Sudetendeutscher Tag in Augsburg – aggressiv und revanchistisch wie eh und jeh

Veranstaltungen von Witikobund und Sudetendeutscher Initiative – eine Schande für die Stadt

  • Damit ist die SS wieder unter uns
  • Auch die SDI soll kommen
  • „Lösungen“, „Dialog“ – hinterhältige Grußworte
  • „Rückkehr in die Geschichte“? – oh Gott, bitte nicht!
  • Völkermord an den Sudetendeutschen? – Was steckt hinter den Genozid-Thesen?
  • Zurück in die k.u.k. Monarchie – der „mährische Ausgleich“
  • Anhang 1: Statt Vergangenheitsbewältigung eine Plattform für den Witikobund?
  • Anhang 2: Sudetendeutsche Initiative: „Eigentum ist Menschenrecht!“

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Aufklärung im Vorfeld

Der Infostand von Forum und VVN am 14.5.2005 anlässlich des Sudetendeutschen Tags stieß auf reges Interesse eines sehr gemischten, aber ganz überwiegend fortschrittlichen Publikums. Die Literatur von Forum und Deutsch-Tschechischen Nachrichten war gefragt. Die ausgesprochenen Reaktionäre scheinen alt und vor allem wenig zu werden, die Führung der sudetendeutschen Landsmannschaft macht sich ja schon öffentlich Gedanken über das Problem. Die durchschnittlichen Besucher des Sudetendeutschen Tags wirken nicht verhetzt sondern eher etwas matt und milde. Zum Beispiel ein älteres Paar. Sie raunt uns zu: „Wir sind net dafür, wir treffen bloß welche.“ Er kommentiert unsere Stelltafel mit den Stoiber-Bildern von Nürnberg: „Ich hör mir doch dem sei Geplärr net an.“ Allerdings fällt auf, dass sich die organisierte und unorganisierte Nazi-Szene für das Thema interessiert und die Agitation der Vertriebenenverbände aufgreift. Auch der Kreisvorsitzende der NPD machte extra zwei junge Neofaschisten auf unseren Stand aufmerksam. Eine Veranstaltung in den Räumen der Bäckerei mit Renate Hennecke und Jörg Kronauer war gut besucht und brachte fundierte Informationen über die Vorgeschichte und die jetzige Entwicklung des Konflikts der Landsmannschaft mit Tschechien. Wir werden darüber noch im Lichte der Ergebnisse des Sudetendeutschen Tags berichten.

 
 
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