aktualisiert 27. November
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November 2019
Im November: 40. Augsburger Friedenswochen  
Organisation: Augsburger Friedensinitiative AFI

Fr, 01.11.2019, 10:30 Uhr, Gedenkveranstaltung „Für die Opfer des Faschismus“, VVN-BdA
Sa, 02.11.2019, 18:00 Uhr, US-Blockade gegen Kuba und Venezuela:, DKP
Mo, 04.11.2019, 14:30 Uhr, Verlegung von Stolpersteinen, Stolperstein-Ini
Di, 05.11.2019, 19:30 Uhr, Kampfmaschinen und wie man sie verhindern kann, Lehrstuhl Uni
Do, 07.11.2019, 19:30 Uhr, Die Kurden - ein Volk zwischen Unterdrückung und Rebellion, AFI
Sa. 09.11.2019, 11:00 Uhr, Augsburger Wege der Erinnerung, Stolperstein-Ini
Di, 12.11.2019 , 19:30 Uhr, Nordafrika und Naher Osten, mit Andreas Zumach, AFI
Do, 14.11.2019, 19:30 Uhr; INF-Vertrag, mit Jürgen Wagner, AFI
Mi, 20.11.2019, 19:00 Uhr, Veranstaltung „Todesmärsche“, Evangelische Akademie Annahof
Di, 26.11.2019, 19:30 Uhr, Veranstaltung mit Pastor Wilfried Manneke, Evang. Forum Annahof
Do, 28.112019, 19:30 Uhr, Veranstaltung zu Jemen, mit Jakob Reimann, AFI
Sa, 30.11.2019, 19:00 Uhr, 40 Jahre Augsburger Friedenswochen, AFI

     
Do 07. Die Kurden - ein Volk zwischen Unterdrückung und Rebellion. Lesung und Vortrag mit Kerem Schamberger

Erdogan kann die Kurden verfolgen, weil der Westen sein Bündnis mit dem Autokraten nicht gefährden will. Wer weiß um den Krieg, den die Regierung in Ankara seit 2015 gegen die Kurden führt? Hierzulande kennt man allenfalls die PKK und fragt sich vielleicht verwundert, warum immer noch Tausende mit den Farben und Symbolen dieser »Terrororganisation« in ganz Europa auf die Straßen gehen. Die Verfolgung der Kurden ist in der Gründungsgeschichte der Türkei wurzelt und Ankara kann diesen Krieg heute auch führen, weil die Weltöffentlichkeit wegschaut. Insbesondere Deutschland sieht diesen Krieg durch die Brille von Erdogan und lässt deshalb ein ganzes Volk im Stich. Welche Perspektiven und Möglichkeiten schlägt die kurdische Freiheitsbewegung für Demokratie und Menschenrechte vor? Wie setzt sie diese in Nordsyrien um? Kerem Schamberger wird in der Lesung auf die Gründungsgeschichte der türkischen Republik eingehen, aber auch auf die aktuelle Politik in der Türkei, Nordkurdistan und Rojava seit 2015.

Kerem Schamberger, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung der LMU München, Autor und politischer Aktivist.

19:30 Zeughaus, Hollsaal a, Zeugplatz 4

Veranstalter: Augsburger Friedensinitiative (AFI), Deutsche Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) Gruppe Augsburg,

Eintritt frei, Spenden erbeten

So 10. 1. Demo unter dem Titel „Augsburg for Future“ vormittags (Näheres folgt)

Fridays for Future Augsburg

Di 12. Nordafrika und der Nahe Osten: Staatszerfall und neue Kriegsgefahr. Vortrag und Diskussion mit Andreas Zumach

Libyen ist seit der militärischen Intervention von drei NATO-Staaten als Staat gescheiterter, auch Sudan kommt seit der Abspaltung des Südens nicht zur Ruhe. Der Fortbestand der kriegszerstörten Staaten Syrien und Irak ist ebenfalls in Frage gestellt: von der Türkei, den Kurden und weiterhin auch von der Terrororganisation "Islamischer Staat". Zudem droht ein Krieg der USA gegen den schiitischen Iran. Dieser Krieg würde den gesamten Krisenbogen von Marokko bis Pakistan noch mehr destabilisieren und das Risiko einer militärischen Konfrontation zwischen den Großmächten USA und Russland erhöhen.

Wer könnte zur Deeskalation beitragen? Welche Ziele verfolgt Deutschland und die EU? Welche Ambitionen hat die Großmacht China? Andreas Zumach gibt einen Überblick über die politischen Entwicklungen.

Andreas Zumach, geboren 1954 in Köln, ist internationaler Korrespondent der Berliner "tageszeitung" (taz) und berichtet als freier Journalist seit vielen Jahren aus Genf über internationale Politik für diese und andere Zeitungen sowie für Rundfunksender. Seine Themen sind internationale Konflikte, Sicherheitspolitik, Rüstungskontrolle, Welthandelspolitik sowie UNO, NATO und andere multilaterale Institutionen. Er hat sich als exzellenter Kenner der Materie einen Namen gemacht.

19:30 Augustanasaal, Im Annahof 4

Veranstalter: Augsburger Friedensinitiative (AFI), Deutsche Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) Gruppe Augsburg, Lehrstuhl für Politikwissenschaft, Friedens- und Konfliktforschung der Universität Augsburg, Werkstatt Solidarische Welt e.V. und in Kooperation mit dem Evangelischen Forum Annahof. Gefördert durch das Kulturamt der Stadt Augsburg

Eintritt frei, Spenden erbeten

     
Do 14. Die Stunde der Kalten Krieger – Vom INF-Vertrag zum neuen Wettrüsten. Vortrag und Diskussion mit Jürgen Wagner, Informationsstelle Militarisierung e.V

Am 2. Februar 2019 kündigten die USA den INF-Vertrag zum Verbot landgestützter Mittelstreckenraketen (Reichweite 500 bis 5500km) auf. Nach einer sechsmonatigen Übergangsphase ist der Vertrag nunmehr Geschichte und damit zerbröselt auch eine der letzten zentralen Säulen der atomaren Rüstungskontrolle. Unmittelbar nach Ende des INF-Vertrages testete die USA bereits einen landgestützter Marschflugkörper mit einer Reichweite von über 500 km, der bereits zu Zeiten des INF-vertrages entwickelt wurde.

Für Europa wird die Stationierung konventioneller Mittelstreckenraketen erwogen. Aus Sorge vor den zu erwartenden Protesten wird die nukleare Option dieser Waffen verschwiegen.

Droht nun eine erneute atomare Aufrüstung mit Mittelstreckenwaffen und ein Atomkrieg in Europa? Welche Rolle spielt der Konflikt USA-China bei der Kündigung des INF-Vertrages? Wird damit das Ende aller Rüstungskontrolle eingeleitet? Wie kann die neue Aufrüstungsspirale gestoppt werden?

Jürgen Wagner ist Politikwissenschaftler und geschäftsführender Vorstand der Informationsstelle Militarisierung e.V. (IMI) in Tübingen.

19:30 Zeughaus, Hollsaal b, Zeugplatz 4

Veranstalter: Augsburger Friedensinitiative (AFI), Deutsche Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) Gruppe Augsburg, Gefördert durch das Kulturamt der Stadt Augsburg

Eintritt frei, Spenden erbeten

Di 19.

Gegenkundgebung Überlassen wir der AFD nicht das Wort zur Seenotrettung und den Diskurs zur Aufnahme von Geflüchteten.
Lasst uns gemeinsam Nein sagen zur Kriminalisierung der Seenotrettung, Nein sagen zu Rassismus, Menschenmeindlichkeit und Diskriminierung. Nein zur AFD!

Aufruf des Augsburger Flüchtlingsrats und der Seebrücke gegen die von der AfD geplante Kundgebung unter dem zynischen Titel „sichere Städte- statt sichere Häfen“

15.00 Königsplatz
Di 19.

Einladung zum Treffen der Initiative Denkort Halle 116

  • Stand der Diskussion zur Halle 116
  • Bericht Gespräch mit Bruno Marcon (Augsburg in Bürgerhand)
  • Termine für ein Gespräch mit weiteren Bürgermeisterkandidaten geplant (SPD 16.12., Pro Augsburg 26.11., Frau Weber hat abgesagt)
  • Die Arbeitsgruppe des Kulturamts zur „Halle 116“ hat das nächste Treffen am 3.12. – Es soll dort eine Themenfestsetzung für die geplante Interimsausstellung erarbeitet werden – ggf. Vorschläge von uns
  • Öffentlichkeitsarbeit
  • Sonstiges
  • Antrag der SPD-Stadtratsfraktion (16.10.2019): Unterbringung des bayerischen Bildungszentrum für Neue Medien und Demokratie in der Halle 116 (2019.10.16-SPD-Fraktion.pdf)
  • Die Programme zur Kommunalpolitik von Bündnis90/Die Grünen, Die Linke und der SPD (alphabetische Reihenfolge) haben die Halle 116 als Denkort aufgenommen. Sobald alle Programme veröffentlicht sind werden wir die Positionen der im Wahlkampf beteiligten Parteien und Gruppierungen zur Halle 116/Erinnerungskultur zusammenstellen.

19.30 im Gruppenraum, Bürgerhaus Pfersee, Stadtberger Str. 17

Öffentliche Verkehrsmittel: VGA: Straßenbahn Linie 3 Haltestelle Pfersee oder Bgm.-Bohl-Str., Buslinie 35. AVV: Buslinien 628 und 641

https://pfersee.weebly.com/halle-116.html

Mi 20. Todesmärsche – Das letzte Gesellschaftsverbrechen der NS-Zeit Dr. Martin Clemens Winter (Historiker, Leipzig)

Kurz vor dem Ende des 2. Weltkriegs wurde mit der Räumung der Konzentrationslager begonnen. Kein Häftling sollte den vorrückenden Befreiern lebend in die Hände fallen. Dr. Winter thematisiert die Rolle der deutschen Bevölkerung bei den Räumungstransporten, zentrale Akteure sowie die juristische und erinnerungskulturelle Nachgeschichte dieser Massenverbrechen in BRD und DDR.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Evangelischen Forum Annahof und folgenden weiteren Kooperationspartnern statt: Augsburger Friedensinitiative (AFI), Buchhandlung am Obstmarkt, Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG – VK) Gruppe Augsburg, ErinnerungsWerkstatt Augsburg, Initiativkreis Stolpersteine für Augsburg und Umgebung, „Gegen Vergessen – Für Demokratie“ Augsburg, Israelitische Kultusgemeinde Augsburg Schwaben, Jüdisches Museum Augsburg Schwaben, Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN -BdA), Frauenzentrum Augsburg - Frauenbündnis gegen Rechts.

19.00 Uhr Evangelisches Forum Annahof, Hollbau, Im Annahof 4

Eintritt: 5,00/3,00 €

Fr 22.

Innovationen in Flüchtlingsunterbringung: Notlösung, Utopie
oder echte Alternative?
ReferentInnen: Dr. Karin Geuijen, Universität Utrecht, Marielle Zill, Universität Utrecht, Dr. Simon Goebel, Universität Eichstätt

Seit Jahrzehnten werden Asylsuchende überwiegend in Gemeinschaftsunterkünften untergebracht. Diese stehen jedoch in der Kritik, weil sie ihre Bewohner räumlich und sozial isolieren. In den letzten Jahren sind deshalb europaweit viele Initiativen entstanden, die Alternativen zum ‘Prinzip Lager’ schaffen wollen. Welche Ansätze sind vielversprechend und wo lagen die Schwierigkeiten? Und ist dem ‘Prinzip Lager’ überhaupt zu entkommen? Diesen Fragen widmen sich die Vorträge von Dr. Karin Geuijen und Marielle Zill der Universität Utrecht und Simon Goebel der Universität Eichstätt. Den Vorträgen folgt eine öffentliche Diskussion.

18.30 - 20.30 Grandhotel Cosmopolis, Souterrain
Di 26.

Guter Hirte – braune Wölfe. Impulse und Austausch mit Wilfried Manneke, Vorsitzender der Initiative Kirche für Demokratie – gegen Rechtsextremismus, Hannover

„ich dachte, ich lebe in einer Idylle. Dann merkte ich, dass extreme Rechte sich aufgemacht haben, die Städte vom Land aus zu erobern.“

19.30 Annahof Hollbau Ausstellungsraum, im Annahof 4

Eintritt 6/4 Euro

Do 28. Rüstung mordet: Deutsche Waffen im Jemen-Krieg. Vortrag und Diskussion mit Jakob Reimann

Deutsche Waffen, deutsches Geld morden mit in aller Welt: Dieser Demospruch der Friedensbewegung ist leider immer noch aktuell, wie der Krieg im Jemen zeigt. Eine Koalition unter Führung Saudi-Arabiens und der Vereinigten Arabischen Emirate führt ihn gegen die sogenannten Houthi-Rebellen, vor allem aber gegen die jemenitische Bevölkerung. Denn die vom Westen gestützte Kriegsallianz verwendet auch deutsche Waffen für das Morden im Jemen, wo laut den Vereinten Nationen die „größte humanitäre Katastrophe der Welt“ wütet. Der Vortrag beleuchtet die Hintergründe des Krieges, die vielschichtigen Interessen aller Beteiligten und die katastrophalen Folgen für die Menschen im Jemen. Er zeigt auch die doppelten Standards der deutschen Politik auf, die in der Rhetorik zwar gerne auf Frieden und Menschenrechte pocht, diese aber bereitwillig eigenen politischen und wirtschaftlichen Interessen unterordnet, oder sogar als Vorwand für eigene Militäreinsätze missbraucht.

Der Referent Jakob Reimann kennt die Region aus seiner Forschungs- und Lehrtätigkeit als Biochemiker an der Universität in Nablus. Er hat im eigenen Blog justicenow.de und in Publikationen wie dem Freitag, der Graswurzelrevolution oder der ak – analyse und kritik eine Vielzahl von Artikeln über den Krieg im Jemen veröffentlicht.

19:30 Hollbau, Im Annahof 4

Veranstalter: Augsburger Friedensinitiative (AFI), Deutsche Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) Gruppe Augsburg, Werkstatt Solidarische Welt e.V. und in Kooperation mit dem Evangelischen Forum Annahof. Gefördert durch das Kulturamt der Stadt Augsburg

Eintritt frei, Spenden erbeten

Fr 29.

Vierter Umwelt-Globalstreik

Allein in Deutschland gehen wir in fast 500 Städten auf die Straßen.

Von FFF Deutschland: „Lächerliches Klimapaket, Einbruch der Windkraft, gestoppter Kohleausstieg: Die GroKo hat sich in diesem Jahr vom 1,5-Grad-Ziel verabschiedet. Am 29.11. bin ich deswegen mit @FridayForFuture für den #NeustartKlima laut!“ Als breites zivilgesellschaftliches Bündnis rufen wir deswegen auf, mit #FridaysForFuture auf die Straße zu gehen. Wenn wir alle zusammenstehen, treiben wir die Regierung zum notwendigen Handeln!“
Wir sehen uns. Auf eine bunte und effektive Demo!

 

15.30 Treffpunkt Königsplatz, Demo-Route

Fridays for Future Augsburg

Sa 30.

Demo "Solidarische Stadt erkämpfen"

Das Linke Einführungswochen Bündnis bestehhend aus:
Aux-Punks, Linksjugend Solid, Rote Hilfe Augsburg, Frauenstreik Komitee, Offene Käfige, Augsburger Flüchtlingsrat, Die Ganze Bäckerei, Schöner Scheitern evhau, Solidarische Stadt Augsburg, Augusta Unida, Unser Haus e.V., Widerstand Mondial, Die Linke SDS Augsburg, GEW Hochschulgruppe Augsburg, Antifa Jugend Augsburg, Ende Gelände Augsburg, AK Wohnen Augsburg, Augsburg postkolonial

18:00 Demobeginn an Prinzregentenplatz

mit anschließender Soli Party im Provino Club ( Provinostraße 35) ab 20:00: Abschlussparty der linken Einführungswochen 2019

Sa 30.

40 Jahre Augsburger Friedenswochen Feier im Bürgerhaus Pfersee

Augsburger Friedensinitiative (AFI)

19.00 Bürgerhaus Pfersee, Stadtbergerstraße 17
Dezember 2019
Di 03.

Sitzung der Augsburger Friedensinitiative AFI

Vorgeschlagene Tagesordnung: 1. Aktuelles Thema 2. Bericht und Einschätzung der 40. Augsburger Friedenswochen 3. Beschlussfassung über Zeitplan und Ort der Osteraktion am 11.04.2020 4. Beschlussfassung über die Unterstützung der Demo zur Siko am 15.02.2020 und der Internationalen Münchner Friedenskonferenz 5. Diskussion über die Teilnahme an der Europawoche vom 02.-10.05.2020 6. Broschüre „Das vierte Jahrzehnt“ zu 40 Jahre Augsburger Friedenswochen 7. Veranstaltungen der AFI im Jahr 2020 – Ideensammlung Veranstaltungen mit Förderung durch die Stadt 8. Sonstiges

19.30 Bürgerhaus Pfersee, Stadtberger Str. 17

www.augsburger-friedensinitiative.de

Mi 04.

„SmartCity – Die Zukunft der Stadt“ Vortrag von Michael G. Möhnle

Was bedeutet der Begriff „Smart City"?
Was bedeutet Digitalisierung für die Entwicklung unserer Städte?
Wie sieht die Stadt der Zukunft aus?
Wie meistern wir die Herausforderungen von Luftverschmutzung, Mobilität und Energiegewinnung in Ballungsräumen?
Wir brauchen jetzt Antworten, wenn Deutschland und Europa in 30 Jahren klimaneutral sein wollen. Smart Cities sind weltweit im Aufbruch. Netzwerke in Europa, Asien und USA sind in der Enstehung. Wo steht Deutschland? Was sind unsere Antworten heute für die Stadt von morgen? Welche Auswirkungen hat das auf Augsburg?

In diesem Vortrag stellt der Umwelt- und Medien-Exper-te Michael G. Möhnle die weltweiten Anstrengungen für eine digitale und zukunftsfähige Stadt heraus. In der EU sind München, Wien und Lyon Leuchtturmprojekte der Aktion „smarter together". In Deutschland machen sich 50 Städte mit einem Smart-City-Wettbewerb auf den Weg: Der Referent berichtet von zahlreichen Vorzeigeprojekten. Aber auch Deutschlands Probleme mit eGovernment sowie die Bedeutung der Bürgerbeteiligung und einer smarten Kommunikation stehen im Fokus des Vortrages.

Möhnle ist Journalist und ehemaliger Pressesprecher im Europäischen Parlament sowie Leiter der interministeriellen Task Force Mobile Kommunikation im der Bayerischen Staatsregierung, überschrieben. Themen: Luftverschmutzung, Mobilität und Energiegewinnung in Ballungsräumen.

18:00 Rathaus Augsburg, Rathausplatz 2

Eintritt frei

     
     
Januar 2020
Augsburger Wege der Erinnerung, Januar bis August

Der Gang durch die Stadt zu Orten der Opfer und der Täter beginnt um 11 Uhr vor dem Rathaus. (Teilnahmerbeitrag 5, bzw. 3 Euro). Weitere Führungen wird es am 31. Januar, 7. März , 9. Mai und 1. August geben.

Über 40 Erinnerungsbänder und Stolpersteine erinnern mittlerweile - acht Jahre nach Gründung der beiden Bürgerinitiativen Erinnerungswerkstatt und Stolperstein-Initiative – an Menschen aus Augsburg, die Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft geworden sind. Es waren Widerstandskämpfer, Menschen jüdischen Glaubens, Zeugen Jehovas und gläubige Christen, Sinti und Kranke oder Behinderte. Erinnerungsbänder und Stolpersteine zeigen im ganzen Stadtraum, wo diese Menschen einst ihr Zuhause hatten. Jetzt bieten Mitglieder von ErinnerungsWerkstatt und Stolperstein-Initiative – unter ihnen Inge Kroll, Josef Pröll und Fritz Schwarzbäcker – gemeinsam Führungen zu diesen Orten und Erinnerungszeichen an – die „Augsburger Wege der Erinnerung“. Die erste Führung fand am Jahrestag des „Reichskristallnacht“ genannten Pogroms gegen Juden im November 1938 statt, also am Samstag, 9. November 2019.

Erinnerungswerkstatt

Stolperstein-Initiative


     
     
     
     
     
     
     


   
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