aktualisiert 9. Mai
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Vergessene Opfer der nationalsozialistischen Verfolgung
Veranstaltungsreihe der ErinnerungsWerkstatt April bis Juli 2018

Alle Termine im Annahof, Hollbau, Im Annahof 4

Eintritt frei

Info der Erinnerungswerkstatt

Unter den Opfern der nationalsozialistischen Verfolgung bilden Jüdinnen und Juden bzw. Menschen, die von den Nazis zu Juden erklärt wurden, die weitaus größte Gruppe. Ihre Zahl ist so groß und die Verbrechen, die an ihnen verübt wurden, sind so monströs, dass darüber lange Zeit nicht gesehen wurde, dass der NS-Staat alle Menschen verfolgte und oft auch ermordete, die nicht die gewünschten Verhaltensweisen zeigten oder dem erbbiologischen Ideal entsprachen: Obdachlose, Bettler, Prostituierte und Zuhälter ebenso wie als „Berufsverbrecher“ Stigmatisierte, Homosexuelle und Menschen mit Behinderungen oder zu „Erbkranken“ Erklärte.

Wir wollen mit dieser Vortragsreihe an die vergessenen Opfer erinnern. Experten berichten, soweit möglich mit Augsburger Beispielen, über den Ablauf der Verfolgung, die daran beteiligten Einrichtungen und Behörden, die Perspektive der Opfer und den langen Weg bis zur Anerkennung als NS-Opfer.

Wir laden zu folgenden Themen und Terminen ein:

Albert Knoll, Archivar der KZ-Gedenkstätte Dachau:
Lange verdrängt - homosexuelle Opfer der nationalsozialistischen Verfolgung
Donnerstag, 19.4.2018, 19:30 Uhr

Dr. Herbert Veh, Präsident des Landgerichts Augsburg:
Unbequeme Opfer - die so genannten ‘Berufsverbrecher’
Donnerstag, 3.5.2018, 19:30 Uhr

Dr. Franz Josef Merkl, Historiker:
An den Rändern der ‚Volksgemeinschaft‘ - Frauenschicksale in der Strafanstalt Aichach 1933 - 1945
Donnerstag, 21.06.2018, 19:30 Uhr

Prof. Dr. Annette Eberle, Katholische Stiftungshochschule München, Campus Benediktbeuern:
Lange nicht wahrgenommen - die Opfer der nationalsozialistischen Zwangssterilisation
Donnerstag, 19.07.2018, 19:30 Uhr

Mai 2018
2. bis 15. Mai Europawoche

Anmeldung bis 25. Februar

Veranstalter Europabüro der Stadt Augsburg

Di 01.

1. Mai-Demonstration und Kundgebung des DGB Kreisverband Augsburg

Begrüßung: Silke Klos-Pöllinger, DGB-Kreisvorsitzende
Grußwort: Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl
Jugendaktion: DGB-Jugend
Ansprache: Matthias Jena, Vorsitzender des DGB Bayern
Prämierung: Malwettbewerb "GEMEINSAM arbeiten - GEMEINSAM leben"
Moderation: Horst Thieme

10:00 Demonstrationszug vom Gewerkschaftshaus, Am Katzenstadel 34,
zum Rathausplatz mit Sambamania

10:50 Uhr Maifeier auf dem Rathausplatz Augsburg

10.50 Rathausplatz

Di 01.

Augsburg unter der Nazi-Herrschaft Führung in russischer Sprache, Irina Hacker

VVN-BdA Kreisverband Augsburg

11.00 Rathaus (bis 13.00)

das Veranstaltungsprogramm zwischen dem 1. und 9. Mai auf Russisch

Di 01.

Sitzung der Augsburger Friedensinitiative AFI

Vorgeschlagene Tagesordnung:
1. Bericht von zurückliegenden Veranstaltungen
11.04.2018 : Die Studentenbewegung 1965 bis 1968: Der Aufstand gegen die Nazigeneration
27.04.2018: Kritische Aktionäre bei der Hauptversammlung der RENK AG
01.05.2018: Infostand bei 1. Mai-Kundgebung des DGB
2. Nächste Veranstaltungen
Fr, 04.05.2018 19:30 Uhr, "Europa – Militarisierung statt Frieden?“ mit Jürgen Wagner, IMI
Di, 08.05.2018 18:00 Uhr, Kundgebung und Demo zum Jahrestag der Befreiung vom Faschismus
Di, 15.05.2018 19:00 Uhr, Jerusalem und das Westjordanland
Di, 24.07.2018, 19:30 Uhr, „Atomwaffenfrei – eine Utopie?“ , Vortrag mit Roland Blach
Aktivität zum Augsburger Friedensfest am 08. August 2018
3. Aktuelles
4. Sonstiges

20.00 Bürgerhaus Pfersee, Stadtberger Str. 17

www.augsburger-friedensinitiative.de

Mi 02.

„Die Tagesordnung“ („L’ordre du jour“) Lesung mit dem französischen Autor Eric Vuillard, der für dieses Buch mit dem wichtigsten französischen Literaturpreis Prix Goncourt 2017 ausgezeichnet wurde. Ute Fiedler liest die deutsche Übersetzung

Mit der ihm eigenen virtuosen Eindringlichkeit und satirischem Biss seziert Vuillard die Mechanismen des Aufstiegs der Nationalsozialisten und macht deutlich: Die Deals, die an den runden Tischen der Welt geschlossen werden, sind faul, unser Verständnis von Geschichte beruht auf Propagandabildern. Das Buch behandelt ein düsteres Kapitel deutscher Geschichte: Die Unterstützung von deutschen Großindustriellen für den Aufstieg Hitlers.

Das im Verlag Actes Sud erschienene Buch handelt aber auch von den politisch-psychologischen Mechanismen, die Hitler 1933 zur Macht in Deutschland verholfen haben. Eine zentrale Rolle spielt dabei das Treffen des neuen Reichskanzlers mit Industriebossen am 20. Februar 1933.
"L'Ordre du jour" heißt zu deutsch: "Tagesbefehl" oder" Tagesordnung". Ein schmales Bändchen, auf dem Umschlag ein Bild von Gustav Krupp von Bohlen und Halbach. 20. Februar 1933, das berühmte Geheimtreffen Adolf Hitlers mit den Industriekapitänen Deutschlands. Danach springt Vuillard ins Jahr 1938, als der Anschluss Österreichs kurz bevorsteht. Jetzt: 12. März 1938 - der Anschluss Österreichs. Vuillard schildert die letzten Stunden vor dem Einmarsch. Es geht um Kurt Schuschnigg und Konsorten, also die willfährigen österreichischen Politiker.
Vuillard wählt eine ganz persönliche Perspektive. Nicht die eines Historikers, sondern sie setzt sich zusammen aus den Kleinlichkeiten und Unentschlossenheiten der Individuen − die handeln oder eben nicht handeln. Es zeigt sich eine unfassbare Lethargie, Willfährigkeit und Selbstbezogenheit der führenden Österreicher und Opportunisten, denen die Demokratie und das Parlament völlig egal sind und die sich den deutschen Befehlen fast lustvoll hingeben. nach Deutschlandfunk Kultur

19.30 Augsburger Stadtbücherei, Ernst-Reuter-Platz 1

A.F.F. , Association des Familles Francophones e.V.
Frédéric Zucco, Vorsitzender

im Rahmen der Europawoche

Do 03. Vier Klagen am Arbeitsgericht Augsburg gegen das Klinikum Augsburg . Darin machen vier Klägerinnen des hauseigenen Reinigungsdienstes geltend, zu Unrecht in die Entgeltgruppe 1 (EG 1) des TVöD eingruppiert worden zu sein. 9.15 Arbeitsgericht, Frohsinnstraße 2
Do 03.

Unbequeme Opfer - die so genannten „Berufsverbrecher“ Dr. Herbert Veh, Präsident des Landgerichts Augsburg

Vergessene Opfer der nationalsozialistischen Verfolgung
Veranstaltungsreihe der ErinnerungsWerkstatt

19:30 Annahof, Hollbau, Im Annahof 4
Fr 04.

Demo gegen das neue Polizeiaufgabengesetz

aus dem Aufruf von Attac: Nein zum Obrigkeitsstaat – Weg mit dem geplanten „Polizeiaufgabengesetz“ und dem „Psychiatrie-Hilfe-Gesetz“!
Die CSU greift offen die demokratischen Grundlagen des Rechtssystems an und bereitet den Boden für einen Obrigkeitsstaat. Mitte Mai will diese Partei im Bayerischen Landtag mit dem „Polizeiaufgabengesetz“ den Aufgabenbereich der Polizei grundlegend ändern und sie weitgehend mit Geheimdienstbefugnissen ausstatten. Hartmut Wächtler, der Gutachter des Landtags, beurteilt das Gesetz als „größte und umfassendste Kontrollkompetenz“ für eine Polizei in Deutschland seit dem Ende des Nationalsozialismus im Jahr 1945.
Das plant die CSU zur praktisch lückenlosen Überwachung:
• Ausweitung der Überwachung der Telekommunikation und damit auch die Überwachung der Kommunikation per Handy; auch die Überwachung des E-Mail-Verkehrs fällt darunter.
• Ausweitung der Überwachung der Onlinedurchsuchungsbefugnis. Damit hat die Polizei direkten Zugriff auf private Computer. Durch einen Staatstrojaner können Daten der Information und Kommunikation auch manipuliert werden
• Durchsuchung vom Durchsuchungsobjekt räumlich getrennter Speichermedien
• Einsatz von Drohnen und von Polizisten getragenen Bodycams auch in Wohnungen
• Bild- und Übersichtsaufnahmen sowie Übersichtsaufzeichnungen bei öffentlichen Veranstaltungen und
• Einsatz sogenannter intelligenter Videoüberwachungssysteme
• Ausweitung des Einsatzes von Spitzeln
• Zulässigkeit der DNA-Analyse als erkennungsdienstliche Maßnahme und Datenerhebung zur Feststellung der Augen-, Haar- und Hautfarbe, des biologischen Alters und der biogeographischen Herkunft
• Präventive Postsicherstellung
Die Landesregierung plant zudem ein „Psychisch-Kranke-Hilfe-Gesetz“, das mit Hilfe für psychisch kranke Menschen überhaupt nichts zu tun hat sondern deren Stigmatiserung betreibt. So soll eine Unterbringungsdatei bei den Behörden eingeführt werden, die für mindestens fünf Jahre alle dokumentiert, die in eine Psychiatrie eingewiesen wurden. Nicht nur der Name und Familienstand, sondern auch die Diagnose und die Dauer der Unterbringung sollen darin festgehalten werden. Als Grund wird die besondere Gefährdungslage der Allgemeinheit durch pychisch kranke Menschen genannt. Die letzte systematische Kategorisierung von psychisch kranken Menschen geht auf die Rassenhygiene-Gesetze der Nazis zurück.
Wir müssen uns diesen Versuch, den Rechtsstaat zu beseitigen, entschlossen entgegenstellen. Das bayerische PAG ist nur der Versuchsballon für ein bundesweites Musterpolizeigesetz, das bei den Innenministern in Arbeit ist. Attac-Augsburg ruft deshalb seine Mitglieder, Freunde und alle anderen kritisch denkenden Menschen auf, sich den geplanten Gesetzen entschlossen entgegenzusetzen.

18:00 Moritzplatz, weiter über Königsplatz, CSU Büro, Rathausplatz

veranstaltendes Bündnis: Attac, GEW Hochschulgruppe, Juso Hochschulgruppe, Flüchtlingsrat, Die ganze Bäckerei, Grüne Jugend, Linksjugend BG, Jusos, SDAJ

Fr 04.

"Europa – Militarisierung statt Frieden?“ Vortrag und Diskussion mit Jürgen Wagner, Informationsstelle Militarisierung e.V

„Ziel der Union ist es, den Frieden, ihre Werte und das Wohlergehen ihrer Völker zu fördern“ steht im Vertrag von Lissabon. Gleichzeitig werden im selben Vertrag die europäischen Mitgliedstaaten verpflichtet, ihre militärischen Fähigkeiten schrittweise zu verbessern. Seit 2003 führt die EU Militäreinsätze auf dem Balkan und in Afrika durch. Wie sind die geforderte Aufrüstung und die Militäreinsätze mit dem im Vertrag von Lissabon genannten Ziel, den Frieden zu fördern, vereinbar? Welche weitere Militarisierung Europas ist eingeleitet und geplant? Welche politische und wirtschaftliche Ziele werden damit verfolgt?

Jürgen Wagner ist Politikwissenschaftler und geschäftsführender Vorstand der Informationsstelle Militarisierung e.V. (IMI) in Tübingen.

19:30 Hollbau, Im Annahof 4

Bisherig Veranstalter: Augsburger Friedensinitiative (AFI), in Kooperation mit dem Evangelischem Forum Annahof.

Eintritt frei, Spenden erbeten

im Rahmen der Europawoche

Di 08.

Nie wieder Faschismus! Nie wieder Krieg! Kundgebung und Demonstration zum Tag der Befreiung vom Faschismus

18.00 Königsplatz Manzu-Brunnen

Die VVN teilt mit: Am Anschluss an die Kundgebung werden wir mit einem Demonstrationszug zum Nebengebäude des ehemaligen Landespolizeipräsidiums (heute AOK) in der Prinzregentenstrasse laufen.

Dort wurde am 8. Mai 1998 eine Gedenktafel zur Erinnerung an die Augsburger Widerstandskämpfer(Innen) und die NS-Opfer enthüllt.

zum Flyer mit Aufruf

das Veranstaltungsprogramm zwischen dem 1. und 9. Mai auf Russisch

Mi 09.

Tag des Sieges de UdSSR bzw. der Russischen Föderation über den Faschismus 1945.

13.00 Rathausplatz

Kundgebung mit musikalischen Einlagen, anschließend Demonstrationszug „Unsterbliches Regiment“.

Anschließend gemeinsame Straßenbahnfahrt zum Denkmal der sowjetischen Kriegsgefangenen auf dem Göttinger Friedhof mit Kranzniederlegung

das Veranstaltungsprogramm zwischen dem 1. und 9. Mai auf Russisch

Mi 09.

„Polizeiaufgabengesetz“ – Der Weg in den autoritären Staat
Der Weg in den Obrigkeitsstaat - Freiheit statt Angst

Unter dieser Überschrift lädt Attac-Augsburg alle Menschen ein, die über das geplante Polizeiaufgabengesetz besorgt sind. In kurzen Impulsbeiträgen soll über das PAG informiert werden. Im Mittelpunkt soll aber der Austausch und das Beratschlagen stehen, an dem sich jede(r) Anwesende beteiligen kann.

Wir wollen dabei auch der Frage nachgehen, welche Antworten wir auf den massiven Abbau von Rechten haben? Um den Austausch offen zu gestalten und die Teilnahme möglichst vieler zu gewährleisten wollen wir auf die Diskussionsmethode "Fish Bowl" zurückgreifen.

19.00 Hollsaal ab, Zeughaus, Zeugplatz 4

attac

Do 10.

Aufruf zur Großdemo in München "Nein zum bayrischen Polizeiaufgabengesetz"

Die Polizeiaufgabengesetze mehrerer Länder werden gerade verändert und dabei ganz massiv verschärft.
Besonders hart sind die geplanten Verschärfungen in Bayern und hören sich an wie aus einem Gruselkabinett. Da bleibt von selbsternannten Demokratie und Freiheit bald gar nichts mehr. Die Polizei wird praktisch weitgehend mit Geheimdienst-Befugnissen ausgestattet. Es ist von der CSU geplant, diese Gesetzesänderungen so schnell wie möglich durchzupeitschen, bevor diese in der Öffentlichkeit erörtert werden können!

Allein mit der schwammigen Begründung, »drohende Gefahr« abwenden zu müssen, soll die Polizei im Freistaat künftig die gesamte Bandbreite an Ermittlungs- und Überwachungsmaßnahmen einsetzen dürfen. Diese Ausweitung der Polizeigewalt hat es in dieser Größenordnung in Deutschland noch nie gegeben!

13.00 Marienplatz München

Die mit der Bahn fahren wollen: Treffen zur gemeinsamen Fahrt bis spätestens 11.45 Uhr am Hbf Augsburg (Bahnhofsgebäude linker Eingang). Fahrt in Gruppen mit Bayernticket. (attac)

zum Aufruf des nopag- Bündnisses

Folgende Organisationen sind Teil des Bündnisses gegen das neue bayerische Polizeiaufgabengesetz

Mo 14.

Treffen der Initiative Denkort Halle 116

öffentliche Sitzung

19.30 Bürgerhaus Pfersee, Stadtberger Str. 17

Öffentliche Verkehrsmittel: VGA: Straßenbahn Linie 3 Haltestelle Pfersee oder Bgm.-Bohl-Str., Buslinie 35. AVV: Buslinien 628 und 641

Denkorthalle116@gmx.de

Mo 14.

Veranstaltung mit "En Marche" Aktivisitin zu "Macron- Vorbild für Europa?"

Weitere Inf: http://europaunion-augsburg.de/Europawoche2018.html

19.00 Brauhaus 1516, Viktoriastraße 1

im Rahmen der Europawoche

Di 15. Jerusalem und das Westjordanland Veranstaltung zum Augsburger Friedensfest

19.00

Näheres folgt

Mi 16.

Achille Mbembe im Gespräch Podiumsgespräch in deutscher Sprache (englische Beiträge werden übersetzt)

Das Jakob-Fugger-Zentrum und die Katholisch-Theologische Fakultät freuen sich, mit dem in Südafrika ansässigen Historiker und Philosophen Achille Mbembe, einen der wichtigsten Denker des Postkolonialismus in Augsburg begrüßen zu können. Achille Mbembe spricht in Augsburg über die Bedeutung von Grenzen in einer Welt von Netzwerken. Er befasst sich mit der Frage, wem in dieser Welt von Netzwerken Mobilität möglich ist und wer aus welchen Gründen von ihr ausgeschlossen ist. Er setzt sich mit den Implikationen der Vorstellung von einer grenzenlosen Welt auseinander und beleuchtet die Schwierigkeiten und Potenziale einer Dekolonialisierung des Wissens. In einem Podiumsgespräch stellt sich Achille Mbembe Fragen zu seinen Werken Kritik der schwarzen Vernunft (2014), Ausgang aus der langen Nacht (2016) und Politik der Feindschaft (2017).

Achille Mbembe hat eine Forschungsprofessur für Geschichte und Politik am Witwatersrand Institute for Social and Economic Research (WISER) an der Universität Witwatersrand in Johannesburg, Südafrika inne. Er ist Autor zahlreicher Bücher, in denen er sich mit historischen und politischen Themen sowie mit Kritischer Theorie und Ästhetik auseinandersetzt. Seine Werke wurden in viele Sprachen übersetzt, auf Deutsch sind Kritik der schwarzen Vernunft (2014), Ausgang aus der langen Nacht (2016) und Politik der Feindschaft (2017) erschienen. Mbembe ist Mitglied der Amerikanischen Academy of Arts and Sciences. Er ist darüber hinaus vielfach ausgezeichnet worden, darunter im Jahr 2015 mit dem Geschwister-Scholl-Preis.

18.00 Stadtbücherei Augsburg, Ernst-Reuter-Platz 1

Bitte melden Sie sich vorab hier an

Hier weitere Vorträge in englischer Sprache: Borders in the Age of Networks. Achille Mbembe in Augsburg

Internationale Gastdozentur am Jakob-Fugger-Zentrum im Sommersemester 2018

Mi 16.

Bildung und Digitalisierung an Schulen Vortrag von Prof. Dr. phil. Ralf Lankau mit anschließender Möglichkeit zur Diskussion

Wirtschaftsverbände und IT-Industrie fordern, Digitaltechnik und Programmiersprachen möglichst früh zu unterrichten, um Schülerinnen und Schüler „fit für die digitale Zukunft“ zu machen. Der Nutzen von Digitaltechnik in Schulen lässt sich aber gar nicht belegen. Die Frage lautet daher: Welche Interessen stecken tatsächlich hinter den Forderungen der „Digitalisierung von Bildungseinrichtungen“? Und was sind konkrete Alternativen, wenn man Schule und Unterricht vom Menschen und seinen Lernprozessen her denkt und nicht von Wirtschaftsinteressen, Geräten und Märkten?

Ralf Lankau ist Professor für Mediengestaltung und -theorie an der Hochschule Offenburg

18.30 - 20.00 Anna Forum, Im Annahof 4, Vortragsraum im 2. OG

Veranstaltung der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft GEW, Kreisverband Augsburg

zum Flyer

Do 17.

Politische Ökonomie und deren moralische Grundlagen bei Smith, Engels und Marx Rudolf Walther, Vortrag und Diskussion

Vortrag zur ethisch-moralischen Dimension (Gleichheit, Ungleichheit und sozialer Gerechtigkeit) der politischen Ökonomie von Adam Smith, über Friedrich Engels‘ „Umrisse zu einer Kritik der Nationalökonomie“ (1844) bis zu Karl Marx‘ „Kapital“ (1867)

Rudolf Walther ist Historiker und hat als Redakteur und Autor des Lexikons »Geschichtliche Grundbegriffe« gearbeitet. Seit 1994 ist er als freier Autor und Publizist tätig. Seine Essays, Porträts und Kommentare liegen in fünf Bänden unter dem Titel »Aufgreifen, begreifen, angreifen« vor. https://oxiblog.de/author/rudolf-walther/

19.00 Hollsaal ab, Zeughaus, Zeugplatz 4

attac

So 20. Audio Walk von der Halle 116 zum früheren Messerschmitt-Sitz (Wiederholung) 14.30 Treff Halle 116, Karl-Nolan-Str. 2–4, Sheridanpark, Pfersee
     
Juni 2018
     
Do 07.

Die ursprüngliche Akkumulation des Kapitals, Kap. 24 Das Kapital Klaus-Peter Lehmann, Einführung und Diskussion

„Das Kapital“ von Karl Marx ist eine Analyse der Funktionsweise der kapitalistischen Produktion. Das 24. Kapitel beschreibt den Jahrhunderte dauernden Prozess, der schließlich den industriellen Kapitalismus zur dominierenden Wirtschaftsweise zu erhob. Marx‘ Darstellung verändert unseren Blick auf die Geschichte der Neuzeit.

19.00 Zeughaus, Hollsaal b, Zeugplatz 4

attac

     
Do 21. An den Rändern der ‚Volksgemeinschaft‘ - Frauenschicksale in der Strafanstalt Aichach 1933 - 1945 Dr. Franz Josef Merkl, Historiker

Vergessene Opfer der nationalsozialistischen Verfolgung
Veranstaltungsreihe der ErinnerungsWerkstatt
19:30 Annahof, Hollbau, Im Annahof 4
     
29. Juni bis 1. Juli 1. Augsburger Sicherheitskonferenz– Ein Festival der Solidarität

im Provino Club

Solidarity City

Netzwerk solidarische Stadt Augsburg, Flüchtlingsrat Augsburg

Wir alle wollen sicher leben. Wir wollen nachts ohne Angst durch dunkle Gassen gehen, selbst wenn wir betrunken sind und auch dann wenn wir nicht männlich, weiß und heterosexuell sind. Wir wollen ohne Belästigungen und Beleidigungen durch den Alltag kommen, selbst wenn unsere Haut schwarz ist oder wir im Rollstuhl sitzen. Wir stehen darauf, dass wir ver­sichert sind, – ja wirklich! -, weil wir gerne gesund sind und von guten Ärzt*innen kostengünstig behandelt werden. Wir finden gut, wenn unsere Arbeit gerecht entlohnt wird, das ließe uns zuversichtlicher in die Zukunft blicken.

So zuversichtlich sind wir aber nicht. Die Welt ist nicht sicherer geworden. Es ist deshalb mal Zeit, die gängigen Strategien und Methoden, Sicherheit herzustellen, zu hinterfragen.

Polizei und Militär, Grenzsicherung und Gesichtserkennungssoftware sind Manifestationen eines staatlichen Sicherheitsversprechens und ermöglichen gleichzei­tig spezifische Formen von Gewalt und Ausgrenzung.

Überwachungskameras und Ordnungsbeamte, Aufenthaltsverbote und Regeln zur Platznutzung sollen städtische Sicherheit herstellen und sind dabei auch ein Eingriff in die Autonomie der Menschen, die in einer Stadt leben.

Wir wollen versuchen, neue solidarische Antworten auf alte und neue Sicherheitsfragen zu geben. Geht meine Sicherheit auf die Kosten anderer? Dienen die Grenzzäune um Europa der Sicherheit aller? Trifft es zu, dass die Anwesenheit von mehr Polizist*innen die Sicherheit verbessert? Sind alle gleichermaßen sicher? Wie schaffen wir gemeinsam und für alle Sicherheit?

Es sind unsere Städte, es sind unsere Handlungs- und Bewegungsfreiheiten, die verregelt, abgeriegelt und kontrolliert werden. Man sagt uns, wo wir sitzen und ratschen dürfen; auf welchen umständlichen Wegen wir Rad fahren und vielleicht sogar bald, ab welcher Temperatur wir uns einen Schal ums Gesicht wickeln dürfen. …

Sa 30. Gegen den AfD-Bundesparteitag in Augsburg

Kundgebung vor dem Messegelände, Demonstrationen im Stadtzentrum

näheres folgt

Juli 2018
     
Do 19.

Lange nicht wahrgenommen - die Opfer der nationalsozialistischen Zwangssterilisation Prof. Dr. Annette Eberle, Katholische Stiftungshochschule München, Campus Benediktbeuern

Vergessene Opfer der nationalsozialistischen Verfolgung
Veranstaltungsreihe der ErinnerungsWerkstatt

19:30 Annahof, Hollbau, Im Annahof 4
Di 24.

„Atomwaffenfrei – eine Utopie?“ Vortrag mit Roland Blach

Die internationale Organisation Mayors for Peace fordert eine atomwaffenfreie Welt. ICAN hat für ihre Kampagnen für den Vertrag zum völkerrechtlichen Verbot von Atomwaffen den Friedensnobelpreis erhalten. Die Atommächte rüsten jedoch ihr atomares Arsenal auf. Die in Büchel stationierten Atomwaffen werden gegen neue ausgetauscht. Welche Rolle spielt die Bundesregierung im Atompoker? Welche Wege verfolgt die Friedensbewegung zu einer atomwaffenfreien Welt und welche Aktionen sind geplant?

Roland Blach (48) ist Geschäftsführer der DFG-VK in Baden-Württemberg und hat zusammen mit VertreterInnen von ICAN den Friedensnobelpreis in Oslo entgegen genommen. Er ist Koordinator der Kampagne „Büchel ist überall! atomwaffenfrei.jetzt“.

Bisherige Veranstalter: Augsburger Friedensinitiative (AFI) in Kooperation mit dem Evangelischem Forum Annahof. Eine Veranstaltung im Rahmen des Kulturprogramms zum Augsburger Friedensfest 2018

19:30 Hollbau, Im Annahof 4

Eintritt frei, Spenden erbeten

     
August 2018
     
     
September 2018
     
So 09. Tag des Denkmals näheres folgt
Oktober 2018
     
     
November 2018
     
     
Dezember 2018
     
     
     
     
     
     


   
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