themen/Osteuropa, GUS

 

 

Maidan, Kiew, am 22.2.2014, dem Tag nach der Flucht des amtierenden Präsidenten Janukowitsch, als seine Gegner die Macht übernahmen. Euromaidan, Paramilitär und Faschisten hinterlassen unübersehbare Spuren. Artem Sheremet CC BY-NC-SA 2.0, Flickr

 

6.1.2015
München, Hauptstadt der (ukrainischen) Bewegung? – Teil 3
Der „Dreitägige Euromaidan“ in München – mit deutschem Swoboda-Ableger
Weitere Münchner Organisationen und Aktivitäten. Offene Fragen: Gladio bzw. Stay Behind in der Ukraine?

a.i.d.a.Vom 31. Januar bis 2. Februar 2014 fand in München am Sendlinger-Tor-Platz der „Dreitägige Euromaidan“ statt. Laut a.i.d.a.-Archiv gehören zu den Verantwortlichen „auch zwei Aktivisten der deutschen und Münchner ‚Zellen‘ (Eigenbezeichnung) der neonazistischen Partei ‚Swoboda‘ (‚Freiheit‘).“ …
Aus dem Inhalt: Der „Dreitägige Euromaidan“ in München – mit deutschem Swoboda-Ableger ● Der Bund der Ukrainischen Studenten ● Rückblick: Kurz vor dem Kiewer Euromaidan ● Weitere Münchner Organisationen und Aktivitäten – „Marsh Mira“ („Friedensmarsch“) am 21. September 2014 ● Offene Fragen: Gladio bzw. Stay Behind in der Ukraine? ● „Meines Erachtens braucht die Ukraine eine pluralistische Politik und eine heterogene Staatsidentität, mit der sich Bewohner aller Teile der Ukraine identifizieren können.“   weiter

 

5.1.2015
München, Hauptstadt der (ukrainischen) Bewegung? – Teil 2
Stetskos Anti-Bolshevik Bloc of Nations (ABN) in der Zeppelinstraße
Die „Ukrainische Freie Universität“ in München

Internet Encyklopedia of Ukraine  In diesem Artikel geht es um den Dritten im Bunde, Roman Schuchewytsch (nach Bandera und Stetsko), sowie um die ungeheuerliche Kampforganisation des Kalten Krieges „Anti-Bolshevik Bloc of Nations (ABN)“, die von Stetsko in München geleitet und vom Bundesvertriebenenminister Oberländer unterstützt wurde. Außerdem geht es unter anderem um die „Ukrainische Freie Universität“ in München, die mitunter von OUN-Aktivisten geleitet wurde und von der weitreichende politische Aktivitäten organisiert werden. So bereitet ein Professor eine Anklage gegen Viktor Janukowitsch vor dem Internationalen Strafgerichtshof vor. Außerdem mischt sich die „Ukrainisch Freie Universität“ aktuell in die Gesetzgebung der Ukraine, zum Beispiel das Polizeirecht, ein. …   weiter

 

1.1.2015
Teil 1
München, Hauptstadt der (ukrainischen) Bewegung?
Stepan Banderas Leben nach dem Tode in München. Weitere „Münchner“: Jaroslawa und Jaroslaw Stetzko.
Von Thomas Hacker

public domain wikipedia  Inzwischen hat es sich herumgesprochen: Das Grab des neuen alten ukrainischen Nationalhelden, Stepan Bandera, befindet sich auch dem Münchner Waldfriedhof. Kaum ein Tag vergeht, an dem dort keine Blumen liegen für den Faschisten und Massenmörder. Seit Jahrzehnten pilgern seine Anhänger dorthin. Aber wer sind diese? Dieses Geheimnis werden wir nicht vollständig lüften können, aber einige interessante Dinge, welche in der Bayernmetropole seit 1945 vor sich gehen, sind doch belegbar. Hier der erste Teil einer dreiteiligen Artikelserie.
Aus dem Inhalt: Stepan Bandera ● 1953: US-Stratege Brzezinski in München ● Rückblick 1959 – Kalter Krieg ● Stepan Banderas Leben nach dem Tode in München ● Noch ein Münchner: Jaroslaw Stetzko ● Anna Muzyka, später Jaroslawa Stetzko…   weiter

 

4.12.2014
„Das Maß ist voll!“  – Wenn der „Qualitätsjournalismus“ mit Kriegshetze nervt
Eine Abo-Kündigung bei der Süddeutschen Zeitung und eine Hörerbeschwerde bei Deutschlandradio Kultur

heartfield, Terbor Scholz, CC BY-NC-SA 2.0, Flickr
Der „Qualitätsjournalismus“ hält nicht immer das, was er verspricht, besonders wenn es um die Berichterstattung über Russland und die Ukraine geht. Eine unserer Autorinnen, die selbst Journalistin ist, reagierte darauf mit einer Abo-Kündigung und einer Hörerbeschwerde
Aus dem Inhalt: ● Eine Abo-Kündigung ● Eine Hörerbeschwerde ● Eine Entschuldigung für eine unverzeihliche Fehlleistung und die Replik…   weiter

 
25.9.2014
Ukraine-Berichterstattung - Medienkritik, Teil 4
Pressefreiheit in der Ukraine

Pressefreiheit ist ein hohes Gut und nach dem Sturz der alten ukrainischen Regierung sollte ja diese Freiheit auch in der Ukraine aufblühen und zu einem leuchtenden Vorbild für die gegängelte Presse Russlands werden. Aber Pustekuchen! Auch diese Illusion ist geplatzt. Das ist nur russische Propaganda? Dann schauen wir mal in ein unverdächtiges, stramm konservatives Blatt mit bester transatlantischer Orientierung, das seit seiner Gründung radikal gegen alle russische Propaganda gekämpft hat. Wir beziehen uns im Folgenden auf den Artikel von Andre Eichhofer aus Kiew in der Welt am Sonntag (WamS) vom 21.09.2014, mit dem Titel „Maskiert und mit Baseballschläger“. ...  weiter
 

14.9.2014
Ukraine-Berichterstattung - Medienkritik, Teil 3
Mythos und Wirklichkeit im Feuilleton der Augsburger Allgemeinen

„Haltet den Dieb!“ ruft der Dieb. „Weg mit den Mythen!“ ruft in unserem Fall der Mythenverbreiter. Leider gab die AZ einem solchen  Mythenverbreiter eine Plattform, um seine abstrusen Vorstellungen von „mythischen Nazis“ in der Ukraine und von einer „Rhetorik, die vor 70 Jahren zum Zweiten Weltkrieg führte,“ an die AZ-LeserInnen weiterzugeben. Von der Entfesselung des Weltkriegs in Europa durch die Nazis ist bei dieser mythischen Erzählung natürlich nicht die Rede. Warum die AZ solchen geschichtsrevisionistischen Ausführungen Platz bot, bleibt die große Frage. Wir beziehen uns im Folgenden auf den Artikel in der AZ vom 29. August 2014 (Feuilleton, Debatte) von Mykola Lipisivitskyi „Die Propaganda weckt den Drachen“ (Untertitel: Nicht nur Krieg herrscht in der Ostukraine, dort tobt auch eine Schlacht mit Worten. Wie wird dieser Krieg geführt und warum ist er so gefährlich?). ...  weiter

 

16.8.2014
Ukraine-Berichterstattung - Medienkritik , Teil 2
... ist am Ende keine

Selbst Zeitungen mit einem mehr oder weniger „linken Ruf“ wie etwa die Tageszeitung (TAZ) machen es dem Leser mittlerweile unmöglich, ihre Veröffentlichungen ungeprüft als Darstellung von Tatsachen zu betrachten. An anderer Stelle wäre zu prüfen, wieso Darstellung und Wertung der Ereignisse in der Ukraine gerade hier sich nicht mehr erkennbar von den sog. wertkonservativen Printmedien unterscheiden lassen. Anhand der Textanalyse eines in der TAZ veröffentlichten Artikels kann die Pressefreiheit ironisch auch als das Recht bezeichnet werden, bei anderen abschreiben zu dürfen. ...  weiter

 
16.8.2014
Ukraine-Berichterstattung - Medienkritik, , Teil 1
Wahrheit, die ich meine ...

Es vergeht kein Tag, an dem nicht die immer wieder kritisierte Berichterstattung über den Bürgerkrieg in der Ukraine unvermindert fortgeführt wird. Aus diesem Grund werden wir einige Artikel aus großen Tageszeitungen daraufhin untersuchen, was von der gern zitierten „Freiheit der Berichterstattung“ konkret übrig bleibt. Anhand der Textanalyse eines in der FAZ veröffentlichten Artikels kann nachverfolgt werden, wie aus der Pressefreiheit eine „Freiheit“ der Presse wird, sich die Wirklichkeit ziemlich frei von realen Bezügen zurechtzuschreiben und dabei die einfachsten Gesetze logischen Denkens der Verachtung preiszugeben. ...  weiter
 

13.3.2014
Tatort Ukraine: Brandstifter bei der Arbeit

Grafik: Autor України, Quelle: Wikimedia Commons, public domain In einem drängenden Appell der KP der Ukraine vom 23.2.2014 an die internationale Öffentlichkeit - von derselben erwartungsgemäß völlig ignoriert - hieß es: „Gleichzeitig wird sichtbar, dass die Ukraine anhaltend in einen noch größeren Strudel der Gewalt hineingezogen wird. Mit Informationen und politischer Aktionsunterstützung der Nachläufer der westlichen Mächte in der Ukraine sowie der westeuropäischen Politiker, wird es zunehmend klar, wer hinter dem Anheizen der Konflikte in der Ukraine steckt.“
Aus dem Inhalt:  Demokratie und Rechtsstaatlichkeit in der Ukraine ● Neuauflage alter Traditionslinien … ● ... deutsch-ukrainisches Beziehungsgeflecht … ● … gepflastert mit Kriegsgründen 
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06.01.2015 München, Hauptstadt der (ukrainischen) Bewegung?, Teil 3: „Euromaidan“ in München
05.01.2015  München, Hauptstadt der (ukrainischen) Bewegung?, Teil 2: Stetskos Anti-Bolshevik Bloc of Nations
01.01.2015  München, Hauptstadt der (ukrainischen) Bewegung?, Teil 1: Bandera in München
04.12.2014  „Das Maß ist voll!“ – Wenn der „Qualitätsjournalismus“ mit Kriegshetze nervt. Kündigung SZ
25.09.2014  Ukraine-Berichterstattung - Medienkritik, Teil 4: Pressefreiheit in der Ukraine
14.09.2014  Ukraine-Berichterstattung - Medienkritik, Teil 3: Mythos und Wirklichkei im Feuilleton der AZ
16.08.2014  Ukraine-Berichterstattung - Medienkritik, Teil 2: ... ist am Ende keine
16.08.2014  Ukraine-Berichterstattung - Medienkritik, Teil 1: Wahrheit, die ich meine ...
13.03.2014  Tatort Ukraine: Brandstifter bei der Arbeit

19.12.2004  Die Ukraine: Vom Westen gesteuerte Wahlkampagne – EU-Aktionsplan – Nato-Strategie

Ausgewählte News:

06.09.2014  Zar Putin - eine Realsatire


   
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