Stadtratsentscheidungen zum Abriss der Reese-Kaserne

Abrissbirne und Protest sowie politische Täuschung

Eine kurze und notwendig kritische Nachbetrachtung

Peter Rapke, 7.8.2020

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„Good Bye Reese – ist das unwiderruflich das Ende?“ So fragte A. Blümel, die Mit-Initiatorin von „Augsburgs Erbe bewahren“ im Juni 2020 in einer Pressemitteilung zu dem vom Stadtrat beschlossenen Komplettabbruch auf dem Reese-Gelände. Die Parteien, die diesen Abbruch und das Verschwindenlassen eines historischen Erbes zu verantworten haben und legitimieren, sind in erster Linie CSU, Die Grünen und SPD.

Intransparenz und täuschender Widerspruch

Die Stadtratsmehrheit hat ihren eigenen Beschluß eines „Ideen- und Realisierungswettbewerbs“ für die Neugestaltung des hier infrage stehenden Reese-Geländes entsorgt. Der beschlossene Abbruch läßt nur noch Spielraum für die komplette Neugestaltung, ohne die mahnende historische Verbindung zum Hitler-Faschismus und zur Nachkriegszeit zu erhalten. Der Spielraum, den man sich mit dem „Ideenwettbewerb“ verschaffen wollte oder sollte, wurde kassiert und beseitigt. Das Argument, hier ginge es um die Schaffung von Wohnraum im sozialen Bereich, klingt durchsichtig und arrangiert. Die intransparenten politischen Prozesse, widersprüchlichen und täuschenden Entscheidungen auf der parlamentarischen Ebene im Stadtrat und in der Stadtverwaltung sind vom Wähler sicherlich nicht gewollt, können aber von ihm nicht ohne weiteres verhindert werden. Um ein solches intransparentes und widersprüchliches politisches Verfahren zu kritisieren oder auch zur Not abzuwenden, braucht es eine institutionalisierte direktdemokratische Möglichkeit, welche dem Bevölkerungswillen eine Art Vetorecht verschafft. Dieses Vetorecht muss sehr viel unmittelbarer wirksam werden können, als es beispielsweise im Bürgerbegehren zum Ausdruck kommt. In einem Text zu den Kommunalwahlen des Vereins „Augsburg in Bürgerhand“ heißt es: „Wir wollen das verantwortungslose Handeln der Stadtregierung stoppen, die Stadt und deren Entwicklung in die Hände der Bürger legen, die Tradition und die vielfältigen Ressourcen unserer Stadt stärken, die Spannungen zwischen Bevölkerungsgruppen abbauen, die Geheimniskrämerei in Politik und Verwaltung beenden, eine direkte Demokratie ermöglichen, die stärkere Beteiligung der Bevölkerung an kommunalen Entscheidungsprozessen durchsetzen, …“ Dies müsste Maßstab und Aufgabe einer direkten Bürgerbeteiligung sein.

Dass ein mahnendes Gedenken und Erinnern möglich war und ist, zeigen Städte wie Mannheim, Freiburg oder Aschaffenburg, die in der Lage sind, die zwei Komponenten Erinnern/Gedenken und Quartierneugestaltung zu verbinden, ohne dass ausschließlich pekuniäre Interessen im Vordergrund standen. Die „soziale Fraktion“ SPD/Linke gab in diesem Zusammenhang eine geradezu peinliche Vorstellung und heuchelte Geschichtsinteresse und -bewältigung. In ihrer neuen Rolle als Opposition stellte sie den lächerlich-fadenscheinigen Antrag auf Stadterinnerung in Form von Tafeln anstelle von Erhalt. Die nötige Klarstellung und Belehrung in punkto Geschichtsbewältigung erhielt sie ausgerechnet von der Bürgerlichen Mitte.

All die Vorkommnisse machen einen kurzen Rückblick auf die ganz junge Geschichte Augsburgs nötig. Wir dokumentieren im folgenden eine Pressemitteilung von A. Blümel (Augsburgs Erbe bewahren), die sich noch einmal kritisch mit diesem Geschehen auseinandersetzt sowie den Antrag der „sozialen Fraktion“ aus SPD/Linke, „bebilderte Informationstafeln“ anstelle der historischen Gebäude wirken zu lassen, und eine kritische Entgegnung auf diesen Antrag von der „Bürgerlichen Mitte“. An dieser Stelle soll nochmals auf das notwendige Engagement der Bürgeraktion „Augsburgs Erbe bewahren“ hingewiesen werden und auf die Unterstützung der Bürgeraktion durch die Parteien und Vereine „Augsburg in Bürgerhand“, „Die Partei“, „Freie Wähler“ und „FDP“.

 

PM 2.8.2020 Initiative „Augsburgs Erbe bewahren“
zu Abbruch Kantine in der Reese-Kaserne:

Ein Armutszeugnis und eine Schande für die Stadt Augsburg!

Mit ignoranter Verantwortungslosigkeit wird hier Geschichte vernichtet, als Bauschutt auf den Müll gekippt und die Chance vertan, zusammen mit den historischen Gebäuden ein lebenswertes, modernes, durchmischtes, urbanes Neubauquartier zu schaffen. Statt Alt und Neu zu verbinden, wie unzählige andere Städte es äußerst erfolgreich vormachen, wird in Augsburg die Linie von freigeräumten, geschichtslosen Flächen favorisiert.    

Die Gebäude des Bauensembles hätten so ungeheuer viel Potential, aber die Linie des Baureferates sowie der AGS steht schon seit Ende der 2000er Jahre fest - angeblich alternativloser Komplettabriss.  Hierzu wurden und werden gezielt Falschinformationen gegeben, getäuscht, tendenziöse, einseitige Informationen vermittelt, um die Stadtgesellschaft aber vor allem die StadträtInnen so zu beeinflussen, dass immer im Sinne des Baureferenten entschieden wird. Die Reihe der geschichtszerstörenden Abrisse in den Kasernen durch die AGS ist schier endlos, der frühere AGS Chef Mathe war hierbei schon mehr als aktiv, sein Nachfolger Hoppe führt diese „Tradition“ augenscheinlich leider engagiert fort.

„Eine Stadt ist wie ein Lesebuch. Wer zu viele Seiten herausreiße, verstehe irgendwann die Geschichte nicht mehr.“ (Roland Ostertag, Architekt, Professor, Verbandspolitiker)

Gebäude sind das „gebaute und begehbare Gedächtnis einer Stadt“ – ein Land, eine Stadt, das seine historischen Häuser abreißt, ist wie ein Mensch, der sein Gedächtnis verliert. (Ostertag/Schinkel)

Eigene Stadt-und Zeitgeschichte abbilden, deren räumliche und materielle Spuren zumindest ablesbar im Stadtbild erhalten, Erinnerung und Auseinandersetzung damit ermöglichen, sowie zugleich nachhaltig und ökologisch mit vorhandener Bausubstanz umgehen, dies gelingt andernorts hervorragend. Auch dort wird Wohnraum geschaffen, auch eine urbane Durchmischung, dort ist es nicht unmöglich. Ehemalige Militärareale werden umgewandelt zu begehrten Quartieren und historische Gebäude hierbei bewusst integriert.

In der Reese würde Wohnungsbau in genügender Zahl trotz Erhalt und Einbeziehung historischer Gebäude in keinster Weise verhindert werden, auch wenn dies der Baureferent sowie der Geschäftsführer der WBG/AGS nicht müde wurden, zu behaupten. Endgültig klären hätte dies nur der kommende Planungswettbewerb können, dies wurde jedoch gezielt verhindert. Trotz angekündigtem Baubeginn in frühestens fünf Jahren wird abgerissen, jegliche weitere Zwischennutzungen für Bürger, Verbände, Vereine unmöglich gemacht, ebenso eine zukunfts-und bedarfsorientierte dauerhafte Weiternutzung.

In Augsburg wird all dies ignoriert. Best-practice Projekte, dortige Experten und Erfahrungen anderer Städte im Umgang mit gleichartigen Gebäuden im Zuge von Stadt-und Quartiersentwicklung. Hiesige Fachleute und Wissenschaftler verschiedenster Bereiche, die alle den Erhalt bzw. das Berücksichtigen von Alternativen zum vollständigen Abriss forderten, werden erst gar nicht angehört, sondern z.T. sogar noch diskreditiert. Plausible, stichhaltige Begründungen, warum es richtig wäre die Abrisse auszusetzen, zumindest den kommenden Planungswettbewerb mit seinen Entwürfen abwarten, Wohnungsbau trotz Erhalt von Bestandsgebäuden gelingen kann, nicht berücksichtigt. Eine echte Auseinandersetzung mit der berechtigten Forderung zum Erhalt der mittlerweile einmaligen historischen Strukturen der Reese-Kaserne wird von CSU, den Grünen und der Linksfraktion konsequent vermieden. Dem Erhalt des einzigartigen Bauensembles aus diversen Funktionsgebäuden, hufeisenförmig um den historischen Exerzier-und Appellplatz gelegen wird nicht die geringste Chance eingeräumt.

Die massiven und grundsoliden Gebäude der ehemaligen Kaserne aus den 30er Jahren, verbunden von der Stadtgesellschaft hauptsächlich mit der jahrzehntelangen amerikanischen Nutzung und im Anschluss daran als erfolgreiches Kultur-und Kreativareal, könnten einer sinnvollen, zivilen Nutzung zugeführt werden. Andere Städte scheuen für eine bedarfsgerechte Weiternutzung nicht etwaige Kosten, sie erkennen den Mehrwert hierbei trotz nötiger Investitionen, sehen Synergien. Oftmals ermöglichen solch Modernisierungen und nachhaltige Weiternutzung derartiger Bauten sogar Kostenersparnisse und Schaffung von günstigem Wohnraum oder urbaner Mischflächen. In Augsburg hingegen rechnet die Allianz von Baureferat und AGS die Ertüchtigung der Bestandsgebäude teurer als Abrisse und Neubau. Laut Fachleuten ein ökologischer Irrsinn so mit „verbauter grauer Energie“ umzugehen. Leider zeigte keine der für die Abrisse stimmenden Fraktionen Interesse an einer Überprüfung dieser Behauptungen und Kostenrechnungen, mochte nicht den Mehrwert erkennen, den es haben kann, gewachsene ortstypische Strukturen einzubinden und Bestandsgebäude sinnvoll weiter zu nutzen.

Stupide wurde immer auf den B-Plan verwiesen, der die Abrisse 2009 politisch verankerte. Dass die Abrisse bereits damals auf Grundlage einer bewussten Fehlinformation beschlossen wurden, nämlich auf einer angeblich gravierenden, nicht behebbaren Schadstoffverseuchung, wurde trotz anderslautender Unterlagen und Aussagen von Beteiligten, weiterhin nicht hinterfragt und geprüft, sondern immer wieder stur als Begründung herangezogen.

Da ein Baubeginn frühestens in fünf Jahren ist, Zitat Merkle in der AZ, und der alte, rechtskräftige B-Plan ohnehin geändert werden muss aufgrund geänderter Zielsetzungen für das Areal am Appellplatz, wäre das einzig Richtige gewesen, Zeit zu gewähren und nicht schon dieses Jahr abzureißen. Zeit um herauszufinden, was man sinnvoll in die Gebäude integrieren könnte, welche Weiternutzung bedarfsgerecht wäre. Zeit, um im Umgang mit Konversionsgebäuden erfahrene Planungsbüros heranzuziehen, Erfahrungen und Beispiele aus anderen Städten zu betrachten, diversen Trägern und Betreibern Optionen zu geben, die Gebäude selber für ihre Zwecke zu erwerben/mieten und zu modernisieren und umzubauen. Laut Oberbürgermeisterin Weber in Augsburg dringend benötigte Studentenwohnungen oder start-up Flächen könnten in den modernisierten Altgebäuden zeitnah eine kostengünstige Bleibe finden, ebenso wie geförderter günstiger Wohnraum. Etliche andere erwünschte Einrichtungen, wie ein Bürgerhaus Kriegshaber hätten hier auch einen perfekten Ort erhalten können - in der verwerflicherweise gerade im Abbruch befindlichen Kantine. Die Kradhalle böte Raum für inklusive und integrative Aktivitäten – allgemein ist festzuhalten alle Bestandsbauten hätten Potential für Soziales, Kultur, Wirtschaft, Wohnen, wären in einem urbanen Neubauquartier einbindbar.

Diesen rücksichtslosen Umgang mit der baulichen Geschichte unserer Stadt wird dauerhaft den heutigen Entscheidern angelastet werden. Statt verantwortungsvoll mit diesen gebauten Zeitzeugen und Jahresringen Augsburger Stadtgeschichte umzugehen, mit diesem baukulturellen Gedächtnis, wird der Stadt ein weiterer Ort entzogen, an dem gelebte Erinnerung sowie Auseinandersetzung mit Geschichte möglich ist.

A. Blümel, Initative „Augsburgs Erbe bewahren“

Der Protest






Die Abrissbirnenpolitik der Stadtregierung auf dem Reese-Gelände



Quartierneugestaltung in Aschaffenburg





Entwicklung eines Konzepts für bebilderte Informationstafeln vom 18.6.2020 – SPD/Linke

Augsburg, 18.06.2020

Die Umwandlung der ehemaligen Reese-Kaserne zum Wohngebiet ist ein wichtiger Meilenstein der Transformation Augsburgs von der militärisch geprägten Garnisonsstadt zur Friedensstadt. Es fehlt jedoch an historischen Erläuterungen, die diese Transformation im Stadtbild nachvollziehbar machen. „Der jetzt neu zu überplanende Teil der ehemaligen Reese-Kaserne verfügt über eine besonders facettenreiche Geschichte: Er war nicht nur Wehrmachts- und US-Kaserne, sondern dazwischen auch für mehrere Jahre die Unterkunft tausender ukrainischer Kriegsflüchtlinge und seit 2007 unter dem Namen „Kulturpark West“ Heimat für viele Künstler*innen und kulturelle Veranstaltungen. Aus allen genannten Epochen ist Bildmaterial verfügbar: Mit diesem Material sollte die wechselhafte Geschichte dieses Areals den künftigen Besucher*innen und Bewohner*innen lebendig vor Augen geführt werden“, so Christine Wilholm (DIE LINKE). Aus diesen Überlegungen heraus hat die SPD/DIE LINKE – die soziale fraktion gestern einen Antrag gestellt, der die Entwicklung eines Konzepts für bebilderte Informationstafeln zur Geschichte des Areals der ehemaligen Reese-Kaserne im Zuge des geplanten Architekturwettbewerbs fordert. Die Verwaltung soll den Ausschreibungstext für den Architektenwettbewerb zur Neubebauung des Kulturpark-West-Areals entsprechend ergänzen. „Mit solchen Informationstafeln auf dem ehemaligen Kasernengelände könnte ein wichtiges Kapitel der neueren Augsburger Stadtgeschichte – im Einklang mit Konzepten, wie sie die Stadt Augsburg mit dem Textilpfad und der Beschilderung der Halle 116 andernorts bereits verfolgt – anschaulich vor Ort dokumentiert werden. Zudem würde damit ein Teil der Forderungen der Initiative zum Erhalt der ehemaligen Reese-Gebäude erfüllt und damit das Engagement dieser Initiative honoriert“, so Gregor Lang (SPD).

 

Pressemitteilung von „Bürgerliche Mitte“ vom 21.6.2020 zum Konzept von SPD/Linke

Freie-Wähler- und FDP-Stadträte nehmen Initiative Augsburgs Erbe bewahren in Schutz

Mit Befremden haben die Stadträte von Freien Wählern und FDP auf einen Antrag der sozialen Fraktion (SPD, Linke) reagiert, die die Geschichte der ehemaligen Reese-Kaserne vor Ort auf Informationstafeln dokumentieren will. Gleichzeitig nehmen FW und FDP die Initiative Augsburgs Erbe bewahren, die sich für den Erhalt der Bauten einsetzt, gegen Unterstellungen in Schutz.

„Der richtige Umgang mit dem historischen Erbe wäre es gewesen, wenn SPD und Linkspartei vor 3 Wochen im Stadtrat gegen den Abriss der Reese-Kaserne gestimmt hätten“, findet FDP Stadtrat Lars Vollmar. Das gelte insbesondere für die Linkspartei, die bis zum Zusammengehen mit SPD noch für den Erhalt der Reesekaserne geworben hatte. „Warum die von Rot-Dunkelrot gewünschte Auseinandersetzung mit der Geschichte des Areals besser gelingen soll, wenn man die Originalbauten beseitigt, erschließt sich mir nicht.“

Auch die sozialpolitische Begründung des Antrags ist für die Bürgerliche Mitte nicht nachzuvollziehen. „Wenn SPD und Linkspartei behaupten, der Abriss sei notwendig gewesen, damit Platz für den Bau günstiger Wohnungen entsteht, dann übernehmen sie die verkürzte Argumentationslinie von Baureferent Gerd Merkle“, sagt Stadträtin Regina Stuber Schneider (FW). „Andere Städte wie Mannheim machen uns vor, wie man alte Kasernen in zeitgemäße und zugleich preisgünstige Wohnungen umgestalten kann.“

Dass solche positiven Beispiele in der Stadtratssitzung, in der ein Abriss-Stopp mehrheitlich abgelehnt wurde, kaum eine Rolle spielten, ärgert Stuber-Schneider und Vollmar noch heute. „Es ist eigentlich nicht üblich, dass Stadträte nach einer Abstimmung nochmals Stellung beziehen“, erklärt Stuber-Schneider. „Aber weil in der Stadtratssitzung engagierte Bürger der Initiative Augsburgs Erbe bewahren in Misskredit gebracht wurden, indem ihnen unterstellt wird, sie verstünden nichts von der Thematik, sehen wir uns gezwungen, Einiges richtig zu stellen.“

So habe Baureferent Merkle behauptet, die Initiative würde einen unveränderten Erhalt des gesamten Kasernen-Ensembles inklusive des versiegelten Exerzierplatzes fordern, wodurch eine riesige Fläche für den Wohnungsbau verloren gehe und die städtebauliche Entwicklung des Areals erschwert werde.

„Eine solche Forderung hat weder die Bürgerinitiative noch einer der drei Stadtratsanträge gegen den Abriss jemals gestellt. Ganz im Gegenteil: die Forderung war, dass der beschlossene Ideenwettbewerb für das neue Stadtviertel untersuchen soll, ob die Schaffung von Wohnraum und der Erhalt der alte Bausubstanz in Einklang zu bringen sind." Die Stadt habe es in der Hand, bei der Ausschreibung des Wettbewerbes die Anzahl der zu schaffenden Wohnungen vorzugeben. Nicht redlich sei auch die Bemerkung, der Initiative ginge es um den Erhalt von Gebäuden aus der Nazizeit. „Den Bürgerinnen und Bürgern, die sich gegen den Abriss stellen, geht es um einen verantwortungsvollen Umgang mit architektonischen Spuren der Augsburger Zeitgeschichte im 20. Jahrhundert. Und die umfasst im Falle der Reese nicht nur Nazis, sondern auch Displaced Persons nach dem Krieg und viele Jahrzehnte der Nutzung durch die US-Armee.“

Mit freundlichen Grüßen

Regina Stuber-Schneider, Stadträtin, stv. Fraktionsvorsitzende – Lars Vollmar , Stadtrat

 

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