themen/Syrien

Deutsche Truppen im Orient, Syrien, Sommer 1917
Leben und Treiben vor der „Deutsche Etappe“ in Aleppo

 

 

 

 

 


Bundesarchiv, Bild 146-1971-104-68 / CC-BY-SA
Artikel

themen/Syrien 20.6.2015
Beenden Sie das Aushungern des syrischen Volkes!
Kommentar

Bernd Duschner und sein Verein Freundschaft mit Valjevo e. V. in Pfaffenhofen haben erneut einen bundesweiten Appell gegen das mörderische Embargo gegen Syrien gestartet. In einem Interview der Jungen Welt sagte Bernd Duschner zu Karin Leukefeld: „Wenn es uns gelingt, der Bevölkerung deutlich zu machen, dass die Bundesregierung mithilft, ein ganzes Volk auszuhungern, nur um einen von ihr gewünschten Regime-Change durchzusetzen, wird sie das nicht tolerieren. Wir müssen darüber informieren, Leserbriefe schreiben, unsere Abgeordneten mit der Forderung nach Aufhebung des Embargos konfrontieren. Es wäre ein entscheidender Schritt zur Beendigung des Blutbades in Syrien, wenn Deutschland sich an diesem Krieg nicht mehr beteiligt.“ ...   weiter

 

16.10.2014
Kurdistan-Solidarität auf dem Rathausplatz anlässlich des Kampfes um Kobane, Teil 2
„Was dort passiert, ist grausam und die Länder, die dahinter stecken mit ihren politischen Strategien, haben grausame Verhältnisse geschaffen.“ (Stadtrat Cemal Bozoglu)
Harald Güller (SPD) auf dem Kriegspfad. Er fordert ein Eingreifen der Bundesregierung „mit Waffengewalt und mit der Lieferung von Waffen“. Stadtrat Otto Hutter (Die Linke) hält prinzipiell dagegen.

Mit diesem Artikel wollen wir unsere Berichterstattung über die Kundgebung am 5. Oktober auf dem Rathausplatz fortsetzen, die unter dem Motto stand: „Wir verurteilen das Massaker in Kobane und solidarisieren uns mit dem Widerstand!“ Wir bringen die Reden von Cemal Bozoglu, Stadtrat der Grünen; Saab Hassan, Jezidischer Kulturverein; Ayse Algül und Erdal Dogan, MLPD; Otto Hutter, Stadtrat der Linken und Harald Güller, Landtagsabgeordneter der SPD. Zuvor aber zu einigen problematischen Aspekten der Kundgebung und zur Lage im Mittleren Osten. ...   weiter

 

9.10.2014
Kurdistan-Solidarität auf dem Rathausplatz, Teil 1
Wir verurteilen das Massaker in Kobane und solidarisieren uns mit dem Widerstand!
Kundgebung gegen den „Islamischen Staat“, zur Verteidigung der kurdischen demokratischen Volksverwaltung in Rojava im Norden Syriens

Am vergangenen Samstag, 5. Oktober, fand auf dem Rathausplatz eine Kundgebung statt unter dem Motto „Wir verurteilen das Massaker in Kobane und solidarisieren uns mit dem Widerstand!“. Kurzfristig aufgerufen haben dazu kurdische, yezidische, assyrische, alevitische Vereine aus Augsburg sowie deutsche und türkische linke Organisationen. Die Solidaritätsaktion fand sozusagen in letzter Minute statt, als die Mörderbanden des islamischen Staates (IS) schon in Sichtweite der syrisch-kurdischen Stadt Kobane vorgerückt waren. Die Augsburger Allgemeine machte die Aktion herunter. Es wurden in der AZ weder der Aufruf erwähnt noch die Redner, unter denen sich auch zwei Stadträte von der Linken und den Grünen befanden sowie ein Landtagsabgeordneter der SPD. Es war eine denkwürdige Kundgebung, an der sich viele betroffene Menschen beteiligten, die Kontakte in das umkämpfte Gebiet haben, die um ihre Freunde und Verwandten fürchten müssen. …
Aus dem Inhalt: ● Aufruf des Augsburger Bündnisses ● Beitrag einer Araberin ● Beitrag von Azad, NAV-DEM ● Anhang: aktuelle Links zum Thema   weiter

 

7.2.2014
Umkämpftes Syrien
„Es handelt sich um eine große Intrige, die aber nicht von den Leuten kommt, die aufgestanden sind.“
„ … die Freiheit der ganzen Welt ist nichts im Vergleich zu einer Träne, die auf der Backe eines syrischen Flüchtlingskindes gefriert.“ Gespräch mit dem syrischen Künstler Duraid Lahham in Al Maydeen (Übersetzung Diana Wittmann)

Bild: http://en.wikipedia.org/wiki/File:Duraid_Lahham.jpg%20Public%20Domain Wir wollen hier von einer Sendung mit dem syrischen Künstler Duraid Lahham im panarabischen Sender Mayadeen berichten, die am 7. Januar 2014 ausgestrahlt wurde. Der Sender Al Maydeen will u. a. ein Gegengewicht schaffen gegen die Syrienberichterstattung von Al Jazeera, die von Katar aus gesteuert wird. Den Hinweis auf diese Sendung bekamen wir dankenswerterweise von Manfred Ziegler, der mit http://www.balqis.de/index.html eine hochinteressante Webseite betreibt, die sich fernab vom Mainstream mit den Entwicklungen in den arabischen Ländern befasst. Die Übersetzung der Sendung machte Diana Wittmann für uns, eine arabisch sprechende Palästinenserin, die es schon vor langer Zeit nach Augsburg verschlagen hat. ...   weiter

 

3.12.2013
Die syrische Tragödie und die Verantwortung der Bundesregierung
Die Bundesregierung forciert mit dem Embargo Bürgerkrieg und Elend. Die Sanktionen müssen aufgehoben werden

Seit über 30 Monaten führt die Bundesregierung gemeinsam mit den USA und Nato-Partnern, mit Israel und den reaktionären Monarchen von Saudi-Arabien und Katar verdeckt vor den Augen unserer Bevölkerung Krieg gegen Syrien. Erklärtes Ziel der „Freunde Syriens“, wie sich dieses Kriegsbündnis verlogen nennt, ist es, die syrische Regierung zu stürzen und durch eine ihnen hörige Marionettenregierung zu ersetzen.
Die Bundesregierung erhöhte den Druck auf die syrische Regierung mit einem Spionageschiff vor der syrischen Küste, der Stationierung von Patriot-Raketen an der türkisch-syrischen Grenze und der Unterstützung der amerikanischen Kriegsdrohungen: Syrien sollte gezwungen werden, möglichst viele Ressourcen für seine Verteidigung gegen eine mögliche Invasion der Nato bereitzuhalten, damit sein Zusammenbruch beschleunigt würde. Das entscheidende Instrument aber, mit dem Bundesregierung und EU bis heute den Bürgerkrieg in Syrien forcieren, sind die Wirtschaftssanktionen. Seit 2011 sind sie in Kraft.
Sie sehen sich selbst als Herrenmenschen. Wenn Staaten der Dritten Welt eine eigenständige Politik verfolgen, maßen sich die Regierungen der USA, der EU und der Bundesregierung das Recht an, sie mit Wirtschaftssanktionen zu bestrafen. Dabei nutzen sie ihre beherrschende Position auf den Handels- und Kapitalmärkten aus. Die betroffenen Völker werden vor die Alternative gestellt, in bodenloses Elend zu stürzen oder sich sklavisch zu fügen. …  weiter

20.06.2015  Beenden Sie das Aushungern des syrischen Volkes! Kommentar
16.10.2014  Kurdistan-Solidarität auf dem Rathausplatz, Teil 2: Was dort passiert, ist grausam ...
09.10.2014  Kurdistan-Solidarität auf dem Rathausplatz, Teil 1: Wir verurteilen das Massaker in Kobane ...
07.02.2014  Umkämpftes Syrien: „Es handelt sich um eine große Intrige ...“
03.12.2013  Die syrische Tragödie und die Verantwortung der Bundesregierung



News
Beenden Sie das Aushungern des syrischen Volkes! Schluss mit dem Embargo, damit Syrien Frieden bekommt! Appell an Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Abgeordneten und Fraktionen im Deutschen Bundestag und im Europäischen Parlament, 13.6.2015 EU und Bundesregierung beteiligen sich am schmutzigen Krieg gegen Syrien. Seit 2011 haben sie ein Embargo gegen Syrien verhängt. Erklärtes Ziel dieses Embargos ist es, die Wirtschaft Syriens zum Erliegen zu bringen und seine Bevölkerung zum Aufstand gegen die eigene Regierung zu treiben. Das Embargo gegen das Entwicklungsland Syrien ist eine unmenschliche Form der Kriegsführung. Sie richtet sich gegen die Zivilbevölkerung. Mehr als eine Millionen Menschen, darunter über 500.000 Kinder mussten in den 90er Jahren infolge des Embargos im Irak sterben. Soll das jetzt übertroffen werden? weiter
Rettet das Leben von Ayaz! 30. Januar 2014, Spendensammlung für ein syrisches Kind Der Pfaffenhofener Verein Freundschaft mit Valjevo hat sich vorgenommen, dem kleinen Ayaz aus Syrien eine Operation zu ermöglichen. Nach einem Artikel, den der Donaukurier brachte, kamen überraschenderweise 10.000 Euro Spenden herein. Dies ermutigte den Verein weiterzumachen. Das hessische Kinderherzzentrum hat ein vergleichsweise sehr günstiges Angebot von 23.900 Euro für die Operation des 18 Monate alten Kindes gemacht. Vereinsvorsitzender Bernd Duschner schreibt uns: ● mit der Aktion wollen wir einem schwerkranken Kind und seiner Familie helfen ● gegenüber unseren Asylbewerbern aus Syrien und gegenüber der syrischen Bevölkerung ein Zeichen der Solidarität setzen ● auf die Embargopolitik der Bundesregierung hinweisen, die wesentlich mitverantwortlich ist für die humanitäre Katastrophe in Syrien (Sperrung der syrischen Konten, Import- und Exportverbote, keine Landeerlaubnis in der EU für syrische Transportflugzeuge usf.) weiter
Auf den „Linken“ Jan van Aken können sich USA und Nato verlassen 29. September 2013, von Bernd Duschner Bei ihrem Kreuzzug gegen die Staaten der Dritten Welt, die ihre nationale Souveränität verteidigen, können sich USA und Nato auf van Aken verlassen. Jan van Aken ist stellvertretender Parteivorsitzender der Linken. Der „Linken“-Politiker weiß, auf welcher Seite er zu stehen hat. Bei der Aggression gegen Libyen forderte er bereits im Februar 2011, nicht etwa die Kriegsplaner Obama, Sarkozy und Cameron, sondern den libyschen Staatschef Gaddafi vor den Internationalen Gerichtshof zu stellen. Als Spezialeinheiten der USA, Frankreichs und Katars nach monatelangen mörderischen Bombardements im August 2011 mit ihren islamistischen Hilfstruppen Tripolis gestürmt hatten und Al-Kaida-Terrorist Aldelhakim Belhaj Militärkommandant der Stadt geworden war, jubelte van Aken im Neuen Deutschland vom 17.9.2011: „Gaddafi ist gestürzt, und das ist gut so … weiter
Nobelpreisträgerin: Sag „Nein“ zum Krieg gegen Syrien 28. August 2013 Offener Brief von Friedensnobelpreisträgerin Mairead Maguire an den britischen Außenminister William Hague und den französischen Außenminister Laurent Fabius. Rebellen zu bewaffnen und Militäraktionen durch die USA/NATO-Streitkräfte zu erlauben, wird die Probleme, vor denen Syrien steht, nicht lösen. Doch es könnte zum Tod von Tausenden Syrern führen, zur Spaltung Syriens und zu dessen Übernahme durch gewalttätige, fundamentalistische Gotteskrieger. Das wird zur weiteren Flucht aus Syriern in die Nachbarländer führen, die ihrerseits destabilisiert werden. Der ganze Mittlere Osten wird unsicher werden und die Spirale der Gewalt außer Kontrolle geraten. ...
Ich habe Syrien im Mai 2013 besucht, als Leiterin einer 16-köpfigen Delegation. Ich kehrte nach Hause zurück mit der Überzeugung, dass die Zivilgesellschaft mit Gruppen wie Mussalaha, die vor Ort für Frieden und Versöhnung arbeitet, ihre eigenen Probleme lösen kann. Doch dazu muss ihr Appell an Außenstehende, sich aus dem Konflikt herauszuhalten, von der internationalen Gemeinschaft respektiert werden.
Während unseres Aufenthalts trafen wir Menschen aus allen Schichten der Bevölkerung. Die meisten haben Gewalt und Tod satt. Sie wünschen sich Frieden, Versöhnung und eine politische Lösung. ... weiter
Die „Ärzte“ hinter dem Chemiewaffen-Vorwurf gegen Syrien helfen den Terroristen 25. August 2013 Global Research Die „Beweise“, auf die der Westen seine Geschichte vom Chemiewaffeneinsatz der syrischen Regierung gegen zahlreiche Zivilisten stützt, basieren bislang ausschließlich auf Behauptungen der „Ärzte ohne Grenzen“, die sie der New York Times unterbreiteten. Die „Ärzte ohne Grenzen“ werden von westlichen Medien als „unabhängig“ bezeichnet. Doch nichts könnte verkehrter sein.
Erstens: Die „Ärzte ohne Grenzen“ werden vollständig von den gleichen Akteuren aus Wall Street und London finanziert, die auch hinter der gemeinsamen Außenpolitik des Regime-Change in Syrien und Iran stehen. Das kann man im Jahresbericht der Organisation selbst nachlesen. Zu den Gönnern gehören: Goldman Sachs, Wells Fargo, Citigroup, Google, Microsoft, Bloomberg, Mitt Romneys Bain Capital und Legionen weiterer Finanzkonzerne.„Ärzte ohne Grenzen“ hat auch Bänker in seinem Beratungsgremium, wie Elizabeth Beshel Robinson von Goldman Sachs.
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Mitofanov: Hinter der Medienkampagne gegen Syrien steht eine vereinte Koordinierungsstelle 11. Mai 2013 Moskau, (SANA) – Laut dem Vorsitzenden des Duma-Ausschusses für Informationspolitik, Informationstechnologie und Kommunikation, Aleksey Mitofanov, steht eine vereinte Koordinierungsstelle hinter der Welle von Beschuldigungen gegen Syrien in den Medien. Das sei offensichtlich durch die Tatsache, dass alle US- und westlichen Medien bezüglich der Ereignisse in Syrien die gleiche Terminologie wiedergeben.
„Die Beschuldigungen gegen Syrien sind deutlich in den westlichen Medien, weil sie ganz offen jene unterstützen, die sie ‚Rebellen‘ nennen, die weder wir noch die internationale Gemeinschaft kennen“, sagte Mitofanov gegenüber Russia Today in einem Interview, das Freitagabend ausgestrahlt wurde. ... weiter
Berichte aus Syrien: Delegationen aus Jordanien und Indien unterstreichen ihre Solidarität 14. Februar 2013 Delegation aus Jordanien unterstreicht die Solidarität mit den Syriern in der jetzigen Krise DAMASKUS, (SANA) – Die Teilnehmer einer jordanischen Delegation nach Syrien haben die Solidarität der Jordanier mit den Syriern in ihrer jetzigen Lage unterstrichen. Die Verschwörung gegen Syrien ziele auch auf die Schwächung aller arabischen Länder.
Bei einem Treffen mit dem Vize-Außenminister, Fayssal Mikdad, sagten die Delegierten, Syrien werde angegriffen, weil es sich für die Interessen der arabischen Nationen einsetze, vor allem für die Sache der Palästinenser. ... weiter
Berichte aus Syrien: Über die Auswirkungen von Terrorismus und Sanktionen auf das Gesundheitssystem und Beispiele für echte internationale Solidarität 30. Januar 2013 Al Halqi: Terrorismus hat zur Schließung von 25 staatlichen Krankenhäusern geführt Der [syrische] Premierminister, Dr. Wael al-Halqi, sagte, dass der Gesundheitssektor die Versorgung der Bürger im ganzen Land weiterhin gewährleisten werde. Dies könne man trotz der Terrorangriffe. Grund seien die weite Verteilung der Gesundheitszentren im ganzen Land und die gewaltigen Anstrengungen des Sektors und seiner Angestellten. Internationale Organisationen seien erstaunt, beispielsweise über die neuste Impfkampagne, von der über 1.5 Millionen Kinder profitiert hätten. ... weiter


   
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