„DEADLY DUST – Todesstaub“ – Die Katastrophe des „stillen Sterbens“

Filmveranstaltung mit dem Regisseur Frieder Wagner

Der 80-jährige deutsche Arzt Siegwart-Horst Günther machte nach dem Golfkrieg 1991 als erster auf die verheerenden Folgen von so genannten Urangeschossen aufmerksam und wurde dafür in Deutschland diskreditiert und verfolgt.

In dem Film „Deadly Dust“ des bekannten Dokumentarfilmers Frieder Wagner wurde uns eindringlich vor Augen geführt, welche Folgen die Anwendung von Uranmunition bei Kriegsensätzen auch noch lange danach hat. Frieder Wagner führte Regie und Kamera und finanzierte zusammen mit engagierten FreundInnen den Film mit knapp 200.000 Euro selbst, da keine Fernsehanstalt und kein Filmstudio zu so einem Film bereit war.

In dem anschließenden Gespräch mit dem Regisseur konnten die 24 Anwesenden sich ein Bild von den Schwierigkeiten machen, mit denen investigativer Journalismus in diesem Land der „Meinungs- und Pressefreiheit“ zu kämpfen hat.

Der Einsatz von Uranmunition ist ein Kriegsverbrechen. Uranmunition wurde u.a. im Irak, Kosovo und Afghanistan eingesetzt. Die Politikerinnen und Politiker die sich ständig für „Menschenrechte“ stark machen und sich auf selbige berufen, wenn sie die Kriegseinsätze im Parlament absegnen, machen sich anscheinend keine Gedanken über die Folgen, die die tödlichen Strahlen der Uranmunition auch nach Beendigung der Militäraktionen entfalten. …

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„Und deshalb muss man unseren Abgeordneten auch sagen: sobald sie die Immunität verlieren, werden wir sie verklagen…“

– so Frieder Wagner zu den Abstimmungen der Bundestagsabgeordneten für Kriegseinsätze, obwohl sie seit 2001 bzw. 2003 definitiv wussten, das Uranmunition eingesetzt wird. Der Einsatz dieser Munition ist ein eiskaltes Kriegsverbrechen, ähnlich wie der Einsatz von Giftgas, nur noch gefährlicher und folgenreicher für ganze Bevölkerungen und die gesamte Menschheit.

Frieder Wagner auf der Veranstaltung im Bürgerhaus Pfersee, Augsburg: Ich finde, man muss unseren heutigen Bundestagsabgeordneten schreiben, z.B. anknüpfend an den Film: „Warum machen Sie nichts? Warum stimmen Sie weiter für einen Krieg in Afghanistan, für Verlängerung und und und […] und man muss ihnen auch mit Rosalie Bertell sagen: „ In den nächsten zehn bis zwanzig Jahren werden von unseren „Jungs“ bzw. von allen Soldaten, die in Afghanistan oder im Kosovo stationiert sind, mindestens 30 Prozent kontaminiert nach Haus kommen. Und von denen werden ein Teil […] an was anderem sterben bevor der Krebs oder die Leukämie zu Tage tritt. Aber die werden natürlich in dieser Zeit Kinder zeugen und werden es denen weiter geben, ohne dass die Kinder was wissen zunächst. D.h. es wird ein schwieriger Prozess für alle Betroffenen. Im Moment klagen in den USA 680 ehemalige GIs, die schwerst missgebildete, aber lebensfähige Kinder haben auf Wiedergutmachung. […] Hier geht es nicht mehr um läppische 900 Millionen, die bei den Klagen in den USA gegen die Tabakkonzerne als Strafe herauskamen, hier geht es ab sofort um Milliarden. Und davor haben die Angst! Und deshalb muss man unseren Abgeordneten auch sagen: sobald sie die Immunität verlieren, werden wir sie verklagen […]

Da bin ich einer der ersten, der fordert a) eine Verfolgung der Kriegsverbrecher und b) eine Verhandlung vor einem internationalen Gerichtshof, denn all das sind Kriegsverbrechen. Und zwar entsetzliche Kriegsverbrechen. Man muss sich mal vorstellen: Halbwertszeit 4,5 Milliarden Jahre, so alt ist unser Sonnensystem. Es wird über die Gene an die Kinder und Kindeskinder weitergegeben. Das ist nie mehr gut zu machen, das ist nicht reparabel.

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Ein Dokument, das Frieder Wagner auf der Veranstaltung nach der Filmvorführung zeigte (zur vergrößerten Darstellung bitte auf das Bild klicken)

Frieder Wagner in Augsburg: „Das ist eine Riesenkarte, so groß wie die Wand, die die serbische Armee gemacht hat. Die durfte ich nur fotografieren. […]

Da ist also die Ortschaft Prizren. Die roten Dreiecke sind also das, was die NATO zugibt in der Region Prizren, wo bombardiert wurde. Die schwarzen Vierecke sind die Orte, wo die Unef oder die WHO angebliche Untersuchungen gemacht haben. Die gelben Kreise, das sind die Orte, die die Serben beobachtet haben, wo bombardiert wurde, wo Brücken oder sonst was mit dieser Munition oder mit diesen Geschossen beseitigt wurden oder es sind Orte, wo sie – wenn die Flugzeuge der Alliierten eine Radarstation vernichtet haben nach einem zweimaligen Angriff, obwohl der erste meistens schon genügt hat (diese Brücke von Varvarin, da haben sie ja auch zweimal bombardiert, der zweite Angriff war vollkommen überflüssig, die ganze Brücke war ja gar kein militärisches Ziel, war ja nur eine schmale Brücke). Die gelben Kreise sind also das, was die Serben beobachtet haben, auch haben sie eben beobachtet, dass nach so einer Bombardierung die alliierten Flugzeuge meistens einen Berg angeflogen haben, der angeblich nicht bewohnt war oder von da oben unbewohnt aussah, und haben den Rest ihres Magazins, bevor sie gelandet sind, in den Berg rein geschossen. Weil, man kann natürlich viel leichter ganz neu aufmunitionieren als ein bisschen noch drin zu haben, die hängen ja aneinander und da muss man also mühsam die neue Munition an die andere dranhängen und da können ja vielleicht mal ein paar Fingernägel abbrechen oder so. Und deshalb hat ihnen das Bodenpersonal wahrscheinlich gesagt, schieß Deinen Shit, den Du da noch hast, in den Berg und komm leer wieder vor der Landung.

Da ist dann noch folgendes passiert: David Broche hieß der Bundeswehrsoldat. Er war Panzerführer und in Prizren stationiert. Und bei Prizren gab es verschiedene ehemalige Radarstationen der Serben außen herum auf den Bergen. Die wurden alle mit depleted Uranium zerstört. Da oben konnte man bei schöner Aussicht gut Rast machen, was die Einheit von David Broche regelmäßig tat. Und der hatte später einen hoch aggressiven Krebs […] Die deutschen Krebsspezialisten hatten vorher sowas noch nie gesehen. Er wusste, er werde sterben, bevor er irgend einen Prozess führen könne auf Wiedergutmachung. Sein Ziel war eben – er war jung verheiratet, hatte zwei kleine Mädchen, zwei und drei Jahre alt – dass die mehr Rente kriegen. Der Tod hat in aber vorher geholt. Aber er war so klug, eine Verfügung zu machen, dass a) sein Gewebe gesichert wird und b) Proben aus der Niere, der Leber und des Rückenmarkknochens genommen werden. […] Ich habe damals eine Journalistin vom Stern dafür interessiert und wir sind zusammen nach Berlin in dieses Krankenhaus gefahren. Wir sind da hingekommen und haben nach den Proben gefragt. Es wurde uns anhand der Unterlagen bestätigt, dass Proben genommen wurden. Es wurde jemand runter geschickt, der kam dann ziemlich bleich wieder und es wurde geflüstert und geflüstert. Und dann kam eben der Chefarzt und sagte: „Es tut uns furchtbar leid, aber die Proben sind alle verschwunden.“

Bekannte deutsche Firmen, die Uranmunition entwickelt und getestet haben: Rheinmetall und MBB. Die Spuren führen in die Region – und das gleich mehrfach…

Frieder Wagner führte auf unserer Veranstaltung aus: MBB hat 17 Jahre in Schrobenhausen diese Munition getestet und hat dann die Patente weiterverkauft, nehme ich an. Sie haben das aber aufgegeben, weil eben die damaligen Regierungen schon sehr schnell kapiert haben, wie hochgefährlich das ist und man wollte an so einer Waffe dann nicht mehr teilhaben. Aber sie haben wohl ihre Patente verkauft, parallel dazu haben die Engländer, die Amerikaner, die Russen das auch entwickelt. […] Es ist so, dass in dieser Zeit diese beiden Konzerne (Rheinmetall und MBB) das hergestellt und entwickelt haben.

Und noch 1983 haben die letzten Tests eben auch mit abgebrannten Brennstäben stattgefunden. Da wurde ein Erich Schemp, Panzerschütze, aus dem Urlaub geholt und noch andere und die wurden nach Grafenwöhr gebracht. Da wurde ihnen gesagt, wir haben eine neue Munition entwickelt und sie wissen heute, wenn man diese Munition sieht, die sah damals genauso aus, die hatte praktisch auf der Munition noch so einen spitzen Stab und dieser spitze Stab war praktisch kontaminiertes DU, also aus Reaktorbrennstäben. Und damit wurde geschossen. Und die sind alle krank. Und das wird nicht anerkannt, die prozessieren seit 83. […] Jetzt hat ein Gericht am 20. dieses Monats gerade entschieden, dass der Ursprung der Geschosse deutsch ist. Das heißt, Erich Schemp hat immer noch eine leise Chance, irgendwann vielleicht doch entschädigt zu werden. Wenn er nicht vorher stirbt. Denn ich allein kenne drei Fälle, wo das geschah. […]

Während der Diskussion wurden u.a. folgende Fragen an den Referenten Frieder Wagner gestellt: „Zum ersten: Wir sind ja hier ein Rüstungszentrum in Augsburg. Diese Radarstationen bei Prizren, war das Flugabwehrradar? [der Referent ist sich nicht sicher] Wahrscheinlich, wir haben hier die Tornados in der Nähe von Augsburg, ERC-Tornados, die damit beauftragt waren, bevor dann die US-Bomber kamen, die serbische Flugabwehr auszuschalten. Haben sie dabei Uranmunition eingesetzt?

Frieder Wagner: Auf jeden Fall der ganze Sockel und ein Teil des Überbaus, wo das hochempfindliche Zeug drin war, das war immer aus Stahlbeton. Bei solchen Zielen war es immer das beste, DU-Munition einzusetzen.

Diskussionsbeitrag aus dem Forum solidarisches und friedliches Augsburg: Wir sollten hier auf jeden Fall weiter recherchieren. Was aufgefallen ist, vor ein zwei Jahren gab es einen Absturz von einer Maschine, die von Lagerlechfeld nach Büchel aufgestiegen ist. In Büchel liegen die Atomwaffen. Die Unfallstelle im Wald hier in der Nähe wurde dermaßen abgeschirmt, da kam niemand mehr ran. Und da haben die Medien schon was von möglichen Atomwaffen(attrappen) in der abgestürzten Maschine gemunkelt![…]

Das andere ist die Sache mit Rheinmetall. Wenn ich richtig informiert bin, hat doch Kuka den militärischen Teil an Rheinmetall abgegeben.

Ein Beitrag aus der Augsburger Friedensinitiative: Da sind jetzt in Augsburg noch 86 Leute beschäftigt bei Rheinmetall Landsysteme und die entwickeln hier die Maschinengewehrhalterungen für die Panzeraufbauten. […]

Forum: Früher war das Keller & Knappich, ein Augsburger Gewächs, dann IWKA Industriewerke Karlsruhe-Augsburg, und war ein wichtiger Rüstungsproduzent: Panzer(lafetten). Strauss hat es sich seinerzeit nicht nehmen lassen, in der unterirdischen Schießanlage von Kuka selber zu ballern. Die Frage ist: wird diese Uranmunition auch mit Panzern verschossen?

Frieder Wagner: Ja natürlich! Weil, die amerikanischen Panzer können auf 5000 Meter jeden Panzer abschießen. Und die anderen, die diese Geschosse nicht haben, die müssen auf zweieinhalb Kilometer rankommen.

Forum: Dann ist der Hund auf jeden Fall bei Rheinmetall begraben, und vielleicht bei Kuka, oder er war mal dort begraben. Also das und die Sache mit den Tornados sind zwei Aspekte, die uns näher interessieren sollten.

Interview des FriedensJournal mit Frieder Wagner

Ausgabe Nr. 5, September 2008, Auszug

FJ: Wurde dieses Thema eigentlich schon mal in den Bundestag eingebracht?

Die Bundestagsfraktion Die Linke hat vor einigen Wochen eine Kleine Anfrage an die Bundesregierung gemacht mit einem Fragenkatalog zu den Folgen des Einsatzes der Uranmunition. Diese Fragen hat der Staatsminister Gernot Erler von der SPD im Namen der Bundesregierung beantwortet. Eine der Fragen lautete, ob der Bundesregierung Erkenntnisse über den Einsatz von Uranmunition in Afghanistan seit 2001 vorliegen und ob man entsprechend die Soldaten informiert hat? Der Staatsminister Gernot Erler antwortete dazu wörtlich: „Der Bundesregierung liegen keine Erkenntnisse zu möglichen Einsatzorten bzw. -zeiten von Munition mit abgereichertem Uran in Afghanistan seit 2001 vor“ und er fährt dann fort: „Der Bundesregierung wird ein Einsatz von Muntion mit abgereichertem Uran nicht angezeigt. Eine Informationspflicht hierzu besteht nicht.“

FJ: Sie erwähnten eingangs eine vertrauliche Mitteilung des britischen Verteidigungsministeriums dazu – gibt es vielleicht auch in Deutschland inoffiziell andere Informationen?

Mir wurde eine Anweisung in Kopie zugespielt, die als „VS – Verschlußsache – NUR FÜR DEN DIENSTGEBRAUCH“ deklariert ist und aus dem Verteidigungsministerium aus dem Jahr 2003 stammt und den Titel „Leitfaden für Bundeswehrkontingente in Afghanistan“ trägt. Dort heißt ein eigener Unterabschnitt: „“Gefährdung durch DU-Munition „ unter anderem, dass von den US-Truppen in Afghanistan auch panzerbrechende Brandmunition mit DU-Kern eingesetzt wurde. Explizit heißt es dann: „Beim Einsatz dieser Munition gegen Hartziele (z.B. Pz, Kfz) entzündet sich das Uran auf Grund seiner pyrophoren Wirkung. Bei der Verbrennung entstehen besonders an und in den Zielen sesshafte toxische Stäube, die jederzeit aufgewirbelt werden können. DU-Munition kann deshalb bei ungeschütztem Personal toxische und radiologische Schädigungen hervorrufen“ usw.

Dieses Papier beweist, dass unser Staatsminister Gernot Erler, von der SPD, das Parlament, den Parlamentspräsidenten und uns das Volk belogen hat, wenn er sagt, „der Bundesregierung liegen keine Erkenntnisse zu möglichen Einsatzorten von Uranmunition in Afghanistan seit 2001 vor“. zum Interview

s. dazu auch das ausführlich begründete Schreiben von Frieder Wagner: Offener Brief vom 19. Mai 2008 an Gernot Erler, Staatsminister im Auswärtigen Amt der Bundesrepublik Deutschland, veröffentlicht in Zeit-Fragen Nr.22 vom 26.5.2008 http://www.zeit-fragen.ch/ausgaben/2008/nr22-vom-2652008/uran-waffen-sorgfaltspflicht-gegenueber-parlament-und-volk-missachtet/

Urangeschütz der US-Armee im Irakkrieg im Einsatz, Szenen aus dem Film
Frieder Wagner: „Dieses abgereicherte Uran, das als Schwermetall wie Blei auch noch hoch giftig ist, hat eine Halbwertszeit von 4,5 Milliarden Jahren, das heißt, dieses Zeug haben wir ewig und inzwischen gibt es weltweit davon etwa 1,2 Millionen Tonnen und es werden täglich mehr. So stellte sich alsbald die Frage: Wie kriegt man dieses radioaktive und hoch giftige Zeug wieder los? Da entdeckten die Waffenentwickler der Militärs, dass dieses Metall, das als Abfallprodukt sehr billig zu haben ist, für militärische Zwecke zwei ausgezeichnete Eigenschaften besitzt: formt man dieses Metall zu einem spitzen Stab und beschleunigt ihn entsprechend, dann durchdringt er aufgrund seines enormen Gewichtes Stahl und Stahlbeton, wie heißes Eisen ein Stück Butter. Dabei entsteht an diesem abgereichertem Uranmetallstab ein Abrieb, der sich bei der enormen Reibungshitze von Temperaturen zwischen 3 000 – 5 000 Grad Celsius selbst entzündet. Das heißt, wenn sich ein solches Geschoss in Sekundenbruchteilen durch einen Panzer schweißt, entzündet sich das abgereicherte Uran und die Soldaten in dem Panzer verglühen. 2-3 Sekunden später explodiert dann die im Panzer befindliche Munition und das Fahrzeug wird so völlig zerstört. Das heißt, wegen dieser beiden Eigenschaften: Stahl wie Butter zu durchdringen und die Fähigkeit sich selbst zu entzünden und so wie ein Sprengstoff zu wirken, ist das Abfallprodukt „abgereichertes Uran“ heute bei den Militärs so beliebt. Das ist aber noch nicht alles: Bei den hohen Temperaturen von bis zu 5 000 Grad Celsius verbrennt das Urangeschoss zu keramisierten Nanopartikelchen von einer Größe, die 100 Mal kleiner ist als ein rotes Blutkörperchen. Das bedeutet, es entsteht praktisch ein Metallgas und dieses Metallgas ist weiterhin radioaktiv und hoch giftig.“ aus einem aktuellen Interview
Protagonisten im Film Deadly Dust

Wenn ein Urangeschoss trifft, erzeugt es eine ungeheure Hitze und Millionen von winzigen Uranteilchen fliegen durch die Luft. Und die können jeden töten.

In der achzehnten Woche ging ich zu einer Untersuchung und da sagten sie mir, dass eines der Zwillingsbabys stark deformiert wäre.

An diesem Panzer haben wir gestern die zwanzigtausendfache Radioaktivität gemessen im Vergleich zur natürlichen Strahlung.

Heute sehe ich, dass das ein gut organisierter Krieg war: dreckig und heimtücksich. Und dass wir nur Spielfiguren waren an denen man alles ausprobieren konnte. Oder man wollte etwas los werden, wovon man zuviel hatte.

Ich war nicht damit einverstanden, dass die Regierung der Vereinigten Staaten die Golfkriegsveteranen in Vergessenheit sterben lassen wollte.

Und ich weiß, dass diese, Bombardierung meinen Körper zerstört hat. So bekam ich Leukämie, verstehen Sie mich?

Ich frage mich, ob die alliierten Truppen, die hier Massenvernichtungswaffen finden wollten, durch den Einsatz der Urangeschosse nicht selbst eine Massenvernichtungswaffe zum Einsatz gebracht haben.

Wir konnten uns bis zu diesem Zeitpunkt nicht erklären, wie das möglich sein kann, dass so weitab der Kampfgebiete eine dreitausendfach höhere Konzentration des Uran 236 gemessen wurde.

Kindersterben, dokumentiert im Film, den keine Anstalt in Deutschland zeigen will

Die Ärztin im Mutter-Kind-Krankenhaus in Basra: „Die Prognose ist sehr schlecht. 80 Prozent sterben. Alles ist inzwischen verseucht durch den Uranstaub, der mit dem Wind übertragen wird. Die Luft, der Boden, das Essen, alles ist kontaminiert.”


   
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