Iraq Falluja 2005-02-19 Photo RNW.org CC BY-ND 2.0 Flickr

Rhode Island Army National Guard (RIARNG) Soldiers from the 115th Military Police Company (MP CO), Cranston, Rhode Island (RI), breech a locked door during a raid in Fallujah, Iraq (IRQ), during Operation IRAQI FREEDOM. The raid commenced following reports that this is a storage site for stolen goods and weapons, as well as a location for counterfeit money production. Foto: 2003-08-11 SPC DEREK GAINES, USA, 982ND SIGNAL COMPANY (COMCAM) Bildrechte: 3RD ARMORED CAVALRY REGIMENT CC BY 2.0 Flickr

Erklärung des Bundesausschuss Friedensratschlag

Irak - Stoppt die Eskalation!

Der Krieg im Irak ist noch lange nicht vorbei und ein Ende ist nicht Sicht. Die Zahl der Opfer unter der irakischen Bevölkerung – weit über 100.000 seit Beginn der Invasion, zumeist Frauen und Kinder – steigt täglich, und die der Koalitionstruppen auch. Die USA sind ganz offensichtlich nicht in der Lage, in dem Land, welches sie unter der Vortäuschung falscher Tatsachen, mit völkerrechtswidrigen Mitteln überfallen haben, Frieden und Demokratie herzustellen.

Die Besatzung ist auch durch die Resolutionen des UN-Sicherheitsrats nicht rechtmäßig geworden. Statt sie zu beenden und dem irakischen Volk die Organisation ihrer Gesellschaft selbst zu überlassen, sowie die Mittel zur Beseitigung der angerichteten Zerstörungen bereitzustellen, setzt die US-Regierung auf eine Marionettenregierung und die militärische Vernichtung des Widerstandes. Dies wird eine weitere Eskalation hervorrufen, die auch Wahlen unter US-amerikanischem Protektorat nicht beendet können.

Den USA und ihren Verbündeten sind in diesem Teil der Welt sowenig Freunde verblieben, dass jede auf sie gestützte politische Organisation ohne jegliche Legitimation bleiben wird und nur mit militärischer Unterstützung durch die USA überleben kann.

Wir fordern die Regierung der Vereinigten Staaten auf ihre Truppen ohne Bedingungen aus dem Irak abziehen und Wiedergutmachung für die angerichteten Schäden zu leisten. Es ist ein Irrtum zu glauben, dass ihre Präsenz einen positiven Beitrag zur Stabilisierung der Region leisten könne. Im Gegenteil: Solange sie den Irak besetzt halten, wird der Widerstand anwachsen und Krieg und Vernichtung eskalieren.

Wir fordern die Bundesregierung auf die politische, ökonomische und militärische Unterstützung dieses Verbrechens unverzüglich zu beenden:
Wirken Sie auf ihre Verbündeten ein und bewegen Sie sie zum Rückzug ihrer Truppen aus dem Irak. Gewähren sie Asyl all jenen Soldaten, die sich weigern im Irak Krieg zu führen.

Bis dieser Rückzug bewerkstelligt ist, bekräftigen wir, dass wir uns mit allen uns zur Verfügung stehenden friedlichen und legalen Mitteln gegen jeden Versuch wenden werden, den irakischen Widerstand durch eine Militäreskalation niederzuschlagen, wie es während des Vietnam-Krieges mit dem vietnamesischen Widerstand versucht wurde.

11.11.2004 Strom verletzter US-Soldaten
Was passiert wirklich in Fallujah?

11.11.2004 Ohnmächtige Wut auf Politiker
Vater würde Geoff Hoon töten

10.11.2004 Dutzende Moscheen zerstört
Bombenhagel auf Fallujah

10.11.2004 USA setzen Phosphor ein
Berichte von "geschmolzenen Leichen"

09.11.2004 Bomben auf Klinik
Systematische Zerstörung von Behandlungszentren

09.11.2004 Sunniten verlassen "Übergangsregierung"
Protest wegen Angriffs auf Fallujah

09.11.2004 Befehl zum Mord
US-Kommandeur befiehlt Schüsse auf sich Ergebende

08.11.2004 Großoffensive in Fallujah hat begonnen
Bereits zahlreiche Kriegsverbrechen

In der Nacht zum Montag und damit erwartungsgemäß nur wenige Tage nach den Präsidentschaftswahlen in den USA hat die Großoffensive des US-Militärs auf die irakische Stadt Fallujah (Falludscha) begonnen.
Ein Blick in die Genfer Konventionen läßt keinen Zweifel daran, daß es sich hier um zahlreiche Kriegsverbrechen handelt.

Artikel 10 Schutz und Pflege
Artikel 12 - Schutz von Sanitätseinheiten
Artikel 13 - Ende des Schutzes ziviler Sanitätseinheiten
Artikel 14 - Beschränkung der Requisition ziviler Sanitätseinheiten
Artikel 51 - Schutz der Zivilbevölkerung
Artikel 54 - Schutz der für die Zivilbevölkerung lebensnotwendigen Objekte
1. Das Aushungern von Zivilpersonen als Mittel der Kriegführung ist verboten…

war stories 

Military analysis.

So We Win Fallujah. Then What?
The big question is what comes after.

By Fred Kaplan

Vermittlung abgelehnt

Vorschläge des politischen Widerstands im Irak zur Beendigung der Offensive gegen Falludscha und andere Städte werden von den USA ignoriert.

Von Joachim Guilliard

Die Eroberung Falludschas und weiterer irakischer Städte wird von den USA als notwendiger Schritt zur Durchführung der für Januar angekündigten Wahlen verkauft, ja als notwendige Voraussetzung zur Einführung der Demokratie im Zweistromland. Wie wenig glaubhaft diese auch von deutschen Medien bereitwillig akzeptierte Begründung für ein erneutes Massaker ist, zeigt nicht zuletzt der Umgang der Aggressoren mit ernsthaften Vermittlungsvorschlägen von irakischer Seite, die auf eine Verhinderung der Gewalteskalation und wirkliche Demokratisierung abzielen. Der politisch wohl interessanteste Vorstoß kam vor ein paar Tagen vom irakischen nationalen Gründungskongreß (Iraqi National Foundation Congress – INFC), einem breiten Bündnis verschiedener politischer Gruppierungen und Persönlichkeiten. …

Marines 1st Expeditionary Force, Commanding General Lt. Gen. John F. Sattler delivers a speech to his Marines anticipating the final offensive on Fallujah on November 7, 2004 in Iraq. Waiting for the final assault on Fallujah, insurgents have continued with several attacks on police stations with mortars, rockets and car bombs, killing more than 50 people and wounding more than 60, including nearly two dozen Americans.

weiter zu einer Serie von zehn Bildern bei gettyimages   

U.S Marines anticipating the final offensive on Fallujah

7.11.2004

1988 wurde Sattler das Bodenkampfelement für Spezialverwendungen MAGTF 4-88 (Ground Combat Element for Special Purpose Marine Air-Ground Task Force 4-88) unterstellt. Nachdem er dann als Bodenoperationsoffizier (J-3) für die Operation Joint Shield gedient hatte, verbrachte er ein Jahr im Hauptquartier des US Marine Corps, bevor er an das Industrial College of Armed Forces (ICAF) der National Defense University in Washington, D.C. ging. Dieses schloss er 1991 mit Auszeichnung ab und wurde dann als Verbindungsoffizier im US-Repräsentantenhaus eingesetzt. Am 12. August 1995 übernahm er schließlich das Kommando über das 2. US-Marineregiment und wurde zwei Jahre später bei der Kommandoabgabe am 29. Mai 1997 zum Brigadier General befördert und übernahm am gleichen Tag den Posten des assistierenden Divisionskommandeurs der 2. US-Marinedivision.

Im September 1998 wurde Sattler dann zum Joint Staff versetzt und übernahm den Posten des stellvertretenden Direktors für Operationen und war zuständig für Antiterrorkampf (J-34). Im Juli 2000 wurde er ins Hauptquartier des US Marine Corps versetzt und diente dort als Direktor der Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit. Ein Jahr später, im Juli 2001, wurde er als Kommandierender General der 2. US-Marinedivision in Camp Lejeune, North Carolina, eingesetzt. Im November 2002 wurde ihm dann das Kommando über die Combined Joint Task Force, Horn von Afrika übertragen. Dann im August 2003 übernahm er den Posten des Direktors für Operationen beim US Central Command. Am 12. September 2004 wurde Sattler zum Lieutenant General befördert und übernahm das Kommando über die I. Marine Expeditionary Force (I MEF) und am 3. August 2005 schließlich über die US Marine Corps Forces Central Command. Am 5. Juli 2006 wurde er für den Posten des Direktors für Strategische Planungen und Richtlinien des Joint Staff nominiert und übergab daher am 14. August 2006 das Kommando über die I MEF und die US Marine Corps Forces Central Command an James N. Mattis. Am 1. September 2006 trat er dann den Posten des Direktors an. Wikipedia

Kurz vor dem Angriff auf Fallujah übernahm General Sattler das Kommando über die I. Marine Expeditionary Force (I MEF), bald danach über die US Marine Corps Forces Central Command

12.9.2004

Lieutenant General John F. Sattler; commanding general of Marine Forces Central Command, enjoys lunch while visiting with junior Marines, sailors and soldiers at the chow hall at Camp Taqaddum, Iraq, on March 1, 2006. His visit here was the final leg in a tour of bases across the Al Anbar Province that included Camp Fallujah and Al Asad Air Base. Sattler, who is also the commanding general of the I Marine Expeditionary Force at Camp Pendleton, Calif., encouraged the servicemembers to call or email home as often as possible, saying the communication “helps make you fight better.” Foto: Cpl. Daniel J. Redding, 2006-03-01, public domain Wikimedia Commons

Lieutenant General John F. Sattler tourt durch die Militärbasen, darunter auch Camp Fallujah

1.3.2006

Retired Marine Lieutenant Gen. John F. Sattler spoke to 1st Division Marines aboard Camp Pendleton, Calif., during a Professional Military Education class regarding the second Battle of Fallujah June 18, 2014. Sattler gave the Marines an idea of how plans were developed and executed during the battle. Foto: Lance Cpl. Jenna Loofe, Combat Correspondent, 2014-06-19, public domain Wikimedia Commons

Retired Lt. Gen. speaks about the second battle of Fallujah

18.6.2014

Als US-Truppen im April 2003 das erste Mal nach Falludscha kamen, war es eine blutlose Angelegenheit am Ende des Krieges gegen Saddam Hussein.
Beim zweiten Mal, genau ein Jahr später, war es eine Strafexpedition von 3000 Soldaten. Sie sollten jene „Handvoll Killer“ (US-Präsident Bush) dingfest machen, die zuvor vier amerikanische Sicherheitsarbeiter im Sold des Pentagon ermordet und verstümmelt hatten. Daraus wurde eine fast vierwöchige Schlacht, an deren Ende 80 Menschen getötet und unzählige verwundet wurden. Die Rebellen behielten die Kontrolle über Falludscha.
Sonntag nach Sonnenuntergang kamen die Amerikaner zum dritten Mal. Jetzt war nicht mehr von einer Handvoll Killer die Rede, die es zu jagen gelte, sondern vom „Satan“ höchstpersönlich, und von einer Schlacht, wie es sie seit dem zweiten Weltkrieg nicht mehr gegeben habe. „Ihr seid nicht anders als die Helden von Iwo Jima“, rief kurz vor Aufbruch Oberfeldwebel Carlton W. Kent seinen versammelten Marines zu. „Hier wird Geschichte gemacht, und ihr Höllenhunde werdet sie machen.“ Ein anderer Offizier brüllte: „Der Feind hat ein Gesicht. Sein Name ist Satan“. Und auch Iraks Verteidigungsminister Hasim Al Schalaan hatte klingende Worte für seine Truppen parat, die diesmal nicht davonlaufen sollten, wie bei der ersten Schlacht von Falludscha: „Die Feinde werden rennen wie die Ratten, und Ihr werdet sie jagen, von Haus zu Haus, von Zimmer zu Zimmer.“ Es gebe keine andere Möglichkeit, „als die nötigen Maßnahmen zu ergreifen, das irakische Volk vor diesen Mördern zu schützen und Falludscha zu befreien.“
aus: Die Offensive, Die Welt 9.11.2004

Sonntag nach Sonnenuntergang kamen die Amerikaner zum dritten Mal. Jetzt war nicht mehr von einer Handvoll Killer die Rede, die es zu jagen gelte, sondern vom „Satan“ höchstpersönlich …

7.11.2004

Im Golfkrieg von 1991 (Zweiter Golfkrieg) hatte Falludscha die meisten zivilen Opfer zu beklagen. Bei zwei Versuchen, eine Brücke über den Euphrat zu zerstören, starben etwa 200 Menschen. Zunächst versuchte ein britischer Bomber, die Brücke mittels lasergelenkter Bomben zu zerstören, traf dabei aber den Markt der Stadt. Dabei starben etwa 150 Menschen. Bei einem zweiten Angriff traf wieder eine Bombe den Marktplatz und tötete weitere 50 Menschen. Die Brücke ist mindestens 300 Meter vom Markt entfernt. Wikipedia

Das Bild zeigt zerstörte Gebäude gegenüber der Euphratbrücke in Fallujah im Jahr 2010. Destroyed building across from Euphrates bridge, Fallujah Foto: Larisa Epatko, PBS NewsHour 2010-08-19 CC BY-NC 2.0 Flickr

zerstörte Gebäude gegenüber der Euphratbrücke in Fallujah

19.8.2010

 
Als erstes stürmen die Marines das Krankenhaus, einen üblen Hort der “Propaganda”. Sie wollen vermeiden, dass Bilder von verletzten Irakern an die Öffentlichkeit gelangen. Das hat bei ihrer letzten Offensive gegen Falluja im April die Weltöffentlichkeit derart gegen die Irak-Koalition aufgebracht, dass sie die wochenlange Belagerung aufgeben mußten. Aber die Taktik der Koalitionstruppen ist noch grausamer: sie wollen gezielt eine medizinische Behandlung von Verletzten verhindern, sie setzen die Chirurgen fest, beschießen Krankenwagen, die ausfahren wollen, sie treiben Flüchtende zurück in die Stadt, auch wenn sie weiße Fahnen schwenken: eine gnadenlose Einkesselung und Vernichtung der „Teufel“ soll erfolgen. (Quelle unbekannt) Als erstes stürmen die Marines das Krankenhaus, einen üblen Hort der “Propaganda”.

NMCB-23 patrols the streets of Fallujah. Fallujah, Iraq (Jan. 29, 2005) - U.S. Navy Seabees assigned to Naval Mobile Construction Battalion Twenty Three (NMCB 23) patrol the streets of Fallujah, one day prior to Iraq's historic democratic elections. Seabees have been assigned to Provisional Support Battalions (PSB) under the direction of the 1st Marine Expeditionary Force (I MEF), commanded by U.S. Marine Corps Lieutenant General John F. Sattler. Seabees are providing additional security for coalition camps and voting precincts. Female Seabees will be assigned directly to polling stations, screening female citizens as they enter the voting precinct. U.S. Navy photo by Photographer's Mate 3rd Class Todd Frantom (RELEASED) Foto: PH3 Todd Frantom, U.S. Navy Photographer, U.S. Navy Seabee Museum CC BY 2.0 Flickr

NMCB-23 patrols the streets of Fallujah

29.1.2005

PiTT Marines Fallujah 2007-01-10 wardolino CC BY-NC-ND 2.0 Flickr

Marines halten die Bevölkerung jahrelang in Schach

10.1.2007

PiTT Marines Fallujah 2007-01-10 wardolino CC BY-NC-ND 2.0 Flickr

Second Battle of Fallujah: US Army (USA) Soldiers assigned to 2-7 Cavalry, 2nd Brigade Combat Team (BCT), 1st Cavalry Division, rush a wounded Soldier from Apache Troop to a waiting US Marine Corps (USMC) CH-46E Sea Knight helicopter during operation in Fallujah, Iraq, during Operation IRAQI FREEDOM. Foto: SFC Johan Charles Van Boers, U.S. Army. 2004-11-12 Public Domain Wikipedia englisch

Zweite Schlacht um Fallujah – Die US-Armee bringt ihre Verletzten in Sicherheit

12.11.2004

Sgt Maj Kasal, Flickr Group Marine Corps heroes and personalities Foto: 2004-11-14 Rocklin Lyons CC BY-NC 2.0 Flickr

Sgt Maj Kasals extraordinary heroism and leadership in Fallujah in the House of Hell

14.11.20104

 

Sgt Maj Kasal

(May 4, 2006) -- Sgt. Maj. Bradley A. Kasal feels he did what any good Marine would’ve done.

That includes taking enemy rifle fire on Nov. 14, 2004, absorbing a grenade blast and refusing medical attention inside Fallujah’s “House of Hell” during Operation Al Fajr (New Dawn).

For his extraordinary heroism and leadership in Fallujah, Iraq, as the Weapons Company first sergeant for 3rd Battalion, 1st Marine Regiment, 1st Marine Division, Kasal was awarded the Navy Cross during a ceremony here Monday.

“The word hero is tossed around pretty loosely these days,” said Maj. Gen. Michael R. Lehnert, Commanding General of Marine Corps Installations West, after awarding Kasal with the Naval service’s second-highest decoration, in front of an audience that included the 1st Marine Division’s past and present commanding generals, Lt. Gen. James N. Mattis and Maj. Gen. Richard F. Natonski, respectively.

”Some may call a basketball player a hero for scoring the winning goal or a celebrity for donating a small portion of their earnings to a good cause, but Kasal is a true American hero.”

When then-1st Sgt. Kasal assisted one of his platoons with an over watch inside Fallujah that day, intense gunfire broke out in an Iraqi home to his immediate front.

Seconds later, Marines were rapidly exiting the building, known as the “House of Hell.” “That house was a death trap,” said Maj. Gen. Lehnert.

“It was set up for one purpose: to kill United States Marines.” Kasal could have easily stayed out of the house.”

When he found out that there were Marines still pinned down inside the infamous house, nothing the insurgents could put on the table would stop him from rescuing his Marines.

“Going in for them was the right thing to do,” said Kasal, 39, who hails from Afton, Iowa. “They’re Marines, and I’m a Marine. We look out for each other.”

Upon entry of the house, Kasal found himself face-to-face with an insurgent who he neutralized at extreme close range. Shortly afterwards, AK-47 gunfire was coming from all directions, and Kasal was hit from behind.

“While I was in that house, I made three life or death decisions,” Kasal said. “I never thought I would live through any of them, but I did what I did to help the other Marines.”

The first decision Kasal made was to expose himself to enemy fire in order to pull another wounded Marine out of the line of fire. Kasal took more enemy fire doing this.

While both Marines were under cover, they assessed their wounds. Both had multiple injuries, but there were only enough bandages for one of them to live.

Kasal made his second decision to forfeit his medical supplies to the other Marine.

“It made more sense to use all of the bandages on one of us then to split the supplies and have us both bleed to death,” Kasal said.

The insurgents deployed a hand grenade to get the Marines out of cover, and it landed within a few feet of the two bleeding Marines.

Kasal then decided to use his own severely wounded body to protect the Marine from shrapnel.

By the time he was carried out of the house by Lance Cpl. Chris Marquez and Lance Cpl. Dan Shaffer as Lucian M. Reed, an Associated Press photographer snapped the iconic photo displayed at Marine Corps installations all over the globe, Kasal had lost approximately 60 percent of his blood from more than 40 shrapnel wounds and seven 7.62 mm AK-47 gunshots.

One day prior to being awarded the Navy Cross Kasal’s father passed away.

However, a live video teleconference feed to Kasal’s hometown provided his mother, family members and friends an opportunity to watch him receive the Navy Cross, be promoted to the rank of sergeant major and reenlist for three years.

“It’s been a very emotional week,” Kasal said. “I am blessed to recover from my injuries, which the doctors thought would never happen, and regain my place in the Marine Corps. I would take the pain of surgeries any day over the pain of being away from my Marines.”

US Marine Corps Home Flickr


   
nach oben