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aktualisiert 23. Mai
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Vergessene Opfer der nationalsozialistischen Verfolgung
Veranstaltungsreihe der ErinnerungsWerkstatt April bis Juli 2018

Alle Termine im Annahof, Hollbau, Im Annahof 4

Eintritt frei

Info der Erinnerungswerkstatt

Unter den Opfern der nationalsozialistischen Verfolgung bilden Jüdinnen und Juden bzw. Menschen, die von den Nazis zu Juden erklärt wurden, die weitaus größte Gruppe. Ihre Zahl ist so groß und die Verbrechen, die an ihnen verübt wurden, sind so monströs, dass darüber lange Zeit nicht gesehen wurde, dass der NS-Staat alle Menschen verfolgte und oft auch ermordete, die nicht die gewünschten Verhaltensweisen zeigten oder dem erbbiologischen Ideal entsprachen: Obdachlose, Bettler, Prostituierte und Zuhälter ebenso wie als „Berufsverbrecher“ Stigmatisierte, Homosexuelle und Menschen mit Behinderungen oder zu „Erbkranken“ Erklärte.

Wir wollen mit dieser Vortragsreihe an die vergessenen Opfer erinnern. Experten berichten, soweit möglich mit Augsburger Beispielen, über den Ablauf der Verfolgung, die daran beteiligten Einrichtungen und Behörden, die Perspektive der Opfer und den langen Weg bis zur Anerkennung als NS-Opfer.

Wir laden zu folgenden Themen und Terminen ein:

Albert Knoll, Archivar der KZ-Gedenkstätte Dachau:
Lange verdrängt - homosexuelle Opfer der nationalsozialistischen Verfolgung
Donnerstag, 19.4.2018, 19:30 Uhr

Dr. Herbert Veh, Präsident des Landgerichts Augsburg:
Unbequeme Opfer - die so genannten ‘Berufsverbrecher’
Donnerstag, 3.5.2018, 19:30 Uhr

Dr. Franz Josef Merkl, Historiker:
An den Rändern der ‚Volksgemeinschaft‘ - Frauenschicksale in der Strafanstalt Aichach 1933 - 1945
Donnerstag, 21.06.2018, 19:30 Uhr

Prof. Dr. Annette Eberle, Katholische Stiftungshochschule München, Campus Benediktbeuern:
Lange nicht wahrgenommen - die Opfer der nationalsozialistischen Zwangssterilisation
Donnerstag, 19.07.2018, 19:30 Uhr

Juni 2018
Mo 04.

Vorstellung der Studie ökologische Siedlungsentwicklung in der Region Augsburg

Allein in Bayern beträgt die Flächeninanspruchnahme durch Siedlungsentwicklung, Gewerbegebiete und Straßenbau über 10 Hektar pro Tag. Mit in der Spitzengruppe beim Flächenverbrauch ist der Raum Augsburg. Das hat den BUND Naturschutz in Bayern bewegt, eine Studie beim Institut Stadt/Mobilität/Energie (ISME) in Auftrag zu geben, mit dem Ziel eine Entscheidungsgrundlage für die Siedlungsentwicklung im Verdichtungsraum Augsburg darzustellen. Neben der Auswertung zahlreicher demographischer Daten wurden auch Ausschlussflächen für eine Bebauung hinsichtlich ihrer ökologischen Bedeutung identifiziert.

16.00 Hollsaal, Zeughaus

BUND Naturschutz e.V.
Kreisgruppe Augsburg

Do 07.

Die ursprüngliche Akkumulation des Kapitals, Kap. 24 Das Kapital Klaus-Peter Lehmann, Einführung und Diskussion

„Das Kapital“ von Karl Marx ist eine Analyse der Funktionsweise der kapitalistischen Produktion. Das 24. Kapitel beschreibt den Jahrhunderte dauernden Prozess, der schließlich den industriellen Kapitalismus zur dominierenden Wirtschaftsweise zu erhob. Marx‘ Darstellung verändert unseren Blick auf die Geschichte der Neuzeit.

19.00 Zeughaus, Hollsaal b, Zeugplatz 4

attac

     
Do 21. An den Rändern der ‚Volksgemeinschaft‘ - Frauenschicksale in der Strafanstalt Aichach 1933 - 1945 Dr. Franz Josef Merkl, Historiker

Vergessene Opfer der nationalsozialistischen Verfolgung
Veranstaltungsreihe der ErinnerungsWerkstatt
19:30 Annahof, Hollbau, Im Annahof 4
     
29. Juni bis 1. Juli 1. Augsburger Sicherheitskonferenz– Ein Festival der Solidarität

im Provino Club

Solidarity City

Netzwerk solidarische Stadt Augsburg, Flüchtlingsrat Augsburg

Wir alle wollen sicher leben. Wir wollen nachts ohne Angst durch dunkle Gassen gehen, selbst wenn wir betrunken sind und auch dann wenn wir nicht männlich, weiß und heterosexuell sind. Wir wollen ohne Belästigungen und Beleidigungen durch den Alltag kommen, selbst wenn unsere Haut schwarz ist oder wir im Rollstuhl sitzen. Wir stehen darauf, dass wir ver­sichert sind, – ja wirklich! -, weil wir gerne gesund sind und von guten Ärzt*innen kostengünstig behandelt werden. Wir finden gut, wenn unsere Arbeit gerecht entlohnt wird, das ließe uns zuversichtlicher in die Zukunft blicken.

So zuversichtlich sind wir aber nicht. Die Welt ist nicht sicherer geworden. Es ist deshalb mal Zeit, die gängigen Strategien und Methoden, Sicherheit herzustellen, zu hinterfragen.

Polizei und Militär, Grenzsicherung und Gesichtserkennungssoftware sind Manifestationen eines staatlichen Sicherheitsversprechens und ermöglichen gleichzei­tig spezifische Formen von Gewalt und Ausgrenzung.

Überwachungskameras und Ordnungsbeamte, Aufenthaltsverbote und Regeln zur Platznutzung sollen städtische Sicherheit herstellen und sind dabei auch ein Eingriff in die Autonomie der Menschen, die in einer Stadt leben.

Wir wollen versuchen, neue solidarische Antworten auf alte und neue Sicherheitsfragen zu geben. Geht meine Sicherheit auf die Kosten anderer? Dienen die Grenzzäune um Europa der Sicherheit aller? Trifft es zu, dass die Anwesenheit von mehr Polizist*innen die Sicherheit verbessert? Sind alle gleichermaßen sicher? Wie schaffen wir gemeinsam und für alle Sicherheit?

Es sind unsere Städte, es sind unsere Handlungs- und Bewegungsfreiheiten, die verregelt, abgeriegelt und kontrolliert werden. Man sagt uns, wo wir sitzen und ratschen dürfen; auf welchen umständlichen Wegen wir Rad fahren und vielleicht sogar bald, ab welcher Temperatur wir uns einen Schal ums Gesicht wickeln dürfen. …

Sa 30.

Gegen den AfD-Bundesparteitag in Augsburg

Kampagnenseite AfD stoppen, Aufruf und Bündnis

Aufruf zum Karneval der Alternativen
Organisation

Kundgebung vor dem Messegelände, Demonstrationen im Stadtzentrum

näheres folgt

Juli 2018
Do 12.

Hochschule im Kapitalismus mit Nicole Gohlke (MdB, Hochschulpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. im Bundestag)

Vortragsreihe des SDS Augsburg 2018, Hochschulgruppe Der Linken

19.00 Raum 2106, Gebäude D, Universität Augsburg

Eintritt frei

     
Do 19.

Lange nicht wahrgenommen - die Opfer der nationalsozialistischen Zwangssterilisation Prof. Dr. Annette Eberle, Katholische Stiftungshochschule München, Campus Benediktbeuern

Vergessene Opfer der nationalsozialistischen Verfolgung
Veranstaltungsreihe der ErinnerungsWerkstatt

19:30 Annahof, Hollbau, Im Annahof 4
Di 24.

„Atomwaffenfrei – eine Utopie?“ Vortrag mit Roland Blach

Die internationale Organisation Mayors for Peace fordert eine atomwaffenfreie Welt. ICAN hat für ihre Kampagnen für den Vertrag zum völkerrechtlichen Verbot von Atomwaffen den Friedensnobelpreis erhalten. Die Atommächte rüsten jedoch ihr atomares Arsenal auf. Die in Büchel stationierten Atomwaffen werden gegen neue ausgetauscht. Welche Rolle spielt die Bundesregierung im Atompoker? Welche Wege verfolgt die Friedensbewegung zu einer atomwaffenfreien Welt und welche Aktionen sind geplant?

Roland Blach (48) ist Geschäftsführer der DFG-VK in Baden-Württemberg und hat zusammen mit VertreterInnen von ICAN den Friedensnobelpreis in Oslo entgegen genommen. Er ist Koordinator der Kampagne „Büchel ist überall! atomwaffenfrei.jetzt“.

Bisherige Veranstalter: Augsburger Friedensinitiative (AFI) in Kooperation mit dem Evangelischem Forum Annahof. Eine Veranstaltung im Rahmen des Kulturprogramms zum Augsburger Friedensfest 2018

19:30 Hollbau, Im Annahof 4

Eintritt frei, Spenden erbeten

     
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