kommunales/Stadtgeschichte

 

 

 

 

 

 

Sinti brechen das Schweigen – Gesprächsrunde mit dem Regionalverband Deutscher Sinti & Roma Augsburg/Schwaben in der Halle 116, 27. Juli 2017 ©hristian menkel

 

3.8.2017
Sinti brechen das Schweigen
Gesprächsrunde mit dem Regionalverband Deutscher Sinti & Roma Augsburg/Schwaben in der Halle 116, einem ehemaligen KZ-Außenlager auf dem Sheridan-Gelände. Ausstellung: Überlebende sinti im Fischerholz

Unter dem harmlosen Titel „Tafelrunde Sinti & Roma. Ausstellung und Gespräch“ – so im Programmheft der Stadt Augsburg zum Friedensfest – fanden in der Halle 116 im Sheridan Park zwei Veranstaltungen des städtischen Friedensbüros in Kooperation mit dem Regionalverband Deutscher Sinti & Roma und dem Theaterverein Nyx e. V. statt. Sie wurden moderiert von Marcella Reinhardt, Vorsitzende des Regionalverbands Deutscher Sinti und Roma Augsburg/Schwaben, und der Regisseurin Dorothea Schroeder. Der Regionalverband Deutscher Sinti & Roma gab der Veranstaltung noch einen eigenen Titel: „Sinti brechen das Schweigen. Sinti gestern, heute und morgen“. Im Gegensatz zur Stadtzeitung berichtete die Augsburger Allgemeine nicht über die Veranstaltungen, obwohl sich am 30. Juli sogar der städtische Kulturreferent die Ehre gab. Der Titel der Veranstaltung Sinti brechen das Schweigen war nicht übertrieben. Und auch der Ort der Veranstaltung in der Halle 116, einem ehemaligen Außenlager des KZs Dachau auf dem Sheridan-Gelände, war angemessen. ...  weiter
Inhalt: Die Gründungsfeier im Augsburger Rathaus * Böse Geschichten – Sintize prangern die anhaltende Diskriminierung an * Die Ausstellung und das Fischerholz * Antiziganismus fast ungebrochen * Präventive Beobachtung durch die Polizei * Uta Horstmann und der Hungerstreik * Halle 116 * Einige weitere bedeutsame Aspekte

 

20.4.2008
Meitingen, 19. April 2008
Grabrede für Theo Schoofs
Anstelle eines Nachrufs

zum Projekt Theo Schoofs ist tot. Nach einem Abend mit politischen Diskussionen wie so oft in seinem Leben ist er in der Nacht darauf verstorben – ein schöner Tod, der zu seinem Leben passt. Denn es war ein tätiges, ein politisches Leben, das eines antifaschistischen Arbeiters. Schon als Kind musste er miterleben, wie auf dem Heimweg von einem Fußballspiel SA-Schläger seinen Vater halbtot prügelten. Noch 1944 wurde er als 16-jähriger zum Westwalleinsatz eingezogen, geriet an einen sadistischen Nazi-Ausbilder, der ihn im November zwang, im eiskalten Rhein zu baden, was ihn schwer erkranken ließ…  weiter


03.08.2017  Sinti brechen das Schweigen, Gesprächsrunde mit dem Regionalverband Deutscher Sinti & Roma
20.04.2008  Grabrede für Theo Schoofs – Anstelle eines Nachrufs
07.06.2006  “Erinnern heißt Handeln!” – Nachruf auf Anni Pröll
03.07.2005  Nachruf auf Johanna Corniels
11.08.2004  3. alternativer Stadtrundgang von Forum und VVN, mit einem Exkurs über den Gauleiter
10.11.2003  Historischer Stadtrundgang anlässlich der Reichskristallnacht am 9. November
11.08.2003  Alternativer Stadtrundgang der VVN am 8. August
17.05.2003  Zum 70. Jahrestag der Ermordung von Leonhard Hausmann – Gedenkrede von Anni Pröll
25.04.2003  Anni Pröll, Widerstandskämpferin – Grußwort zum Augsburger Ostermarsch 2003
01.12.2002  Hakennuss und Zirbelkreuz – Rechtsextremismus in Augsburg (1945–2000), Facharbeit


   
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