aktualisiert 25. April
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Vergessene Opfer der nationalsozialistischen Verfolgung
Veranstaltungsreihe der ErinnerungsWerkstatt April bis Juli 2018

Alle Termine im Annahof, Hollbau, Im Annahof 4

Eintritt frei

Info der Erinnerungswerkstatt

Unter den Opfern der nationalsozialistischen Verfolgung bilden Jüdinnen und Juden bzw. Menschen, die von den Nazis zu Juden erklärt wurden, die weitaus größte Gruppe. Ihre Zahl ist so groß und die Verbrechen, die an ihnen verübt wurden, sind so monströs, dass darüber lange Zeit nicht gesehen wurde, dass der NS-Staat alle Menschen verfolgte und oft auch ermordete, die nicht die gewünschten Verhaltensweisen zeigten oder dem erbbiologischen Ideal entsprachen: Obdachlose, Bettler, Prostituierte und Zuhälter ebenso wie als „Berufsverbrecher“ Stigmatisierte, Homosexuelle und Menschen mit Behinderungen oder zu „Erbkranken“ Erklärte.

Wir wollen mit dieser Vortragsreihe an die vergessenen Opfer erinnern. Experten berichten, soweit möglich mit Augsburger Beispielen, über den Ablauf der Verfolgung, die daran beteiligten Einrichtungen und Behörden, die Perspektive der Opfer und den langen Weg bis zur Anerkennung als NS-Opfer.

Wir laden zu folgenden Themen und Terminen ein:

Albert Knoll, Archivar der KZ-Gedenkstätte Dachau:
Lange verdrängt - homosexuelle Opfer der nationalsozialistischen Verfolgung
Donnerstag, 19.4.2018, 19:30 Uhr

Dr. Herbert Veh, Präsident des Landgerichts Augsburg:
Unbequeme Opfer - die so genannten ‘Berufsverbrecher’
Donnerstag, 3.5.2018, 19:30 Uhr

Dr. Franz Josef Merkl, Historiker:
An den Rändern der ‚Volksgemeinschaft‘ - Frauenschicksale in der Strafanstalt Aichach 1933 - 1945
Donnerstag, 21.06.2018, 19:30 Uhr

Prof. Dr. Annette Eberle, Katholische Stiftungshochschule München, Campus Benediktbeuern:
Lange nicht wahrgenommen - die Opfer der nationalsozialistischen Zwangssterilisation
Donnerstag, 19.07.2018, 19:30 Uhr

April 2018

9. - 23. April 2018 Ausstellung Freiraum 2018
Kunst aus Augsburger Schulen

Rathaus Augsburg, unterer Fletz

 

 

 

 

 

 

 

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Di 03.

Sitzung der Augsburger Friedensinitiative AFI

Vorgeschlagene Tagesordnung:
1. Bericht vom Ostermarsch 2018
Einschätzung des Ostermarsches
2. Nächste Veranstaltungen
Mi, 11.04.2018 : Die Studentenbewegung 1965 bis 1968: Der Aufstand gegen die Nazigeneration
Di, 01.05.2018: Infostand bei 1. Mai-Kundgebung des DGB
Fr, 04.05.2018 19:30 Uhr, "Europa – Militarisierung statt Frieden?“ mit Jürgen Wagner, IMI
Di, 15.05.2018 19:00 Uhr, Jerusalem und das Westjordanland
Veranstaltungen zum Augsburger Friedensfest
3. Inhaltliches Thema: Syrien und der Angriff der Türkei
4. Aktuelles
5. Sonstiges

20.00 Bürgerhaus Pfersee, Stadtberger Str. 17

www.augsburger-friedensinitiative.de

Mi 04.

Die öffentliche Führung „Die Geschichte der Juden in Augsburg vom Mittelalter bis heute“ zeichnet anhand von ausgewählten Exponaten die wechselvolle Geschichte der Juden in Augsburg von der ersten Ansiedlung bis in die Gegenwart nach.

18.00 Jüdisches Kulturmuseum, Halderstraße 6-8

Eintritt: 6 € / 3 €

Mi 04.

Augsburger Flüchtlingsrat, Offenes Plenum Jede*r ist eingeladen, eigene Themen mitzubringen und sich einzuklinken.

http://augsburgerfluechtlingsrat.blogspot.de/

20:00 Raum Asien auf dem Tür an Tür-Gelände, Wertachstraße 29

mittwochs 14-tägig, ab jetzt immer bei Tür an Tür

     
Mo 09.

Treffen der Initiative Denkort Halle 116

öffentliche Sitzung

19.30 Bürgerhaus Pfersee, Stadtberger Str. 17

Öffentliche Verkehrsmittel: VGA: Straßenbahn Linie 3 Haltestelle Pfersee oder Bgm.-Bohl-Str., Buslinie 35. AVV: Buslinien 628 und 641

Denkorthalle116@gmx.de

Mi 11.

Die Studentenbewegung 1965 bis 1968: Der Aufstand gegen die Nazigeneration Hannes Heer

AFI (Mitveranstalter)

19.00 Kino Liliom, Unterer Graben1

Eintritt 6,00 EUR (AK + € 1,00).

Do 12.

Veranstaltung zur Postwachstumsökonomie attac

19.00 Näheres folgt

Fr 13.

Zweiter Teil der Diskussion über die Programmentwürfen zur Land- und Bezirkstagswahl 2018

Diskussion ab Kapitel 4 des Landtagswahlprogrammes (Vorstellung jeweils durch Kandidierende) Hier der Link zu den Programmentwürfen

19:00 Linksbüro, Mauerberg 31
Fr 13.

Frauenschicksale in der Strafanstalt Aichach zur Zeit des Nationalsozialismus zwischen 1933 und 1945. Ausgegrenzt. Eingesperrt. Deportiert. Vergessen? Fachvortrag Dr. Franz Josef Merkl

Frauenforum Aichach-Friedberg in Zusammenarbeit mit dem Landkreis Aichach-Friedberg

20.00 Kreuzgratsgewölbe im Kreis gut, Am Plattenberg 12, Aichach
So 15.

Öffentliche Führung im Jüdischen Kulturmuseum. Besichtigung der Dauerausstellung und der Synagoge mit Monika Müller, Jüdisches Kulturmuseum Augsburg-Schwaben

Informationüber die mehr als achthundertjährige Geschichte der Juden in Augsburg und Schwaben. In besonderer Weise wird auch die Geschichte und Architektur der mittlerweile einhundertjährigen Synagoge behandelt.

15:00 Jüdisches Kulturmuseum / Halderstraße 6-8

Eintritt und Führung: 6 € / 3 €.

Mo 16. Augsburger Reden – Vortragsreihe zu Frieden und Vielfalt in der Stadtgesellschaft: „Der NSU-Komplex. Rechter Terror, staatliches Versagen und ein Mammut-Prozess – wie viel Aufklärung ist möglich?“ Vortrag und Gespräch mit Prof. Dr. Tanjev Schultz

Veranstalter: Friedensbüro im Kulturamt der Stadt Augsburg (Leitung: Christiane Lembert-Dobler)
Moderation: Prof. Dr. Dietmar Süß
Begrüßung: Thomas Weitzel, Kulturreferent der Stadt Augsburg

19.30 Augustana-Saal, Im Annahof

Karten: 7/5 Euro (erm.), mit Vorlage des Kultursozialtickets 1€ (nur Abendkasse)

Info zur Veranstaltung

Di 17.

Präsidiumssitzung des Deutschen Städtetags im Augsburger Rathaus

Fünfmal im Jahr kommt das Präsidium des Deutschen Städtetags in den Städten seiner Präsidiumsmitglieder zusammen. Seit 2014 gehört auch OB Dr. Kurt Gribl dem Gremium an, das seit langem wieder in Augsburg zu Gast ist und am 17. April im Rathaus tagt.
Augsburgs Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl ist seit 2014 Mitglied im Präsidium des Deutschen Städtetags, wo er im Jahr darauf zu einem von fünf Stellvertretern des Präsidenten und des Vize-Präsidenten gewählt wurde.
Insgesamt zählt das Präsidium des Deutschen Städtetags 39 Oberbürgermeister und Oberbürgermeisterinnen. Rund 20 werden zur Sitzung in Augsburg erwartet.
Mit Blick auf die Tagesordnung des Präsidiums in Augsburg nennt OB Dr. Gribl zum Beispiel das Thema der öffentlich geförderten Beschäftigung für Langzeitarbeitslose, bei dem der Aufbau eines sozialen Arbeitsmarktes diskutiert wird, um die soziale Teilhabe der betroffenen Gruppe zu verbessen. Auch die Verbesserung der Luftqualität in den Städten wird ein Thema sein.

Infos bei der Stadt Augsburg
Di 17.

Gedenken an Dr. Max Josef Metzger

Anlässlich der Hinrichtung des Priesters Dr. Max Josef Metzgers vor 74 Jahren durch die nationalsozialistische Diktatur lädt pax christi Augsburg wie jedes Jahr in Kooperation mit dem Christkönigsinstitut Meitingen, der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten, sowie den Esperanto-Sprachklub Augsburg alle sehr herzlich zu einer Gedenkfeier ein.
Der Priester und Pazifist wollte ein Manifest für ein ziviles Nachkriegsdeutschland außer Landes schmuggeln, wurde jedoch verraten und anschließend verhaftet. Am 17. April 1944 wurde er in Berlin zum Tode verurteilt und hingerichtet.

17:00 Am Domplatz vor der Dr. Max Josef Metzger Gedenksteele
Mi 18.

Monatsversammlung, Bürgeraktion Pfersee „Schlössle“ e.V.

 

20.00 Bürgerhaus Pfersee, Stadtberger Straße 17

pfersee.weebly.com/

Mi 18.

Konrad Peutinger - Humanist und Kritiker der Reformation Vortrag von Dr. Helmut Zäh (Augsburg)

Der Reichstag, der vor 500 Jahren, von Juli bis Oktober 1518, in Augsburg stattfand, markiert eine Zeitenwende: Es war der letzte Reichstag unter dem bereits schwerkranken Kaiser Maximilian I., der die Stadt, in der er insgesamt fast drei Jahre seines Lebens verbracht hatte, danach nicht mehr wiedersah. Auf der anderen Seite steht der Aufenthalt des zum Verhör vor Kardinal Cajetan geladenen Martin Luther am Beginn einer neuen Epoche, die auch für Augsburg tiefgreifende Umbrüche mit sich brachte.
Konrad Peutinger befand sich 1518 auf dem Höhepunkt seiner Laufbahn als führender Politiker der Reichsstadt und einflussreicher Berater des Kaisers und gehörte zu den wichtigen Akteuren auf dem Reichstag.
Auch Peutingers ambivalentes Verhältnis zur Reformation soll behandelt werden. Deren Anliegen einer Beseitigung der kirchlichen Missstände unterstützte er durchaus. Das kompromisslose Vorgehen der Reformatoren, das, wie er selbst frühzeitig voraussah, in eine Spaltung von Kirche, Staat und Gesellschaft mündete, lehnte er dagegen entschieden ab.

Der Freundeskreis der Evangelischen Akademie Tutzing e.V. und die Staats- und Stadtbibliothek Augsburg laden ein

18:30 Staats- und Stadtbibliothek Augsburg, Schaezlerstraße 25

Eintritt frei

Do 19. Lange verdrängt - homosexuelle Opfer der nationalsozialistischen Verfolgung Albert Knoll, Archivar der KZ-Gedenkstätte Dachau

Vergessene Opfer der nationalsozialistischen Verfolgung
Veranstaltungsreihe der ErinnerungsWerkstatt
19:30 Annahof, Hollbau, Im Annahof 4
Fr 20.

Die NSU-Monologe: Eine Geschichte des Kampfes um Wahrheit und Gerechtigkeit

Dokumentarisches Theater und Podiumsdiskussion über institutionellen Rassismus und das staatliche Versagen bei der Untersuchung der "NSU"-Morde.

AStA der Universität Augsburg in Zusammenarbeit mit dem Kinodreieck Augsburg mehr

19:30. Mephisto, Karolinenstraße 21 (Einlass: 19:00)

Eintritt frei.

Sa 21.

Aktionstag gegen die AfD

Kein AFD-Parteitag in Augsburg! Nein zu Rassismus, Hetze und Spaltung - für ein solidarisches Miteinander!

12.00 Königsplatz

Veranstalter bisher internationalistische Bündnis Augsburg, Augsburger Flüchtlingsrat

Mo 23.

Bürgersprechstunde mit Bürgermeisterin und Wirtschafts- und Finanzreferentin Eva Weber

Eva Weber lädt interessierte Bürgerinnen und Bürger im Rahmen einer Bürgersprechstunde zu einem persönlichen Gespräch ein.

 

 

10 bis 11 im MehrGenerationenTreffpunkt (MGT) Herrenbach, Herrenbachstr. 58

Die Bürgersprechstunde ist keine öffentliche Veranstaltung. Es wird deshalb um vorherige telefonische Anmeldung unter 0821 324 1557 gebeten.

Di 24.

Kundgebung Für ein solidarisches Miteinander – Gegen Abschiebungen in Krieg und Perspektivlosigkeit

Am Dienstag startet wieder ein Abschiebeflug nach Afghanistan. Bayern wird sich wieder daran beteiligen und alles daran setzen, möglichst viele Afghanen nach Kabul abzuschieben. Begonnen wurden die Abschiebeflüge im Dezember 2016, seither startet fast jeden Monat einer dieser Flüge nach Kabul. Diese Flüge sind tragische Beispiele für die herzlose und unvernünftige Migrationspolitik Bayerns, Deutschlands und der Europäischen Union.
Eine Politik, die die jahrzehntelange Expertise von Fachkräften und WissenschaftlerInnen genauso außer acht lässt, wie den Ruf von tausenden UnterstützerInnen Geflüchteter. Und stattdessen Ausgrenzung betreibt und den Tod von Abgeschobenen, sowie den Tod von Menschen, die sich auf den Weg nach Europa befinden billigend in Kauf nimmt.

Wir rufen dazu auf mit uns zu zeigen, dass wir auch diesen Abschiebeflug nicht schweigend hinnehmen, genauso wenig wie wir das Sterben an den Außengrenzen Europas hinnehmen wollen.

Wer online auch ein Zeichen setzen möchte kann das hier tun: https://www.change.org/p/stadtrat-augsburg-augsburg-gegen-abschiebungen

Kommt zahlreich und zeigt, dass wir für eine solidarische Migrationspolitik sind!
# StopDeportation
# AfghanistanIsNotSafe
Informationen: augsburgerfluechtlingsrat.blogspot.de

18.30 Rathausplatz

Augsburger Flüchtlingsrat

Do 26. Der tendenzielle Fall der Profitrate und seine Auswirkungen auf Rationalisierung und Krisen Einführung und Diskussion Bruno Marcon, attac 19.00 Hollsaal b, Zeughaus,Zeugplatz 4
Fr 27.

Aufruf zur Antimilitaristischen Kundgebung gegen die Hauptaktionärsversammlung der RENK AG

Am Freitag, den 27.04, findet die jährliche Hauptversammlung der Aktionär*innen der Renk AG statt. Wie jedes Jahr piekfein, mit hübscher Abendgarderobe und ganz weit weg von den Auswirkungen ihres eigenen Handelns. Die Renk AG ist laut Handelsblatt auf Platz 10 der größten deutschen Kriegswaffenfirmen und das mit Hauptsitz in der „Friedensstadt“ Augsburg.
Die Renk AG ist wichtiger Partner von Rheinmetall sowie Krauss-Maffei-Wegmann und baut Getriebe für den Leopard II Panzer und den in der Türkei gefertigten Altay-Panzer, welche vom türkischen Militär gerade genutzt werden um einen völkerrechtswidrigen Krieg in Syrien zu führen, einen Völkermord am kurdischen Volk zu begehen und weitere Kriegsverbrechen, wie sie für imperialistische Staaten üblich sind, zu verüben.
Darum rufen wir euch auf am Freitag um 15 Uhr mit uns gegen die ignorante und tödliche Wirtschaftspolitik Deutschlands und der Renk AG zu demonstrieren. Kommt zur Kundgebung am Kongress am Park und seid mit uns laut und bunt!

Deutsche Waffen
Deutsches Geld
morden mit in aller Welt!

15.00 Vorplatz der Kongresshalle ( beim Brunnen und den Bänken)

Mitveranstalter SDAJ Augsburg Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend

zum Aufruf

 

Fr 27. Quo vadis Bavaria? Wohin gehst du Bayern?
Vortrag und Diskussion zum BayPAG und BayPsychKHG

Mit dem „Gesetz zur effektiveren Überwachung gefährlicher Personen“ begann im vergangenen Jahr eine bisher ungebrochene Entwicklung. Dieses Gesetz führte unter anderem den als „Unendlichkeitshaft“ bekannt gewordenen präventiven Polizeigewahrsam ohne zeitliche Obergrenze ein. Auch die aktuell viel diskutierte sogenannte „drohende Gefahr“, die „konkrete Gefahren“ abgelöst hat, ist seitdem Teil bayerischen Polizeirechtes.

Nun dient eine Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts der CSU als Vorwand: Das Gericht hatte sich zu Befugnissen des Bundeskriminalamts bei der Bekämpfung des internationalen Terrorismus geäußert. Auf dieser (vermeintlichen) Grundlage schafft die Staatsregierung ein neues Bayerisches Polizeiaufgabengesetz (BayPAG), das der Landespolizei Befugnisse einräumt, die zuvor undenkbar waren. Durch das Gesetz werden aber nicht nur polizeiliche Befugnisse stark erweitert. Auch die Eingriffsschwelle seitens der Polizei sinkt erheblich. Rechtsverletzungen werden schwerer durch Gerichte überprüfbar.
Welche Folgen hat das für die Bevölkerung Bayerns, die Bewohner des Frei – oder nun gar Polizeistaates?

Seit kurzem liegt zudem ein Gesetzesentwurf der Staatsregierung für ein Bayerisches Psychisch-Kranken-Hilfe-Gesetz (BayPsychKHG) vor. Bekommen psychisch Kranke nun tatsächlich bessere Hilfsangebote oder müssen sie es trotz des Gesetzestitels eher mit der Angst zu tun bekommen? Und welche Ähnlichkeiten haben BayPsychKHG und BayPAG?

Ministerpräsident Söder hat in einer Regierungserklärung am vergangenen Mittwoch angekündigt, das Bayerische Oberste Landesgericht (BayObLG) neu zu errichten. Was hat das mit BayPsychKHG und BayPAG zu tun?

Einen möglichen Erklärungsansatz für all diese und weitere Fragen versucht Patrick Manfred Mayer (u. a. Mitglied des Republikanischen Anwältinnen - und Anwältevereins und der Vereinigung Demokratischer Juristinnen und Juristen) euch zu bieten.

Der schwäbische Bezirksrat Frederik Hintermayr, der bereits einmal kurz zu BayPAG und BayPsychKHG Stellung genommen hat, wird danach politische Alternativlösungen aufzeigen.

19.00 Zeughaus, Reichlesaal, Zeugplatz 4

Veranstalter DIE LINKE Augsburg und Linksjugend BG Augsburg

So 29. 73. Jahrestag der Befreiung Gedenkstunde („Friedensweg“) am ehemaligen „SS-Schießplatz“ Hebertshausen Es sprechen: - Dr. Jürgen Müller-Hohagen, Lagergemeinschaft Dachau - Beata Tomczyk, Polen, Freiwillige der Aktion Sühnezeichen Friedensdienste in der Evangelischen Versöhnungskirche/KZ-Gedenkstätte Dachau - Wenn möglich: Ein ehemaliger sowjetischer Dachau-Häftling 13:00 Im Anschluss an die Befreiungsfeier in der KZ-Gedenkstätte Dachau
     
Mai 2018
2. bis 15. Mai Europawoche

Anmeldung bis 25. Februar

Veranstalter Europabüro der Stadt Augsburg

Di 01.

1. Mai-Demonstration und Kundgebung des DGB Kreisverband Augsburg

Begrüßung: Silke Klos-Pöllinger, DGB-Kreisvorsitzende
Grußwort: Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl
Jugendaktion: DGB-Jugend
Ansprache: Matthias Jena, Vorsitzender des DGB Bayern
Prämierung: Malwettbewerb "GEMEINSAM arbeiten - GEMEINSAM leben"
Moderation: Horst Thieme

10:00 Demonstrationszug vom Gewerkschaftshaus, Am Katzenstadel 34,
zum Rathausplatz mit Sambamania

10:50 Uhr Maifeier auf dem Rathausplatz Augsburg

10.50 Rathausplatz

Do 03.

Unbequeme Opfer - die so genannten „Berufsverbrecher“ Dr. Herbert Veh, Präsident des Landgerichts Augsburg

Vergessene Opfer der nationalsozialistischen Verfolgung
Veranstaltungsreihe der ErinnerungsWerkstatt

19:30 Annahof, Hollbau, Im Annahof 4
Fr 04.

Demo gegen das neue Polizeiaufgabengesetz

veranstaltendes Bündnis: Attac, GEW Hochschulgruppe, Flüchtlingsrat, Die ganze Bäckerei, Grüne Jugend, Linksjugend BG, Jusos

18:00 Moritzplatz
Fr 04.

"Europa – Militarisierung statt Frieden?“ Vortrag und Diskussion mit Jürgen Wagner, Informationsstelle Militarisierung e.V

„Ziel der Union ist es, den Frieden, ihre Werte und das Wohlergehen ihrer Völker zu fördern“ steht im Vertrag von Lissabon. Gleichzeitig werden im selben Vertrag die europäischen Mitgliedstaaten verpflichtet, ihre militärischen Fähigkeiten schrittweise zu verbessern. Seit 2003 führt die EU Militäreinsätze auf dem Balkan und in Afrika durch. Wie sind die geforderte Aufrüstung und die Militäreinsätze mit dem im Vertrag von Lissabon genannten Ziel, den Frieden zu fördern, vereinbar? Welche weitere Militarisierung Europas ist eingeleitet und geplant? Welche politische und wirtschaftliche Ziele werden damit verfolgt?

Jürgen Wagner ist Politikwissenschaftler und geschäftsführender Vorstand der Informationsstelle Militarisierung e.V. (IMI) in Tübingen.

19:30 Hollbau, Im Annahof 4

Bisherig Veranstalter: Augsburger Friedensinitiative (AFI), in Kooperation mit dem Evangelischem Forum Annahof.

Eintritt frei, Spenden erbeten

im Rahmen der Europawoche

Di 08. Nie wieder Faschismus! Stehen wir auf gegen Rassismus und Antisemitismus Demonstration

18.00 Königsplatz

Die Ganze Bäckerei und Linksjugend BG Augsburg

Mo 14.

Treffen der Initiative Denkort Halle 116

öffentliche Sitzung

19.30 Bürgerhaus Pfersee, Stadtberger Str. 17

Öffentliche Verkehrsmittel: VGA: Straßenbahn Linie 3 Haltestelle Pfersee oder Bgm.-Bohl-Str., Buslinie 35. AVV: Buslinien 628 und 641

Denkorthalle116@gmx.de

Mo 14.

Veranstaltung mit "En Marche" Aktivisitin zu "Macron- Vorbild für Europa?"

Weitere Inf: http://europaunion-augsburg.de/Europawoche2018.html

19.00 Brauhaus 1516, Viktoriastraße 1
Di 15. Jerusalem und das Westjordanland Veranstaltung zum Augsburger Friedensfest

19.00

Näheres folgt

Mi 16.

Achille Mbembe im Gespräch Podiumsgespräch in deutscher Sprache (englische Beiträge werden übersetzt)

Das Jakob-Fugger-Zentrum und die Katholisch-Theologische Fakultät freuen sich, mit dem in Südafrika ansässigen Historiker und Philosophen Achille Mbembe, einen der wichtigsten Denker des Postkolonialismus in Augsburg begrüßen zu können. Achille Mbembe spricht in Augsburg über die Bedeutung von Grenzen in einer Welt von Netzwerken. Er befasst sich mit der Frage, wem in dieser Welt von Netzwerken Mobilität möglich ist und wer aus welchen Gründen von ihr ausgeschlossen ist. Er setzt sich mit den Implikationen der Vorstellung von einer grenzenlosen Welt auseinander und beleuchtet die Schwierigkeiten und Potenziale einer Dekolonialisierung des Wissens. In einem Podiumsgespräch stellt sich Achille Mbembe Fragen zu seinen Werken Kritik der schwarzen Vernunft (2014), Ausgang aus der langen Nacht (2016) und Politik der Feindschaft (2017).

Achille Mbembe hat eine Forschungsprofessur für Geschichte und Politik am Witwatersrand Institute for Social and Economic Research (WISER) an der Universität Witwatersrand in Johannesburg, Südafrika inne. Er ist Autor zahlreicher Bücher, in denen er sich mit historischen und politischen Themen sowie mit Kritischer Theorie und Ästhetik auseinandersetzt. Seine Werke wurden in viele Sprachen übersetzt, auf Deutsch sind Kritik der schwarzen Vernunft (2014), Ausgang aus der langen Nacht (2016) und Politik der Feindschaft (2017) erschienen. Mbembe ist Mitglied der Amerikanischen Academy of Arts and Sciences. Er ist darüber hinaus vielfach ausgezeichnet worden, darunter im Jahr 2015 mit dem Geschwister-Scholl-Preis.

18.00 Stadtbücherei Augsburg, Ernst-Reuter-Platz 1

Bitte melden Sie sich vorab hier an

Hier weitere Vorträge in englischer Sprache: Borders in the Age of Networks. Achille Mbembe in Augsburg

Internationale Gastdozentur am Jakob-Fugger-Zentrum im Sommersemester 2018

Do 17.

Politische Ökonomie und deren moralische Grundlagen bei Smith, Engels und Marx Rudolf Walther, Vortrag und Diskussion

Vortrag zur ethisch-moralischen Dimension (Gleichheit, Ungleichheit und sozialer Gerechtigkeit) der politischen Ökonomie von Adam Smith, über Friedrich Engels‘ „Umrisse zu einer Kritik der Nationalökonomie“ (1844) bis zu Karl Marx‘ „Kapital“ (1867)

Rudolf Walther ist Historiker und hat als Redakteur und Autor des Lexikons »Geschichtliche Grundbegriffe« gearbeitet. Seit 1994 ist er als freier Autor und Publizist tätig. Seine Essays, Porträts und Kommentare liegen in fünf Bänden unter dem Titel »Aufgreifen, begreifen, angreifen« vor. https://oxiblog.de/author/rudolf-walther/

19.00 Hollsaal ab, Zeughaus, Zeugplatz 4

attac

So 20. Audio Walk von der Halle 116 zum früheren Messerschmitt-Sitz (Wiederholung) 14.30 Treff Halle 116, Karl-Nolan-Str. 2–4, Sheridanpark, Pfersee
     
Juni 2018
     
Do 07.

Die ursprüngliche Akkumulation des Kapitals, Kap. 24 Das Kapital Klaus-Peter Lehmann, Einführung und Diskussion

„Das Kapital“ von Karl Marx ist eine Analyse der Funktionsweise der kapitalistischen Produktion. Das 24. Kapitel beschreibt den Jahrhunderte dauernden Prozess, der schließlich den industriellen Kapitalismus zur dominierenden Wirtschaftsweise zu erhob. Marx‘ Darstellung verändert unseren Blick auf die Geschichte der Neuzeit.

19.00 Zeughaus, Hollsaal b, Zeugplatz 4

attac

     
Do 21. An den Rändern der ‚Volksgemeinschaft‘ - Frauenschicksale in der Strafanstalt Aichach 1933 - 1945 Dr. Franz Josef Merkl, Historiker

Vergessene Opfer der nationalsozialistischen Verfolgung
Veranstaltungsreihe der ErinnerungsWerkstatt
19:30 Annahof, Hollbau, Im Annahof 4
     
29. Juni bis 1. Juli 1. Augsburger Sicherheitskonferenz– Ein Festival der Solidarität

im Provino Club

Solidarity City

Netzwerk solidarische Stadt Augsburg, Flüchtlingsrat Augsburg

Wir alle wollen sicher leben. Wir wollen nachts ohne Angst durch dunkle Gassen gehen, selbst wenn wir betrunken sind und auch dann wenn wir nicht männlich, weiß und heterosexuell sind. Wir wollen ohne Belästigungen und Beleidigungen durch den Alltag kommen, selbst wenn unsere Haut schwarz ist oder wir im Rollstuhl sitzen. Wir stehen darauf, dass wir ver­sichert sind, – ja wirklich! -, weil wir gerne gesund sind und von guten Ärzt*innen kostengünstig behandelt werden. Wir finden gut, wenn unsere Arbeit gerecht entlohnt wird, das ließe uns zuversichtlicher in die Zukunft blicken.

So zuversichtlich sind wir aber nicht. Die Welt ist nicht sicherer geworden. Es ist deshalb mal Zeit, die gängigen Strategien und Methoden, Sicherheit herzustellen, zu hinterfragen.

Polizei und Militär, Grenzsicherung und Gesichtserkennungssoftware sind Manifestationen eines staatlichen Sicherheitsversprechens und ermöglichen gleichzei­tig spezifische Formen von Gewalt und Ausgrenzung.

Überwachungskameras und Ordnungsbeamte, Aufenthaltsverbote und Regeln zur Platznutzung sollen städtische Sicherheit herstellen und sind dabei auch ein Eingriff in die Autonomie der Menschen, die in einer Stadt leben.

Wir wollen versuchen, neue solidarische Antworten auf alte und neue Sicherheitsfragen zu geben. Geht meine Sicherheit auf die Kosten anderer? Dienen die Grenzzäune um Europa der Sicherheit aller? Trifft es zu, dass die Anwesenheit von mehr Polizist*innen die Sicherheit verbessert? Sind alle gleichermaßen sicher? Wie schaffen wir gemeinsam und für alle Sicherheit?

Es sind unsere Städte, es sind unsere Handlungs- und Bewegungsfreiheiten, die verregelt, abgeriegelt und kontrolliert werden. Man sagt uns, wo wir sitzen und ratschen dürfen; auf welchen umständlichen Wegen wir Rad fahren und vielleicht sogar bald, ab welcher Temperatur wir uns einen Schal ums Gesicht wickeln dürfen. …

Juli 2018
     
Do 19.

Lange nicht wahrgenommen - die Opfer der nationalsozialistischen Zwangssterilisation Prof. Dr. Annette Eberle, Katholische Stiftungshochschule München, Campus Benediktbeuern

Vergessene Opfer der nationalsozialistischen Verfolgung
Veranstaltungsreihe der ErinnerungsWerkstatt

19:30 Annahof, Hollbau, Im Annahof 4
Di 24.

„Atomwaffenfrei – eine Utopie?“ Vortrag mit Roland Blach

Die internationale Organisation Mayors for Peace fordert eine atomwaffenfreie Welt. ICAN hat für ihre Kampagnen für den Vertrag zum völkerrechtlichen Verbot von Atomwaffen den Friedensnobelpreis erhalten. Die Atommächte rüsten jedoch ihr atomares Arsenal auf. Die in Büchel stationierten Atomwaffen werden gegen neue ausgetauscht. Welche Rolle spielt die Bundesregierung im Atompoker? Welche Wege verfolgt die Friedensbewegung zu einer atomwaffenfreien Welt und welche Aktionen sind geplant?

Roland Blach (48) ist Geschäftsführer der DFG-VK in Baden-Württemberg und hat zusammen mit VertreterInnen von ICAN den Friedensnobelpreis in Oslo entgegen genommen. Er ist Koordinator der Kampagne „Büchel ist überall! atomwaffenfrei.jetzt“.

Bisherige Veranstalter: Augsburger Friedensinitiative (AFI) in Kooperation mit dem Evangelischem Forum Annahof. Eine Veranstaltung im Rahmen des Kulturprogramms zum Augsburger Friedensfest 2018

19:30 Hollbau, Im Annahof 4

Eintritt frei, Spenden erbeten

     
August 2018
     
     
September 2018
     
So 09. Tag des Denkmals näheres folgt
Oktober 2018
     
     
November 2018
     
     
Dezember 2018
     
     
     
     
     
     


   
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