerbeschwerde bei Deutschlandradio Kultur

heartfield, Terbor Scholz, CC BY-NC-SA 2.0, Flickr
Der „Qualitätsjournalismus“ hält nicht immer das, was er verspricht, besonders wenn es um die Berichterstattung über Russland und die Ukraine geht. Eine unserer Autorinnen, die selbst Journalistin ist, reagierte darauf mit einer Abo-Kündigung und einer Hörerbeschwerde
Aus dem Inhalt: ● Eine Abo-Kündigung ● Eine Hörerbeschwerde ● Eine Entschuldigung für eine unverzeihliche Fehlleistung und die Replik…   weiter

 
25.9.2014
Ukraine-Berichterstattung - Medienkritik, Teil 4
Pressefreiheit in der Ukraine

Pressefreiheit ist ein hohes Gut und nach dem Sturz der alten ukrainischen Regierung sollte ja diese Freiheit auch in der Ukraine aufblühen und zu einem leuchtenden Vorbild für die gegängelte Presse Russlands werden. Aber Pustekuchen! Auch diese Illusion ist geplatzt. Das ist nur russische Propaganda? Dann schauen wir mal in ein unverdächtiges, stramm konservatives Blatt mit bester transatlantischer Orientierung, das seit seiner Gründung radikal gegen alle russische Propaganda gekämpft hat. Wir beziehen uns im Folgenden auf den Artikel von Andre Eichhofer aus Kiew in der Welt am Sonntag (WamS) vom 21.09.2014, mit dem Titel „Maskiert und mit Baseballschläger“. ...  weiter
 

14.9.2014
Ukraine-Berichterstattung - Medienkritik, Teil 3
Mythos und Wirklichkeit im Feuilleton der Augsburger Allgemeinen

„Haltet den Dieb!“ ruft der Dieb. „Weg mit den Mythen!“ ruft in unserem Fall der Mythenverbreiter. Leider gab die AZ einem solchen  Mythenverbreiter eine Plattform, um seine abstrusen Vorstellungen von „mythischen Nazis“ in der Ukraine und von einer „Rhetorik, die vor 70 Jahren zum Zweiten Weltkrieg führte,“ an die AZ-LeserInnen weiterzugeben. Von der Entfesselung des Weltkriegs in Europa durch die Nazis ist bei dieser mythischen Erzählung natürlich nicht die Rede. Warum die AZ solchen geschichtsrevisionistischen Ausführungen Platz bot, bleibt die große Frage. Wir beziehen uns im Folgenden auf den Artikel in der AZ vom 29. August 2014 (Feuilleton, Debatte) von Mykola Lipisivitskyi „Die Propaganda weckt den Drachen“ (Untertitel: Nicht nur Krieg herrscht in der Ostukraine, dort tobt auch eine Schlacht mit Worten. Wie wird dieser Krieg geführt und warum ist er so gefährlich?). ...  weiter

 

16.8.2014
Ukraine-Berichterstattung - Medienkritik , Teil 2
... ist am Ende keine

Selbst Zeitungen mit einem mehr oder weniger „linken Ruf“ wie etwa die Tageszeitung (TAZ) machen es dem Leser mittlerweile unmöglich, ihre Veröffentlichungen ungeprüft als Darstellung von Tatsachen zu betrachten. An anderer Stelle wäre zu prüfen, wieso Darstellung und Wertung der Ereignisse in der Ukraine gerade hier sich nicht mehr erkennbar von den sog. wertkonservativen Printmedien unterscheiden lassen. Anhand der Textanalyse eines in der TAZ veröffentlichten Artikels kann die Pressefreiheit ironisch auch als das Recht bezeichnet werden, bei anderen abschreiben zu dürfen. ...  weiter

 
16.8.2014
Ukraine-Berichterstattung - Medienkritik, , Teil 1
Wahrheit, die ich meine ...

Es vergeht kein Tag, an dem nicht die immer wieder kritisierte Berichterstattung über den Bürgerkrieg in der Ukraine unvermindert fortgeführt wird. Aus diesem Grund werden wir einige Artikel aus großen Tageszeitungen daraufhin untersuchen, was von der gern zitierten „Freiheit der Berichterstattung“ konkret übrig bleibt. Anhand der Textanalyse eines in der FAZ veröffentlichten Artikels kann nachverfolgt werden, wie aus der Pressefreiheit eine „Freiheit“ der Presse wird, sich die Wirklichkeit ziemlich frei von realen Bezügen zurechtzuschreiben und dabei die einfachsten Gesetze logischen Denkens der Verachtung preiszugeben. ...  weiter
 

13.3.2014
Tatort Ukraine: Brandstifter bei der Arbeit

Grafik: Autor України, Quelle: Wikimedia Commons, public domain In einem drängenden Appell der KP der Ukraine vom 23.2.2014 an die internationale Öffentlichkeit - von derselben erwartungsgemäß völlig ignoriert - hieß es: „Gleichzeitig wird sichtbar, dass die Ukraine anhaltend in einen noch größeren Strudel der Gewalt hineingezogen wird. Mit Informationen und politischer Aktionsunterstützung der Nachläufer der westlichen Mächte in der Ukraine sowie der westeuropäischen Politiker, wird es zunehmend klar, wer hinter dem Anheizen der Konflikte in der Ukraine steckt.“
Aus dem Inhalt:  Demokratie und Rechtsstaatlichkeit in der Ukraine ● Neuauflage alter Traditionslinien … ● ... deutsch-ukrainisches Beziehungsgeflecht … ● … gepflastert mit Kriegsgründen 
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27.05.2022  UN-Resolution „Aggression gegen die Ukraine“ vom 2. März: „überwältigende Mehrheit“
11.05.2022  9. Mai in Augsburg: Das „Unsterbliche Regiment“ ist doch marschiert
08.05.2022  9. Mai in Augsburg: Russische Community feiert „Sieg über den Hitler-Faschismus“
17.04.2022  Ukrainekonflikt 5: Jacques Baud über die militärische Lage in der Ukraine
12.04.2022  Ukrainekonflikt 4: Auch bei den Leichen von Butscha gilt die Unschuldsvermutung
05.04.2022  Ukrainekonflikt 3: Die Lügen der Medien über die Absichten Russlands im Ukrainekrieg fliegen auf
19.03.2022  Ukrainekonflikt 2: Wie Russland die Sanktionen der USA und der EU kontern wird
07.03.2022  Ukrainekonflikt 1: Amerika besiegt Deutschland zum dritten Mal in einem Jahrhundert
06.01.2015 München, Hauptstadt der (ukrainischen) Bewegung?, Teil 3: „Euromaidan“ in München
05.01.2015  München, Hauptstadt der (ukrainischen) Bewegung?, Teil 2: Stetskos Anti-Bolshevik Bloc of Nations
01.01.2015  München, Hauptstadt der (ukrainischen) Bewegung?, Teil 1: Bandera in München
04.12.2014  „Das Maß ist voll!“ – Wenn der „Qualitätsjournalismus“ mit Kriegshetze nervt. Kündigung SZ
25.09.2014  Ukraine-Berichterstattung - Medienkritik, Teil 4: Pressefreiheit in der Ukraine
14.09.2014  Ukraine-Berichterstattung - Medienkritik, Teil 3: Mythos und Wirklichkei im Feuilleton der AZ
16.08.2014  Ukraine-Berichterstattung - Medienkritik, Teil 2: ... ist am Ende keine
16.08.2014  Ukraine-Berichterstattung - Medienkritik, Teil 1: Wahrheit, die ich meine ...
13.03.2014  Tatort Ukraine: Brandstifter bei der Arbeit

19.12.2004  Die Ukraine: Vom Westen gesteuerte Wahlkampagne – EU-Aktionsplan – Nato-Strategie

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06.09.2014  Zar Putin - eine Realsatire


   
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