58. „Sudetendeutscher Tag“ 2007 in Augsburg 25. – 27. Mai

Roland Kochs ungeheuerliche Rede

Von der „Vertreibung im eigenen Land“ und anderen ätzenden Dingen

  • Stoiber und Koch „attackieren“ Tschechien
  • „Wurzeln ohne Raum“
  • Koch will die Lehrerschaft „nötigen, sich mit Vertreibung … zu beschäftigen“
  • „Das macht uns immer wieder flott und mutig“ –  Roland Koch empfiehlt sich als Protagonist auf der Südschiene
  • Koch’s ungeheuerliche Rede von  der „Vertreibung im eigenen Land“
  • Verleihung des „Karls-Preises“
  • Koch’s Rede von der Bereitschaft,  „nicht nur militärisch, sondern auch kulturell“  über die Grenzen des Reichs „hinauszudenken“
  • Patriotismus und Mythos

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Bild: http://www.sudeten.de

„…dass auch Tschechien eines Tages aus der Erstarrung erwacht“

Über viele Jahrzehnte herrschte in Hessen ein politisches Klima, in dem Heimatvertriebene und ihre Interessensverbände mit ihren berechtigten Anliegen als Unruhestifter galten, als Täter mehr denn als Opfer; und wenn als Opfer, dann als solche, die ihr Schicksal selbst verschuldet haben. Und als Revisionisten, die durch ihr hartnäckiges und starrsinniges Eintreten für Moral, Recht und Gerechtigkeit den friedlichen Ausgleich mit den östlichen Nachbarvölkern störten. Seit der Amtsübernahme durch Roland Koch im Jahre 1999 hat sich der Umgang der hessischen Landesregierung mit den Heimatvertriebenen grundlegend geändert  […]

Weil Sie die Patenschaften des Landes Hessen über die Landsmannschaften der Wolgadeutschen, der Deutsch-Balten und Weichsel-Warthe-Deutschen sehr ernst nehmen, haben Sie den Landesbeauftragten für die Belange der Heimatvertriebenen auch an den Verhandlungen über eine Partnerschaft zwischen Hessen und der polnischen Provinz Großpolen beteiligt. Ich kann mir gut vorstellen, welche Widerstände Sie zu überwinden hatten. Heute sind die Vertriebenen in die Umsetzung der Partnerschaft einbezogen. So etwas macht Mut. Auch uns Sudetendeutschen. Wenn so etwas im schwierigen deutschpolnischen Verhältnis möglich ist, sollten wir die Hoffnung nicht aufgeben, dass auch Tschechien eines Tages aus der Erstarrung erwacht.

aus der Laudatio von Johann Böhm (rechts im Bild), Sprecher der „sudetendeutschen Volksgruppe“ für Roland Koch, Träger des "Europäischen Karlspreises" der Sudetendeutschen Landsmannschaft, Samstag, 26. Mai 2007, Augsburg, Schwabenhalle


   
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