Vortrag auf dem Klimacamp

Dezentrale Energiewende in Augsburg jetzt!

Die technische Möglichkeit und wirtschaftliche Realisierbarkeit sind jederzeit gegeben

von Tobias Walter, 18. Juli 2020

19.7.2020

Vortrag
Anhang 1
Protest von attac gegen Gaskraftwerk in Lechhausen
Anhang 2
Die Aktivisten des Klima AK feiern einen Zwischenerfolg im Kampf gegen das Gaskraftwerk

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Tobias Walter, Ingenieur und Energieexperte, hielt am 18. Juli auf Einladung von Fridays for Future Augsburg auf dem Klimacamp neben dem Rathaus einen hochinteressanten Vortrag. Tobias Walter, engagiert auch bei Attac und stellvertretender Vorsitzender von Augsburg in Bürgerhand, erläuterte mit bestechender Sachkenntnis, wie die Energiewende in Augsburg machbar wäre. Wir halten seine Informationen und Vorschläge für elementar wichtig. Sie stellen eine Basis dar, das Klimaschutzkonzept der Stadt aus dem Jahr 2011 zu aktualisieren und unmittelbar anzuwenden. Die nötigen Schritte, die Augsburger Klimaziele innerhalb von fünf Jahren zu 75 Prozent zu erreichen, können sofort getan werden. Dies ist keine Frage der technischen Möglichkeiten oder der wirtschaftlichen Realisierbarkeit, sondern nur eine Frage des politischen Willens. Die Stadtverwaltung und der Stadtrat sind aufgefordert, diese Schritte sofort mitzugehen. Andernfalls muss und wird sich der Bürgerwille durchsetzen.

In diesem Artikel geht es um Strom und Wärme. Dazu käme als dritter Schwerpunkt der Verkehr, den der Referent kurz streifte, was wir hier aber weglassen, damit es nicht zu lang wird. Tobias Walter erwähnte auch ganz kurz den geplanten Bau eines großen Gaskraftwerkes in Lechhausen, hinter dem als Investor eine Tochter von Blackstone stand. Dies habe man letzten Endes verhindert, aber man musste dem Stadtrat auch hier ein Bürgerbegehren androhen. Im Anhang bringen wir zwei Dokumente von Attac aus dem Jahr 2013, die den inzwischen kaum mehr bekannten Vorgang beleuchten.

Vortrag

Tobias Walter sagte, er sei seit 2011 wieder in Augsburg, nachdem er zuvor zwei Jahre in Freiburg am Fraunhofer-Institut g earbeitet hat . Er habe dort im wesentlichen wirtschaftlich und technisch mitbekommen, wie Energiewende funktionieren kann. „Am Fraunhofer habe ich festgestellt, wie‘s geht und dass die Fragen eigentlich alle beantwortet sind. Im Nachhinein habe ich aber gemerkt, als ich aus beruflichen Gründen wieder nach Augsburg zurückgegangen bin, dass diese Frage doch nicht beantwortet ist, zumindest nicht in der Gesellschaft. Und bezüglich Klima habe ich gemerkt, dass es auch politisch nicht in der Diskussion ist.“

Er habe sich dann im AK Klima, Energie und Ernährung von Attac engagiert. „Und so kam es zustande, dass wir 2012 als Ergänzung zum Klimaschutzkonzept der Stadt Augsburg ( 1 ), das wir für sehr gut halten, für eine sehr gute Grundlage halten, eine Erweiterung entwickelt haben. Wir haben das ganze genannt Energiedemokratie in Augsburg ( 2 ). Das ist letztendlich eine politische Ergänzung zum wirtschaftlichen und technischen Teil des Augsburger Klimaschutzkonzepts. Die Broschüre i st zwar jetzt in die Jahre gekommen, aber immer noch aktuell.

Und wir haben dann letztendlich feststellen müssen, dass 2015 das, was wir hier drinstehen haben, mit den Stadtwerken als Dienstleister für die Stadt Augsburg, auf den Prüfstand gestellt wurde. Wir waren politisch gezwungen, Bürgerbegehren zu machen, um die Privatisierung der Stadtwerke in Augsburg zu verhindern ( 3 ). Es ging damals um den Einstieg der Thüga AG, die als regionaler Vermarkter aufgetreten ist, aber letztendlich deutschlandweit agiert und mittlerweile mit 20 Milliarden Euro Umsatz den drittgrößten Energieversorger Deutschlands d arstellt . Also es ist nicht der kleine Energieversorger von neben an, sondern es sind die Großen letztendlich. Die Thüga wurde früher aus E.ON heraus gegründet. Bemühungen damals, das in Bürgerhand zu bringen, haben nicht funktioniert.“

Das Bürgerbegehren hätten sie bis 2017 juristisch vertreten müssen. „Also ähnlich wie hier jetzt mussten wir vor das Verwaltungsgericht Augsburg, um unser Bürgerbegehren zu verteidigen. Und dann vor das Landesverwaltungsgericht in München und haben dort dann Recht bekommen. Also wir haben bis 2017 letztendlich noch mal den Bürgerentscheid bestätigt bekommen und konnten uns damit gegen die Privatisierung der Stadtwerke in Augsburg absichern. Es war uns darüber hinaus wichtig, die Energiewende in Augsburg hochzuhalten und dort inhaltlich Impulse zu setzen. Es ging uns nicht nur darum, die Fusion zu verhindern, sondern eine dezentrale Energiewende in Augsburg voranzubringen und anzuschieben.

Aus unserer Sicht ist uns dies ein Stück weit gelungen, in einzelnen Punkten. Aber es gab natürlich, das muss man ganz hart sagen, wesentlichen Widerstand in der Stadtpolitik, diese Dinge aufzunehmen und voranzutreiben. Wir haben damals OB Gribl angeboten: Machen Sie sich die Sache doch einfach zu eigen, die Bürger haben entschieden, die Bürger haben auch für eine dezentrale Energiewende entschieden. Also nehmen Sie das Klimathema doch auf und lassen Sie uns gemeinsam etwas daraus machen. Wir haben das Klimaschutzkonzept, wir haben alles da, wir müssen es nur tun. Sie als Stadt können als Signalgeber vorangehen.

Aus meiner Sicht ist bis dato nichts passiert. Das ist meiner Meinung nach auch der Grund, dass ihr jetzt da seid und das Klimacamp macht, weil seitdem zu wenig passiert ist. Und deshalb ist es auch wichtig, von meiner Seite hier dabeizusein. Ich finde es großartig, dass ihr Euch einsetzt, dass ihr weiter Druck macht und weiter dran bleibt an dem Thema. Dass wir letztendlich Stück für Stück diese dezentrale Energiewende, die aus meiner Sicht eng zusammenhängt mit dem Klimaschutz, schaffen.“

Attac-Veranstaltung „Energiewende in Augsburg“, 16.5.2013 im Zeughaus, mit den Referenten Tobias Walter (links im Bild), Professor Georg Sahner, Fakultät für Architektur und Bauwesen der Hochschule Augsburg mit den Studiengängen Energie Effizienz Design – E2D und Margit Spöttle, Klimaschutzbeauftragte im Landkreis Augsburg (im Bild rechts neben Tobias Walter)

Zunächst gab Tobias Walter einem Teilnehmer die Gelegenheit, mit einem „Energie-Fahrrad“ selbstgemachten Augsburger Strom zu erzeugen. Ein Smartphone, ein Tablet, eine Lampe oder ein kleiner Ventilator könnten damit betrieben werden. Aber der Strombedarf der ganzen Stadt könnte nicht aufgebracht werden, selbst wenn 300.000 Leute radeln. Außerdem zeige sich, dass ähnlich wie bei einer Maschine nur etwa ein Drittel in Kraft oder Strom umgesetzt wird, und zwei Drittel als Wärme abgegeben werden.

Es habe etwa 100 Jahre gedauert, um das vorhandene Öl zu verbrauchen, während es 100 Millionen Jahre gedauert habe, bis dieses Öl aus der Natur entstanden ist. Der Beschleunigungsfaktor liege also bei 1 Million. Eigentlich sei das Öl aus Sonnenenergie entstanden, es sei nur deshalb nicht regenerativ, weil es so lange Zeit braucht. Das heiße, wir haben einen Zeitfaktor, den wir berücksichtigen müssen. Hier komme die Leistung ins Spiel, wie vorhin beim Fahrrad die Wattzahl. Wenn der Fahrer auf dem Demonstrationsfahrrad eine höhere Wattzahl erreichen wolle, kann er vielleicht das Tempo nur 10 Minuten durchhalten, statt wie vorher eine halbe Stunde. Das sei ein sehr wichtiger Punkt: wir bräuchten eigentlich gar keine Energiewende, weil wenn die Zeit keine Rolle spielen würde, würden wir jetzt einfach noch einmal 100 Millionen Jahre warten, dann könnten wir noch einmal das Öl verbrennen. Auch wenn das klimatechnisch nicht in Ordnung sei, gar keine Frage, aber letztendlich brauche die Natur einfach viel Zeit, um sich zu regenerieren.

Wir würden also mit einem Beschleunigungsfaktor von 1 Million agieren. „Wir müssen uns klar sein: das verlangen wir tagtäglich von uns, von unserem System, von der Natur, von all dem, was wir tun.“ Inzwischen seien wir auf einem technischen Niveau, dass dies möglich sei. Wir müssten uns aber im Klaren sein, dass wir diesen Weg nur auf technischer Ebene schaffen können. Trotz Biomasse gebe es keinen Weg, all das aus der Natur direkt zu entnehmen. Es stehe aber fest, dass wir das ganze erneuerbar mit entsprechenden Technologien hinbekommen. Die Frage sei nur, wie.

Und das sei ein ganz wesentlicher Schlüsselpunkt, nicht die Energiemenge, sondern die Leistung.

Oft werde das Beispiel genannt, wenn wir in die Wüste entsprechend Fotovoltaik bauen, dann könnten wir die Welt mit Energie versorgen. Aber wir müssten die Energie ja von der Wüste dorthin bringen, wo sie gebraucht wird. Und – wir müssten sie zu dem Zeitpunkt hinbringen, wo sie gebraucht wird. Denn Strom lasse sich trotz aller Bemühungen immer noch nur mit hohem Aufwand speichern.

Unser Stromverbrauch habe im Laufe eines ganzen Tages unterschiedliche Spitzen, und das müsse in jeder Sekunde geleistet werden. Deswegen gehe es aus seiner Sicht streng genommen um eine „Leistungswende“ und nicht um eine Energiewende.

Die nötige Energie sei im Grunde immer irgendwo vorhanden, aber nicht genau zu dem Zeitpunkt, wo sie gebraucht wird. Das sei bisher durch Großkraftwerke realisiert worden, große Braunkohlekraftwerke oder Atomkraftwerke, die die Grundlast erzeugen. Dann gebe es Steinkohlekraftwerke, die die Mittellast erzeugen und dann kämen für die Spitzenlast Gaskraftwerke oder Pumpspeicherkraftwerke. Dementsprechend seien Kohlekraftwerke in der Nähe der Lagerstätten entstanden und Atomkraftwerke möglichst abseits von Ballungsräumen. Das habe den Aufbau eines zentralen Netzes nötig gemacht, das den Strom von den Kraftwerken in die Städte leitet. Das heißt, es sei eine zentrale Struktur mit zentralen Kraftwerken aufgebaut worden. Dadurch hätten sich auch auf der Ebene der Konzerne zentrale Strukturen entwickelt. Es seien große Konzerne, die diese Anlagen betreiben. Es hätten sich Monopole beziehungsweise Oligopole gebildet, die den Markt unter sich aufteilen. Dieser Effekt habe dazu geführt, dass wir uns relativ schwertun, die Energiewende umzusetzen, weil diese Strukturen weiterbestehen und Geld machen wollen.

Wie könne eine Energiewende trotzdem gehen? Der größte Hebel im Augsburger Klimaschutzkonzept könne mit knapp 40 Prozent die Solarenergie sein. Seiner Meinung nach sei sogar ein noch höherer Anteil möglich. Ein kräftiger Ausbau der Solarenergie sei hier in Augsburg wie in ganz Deutschland möglich. Dazu käme ein gewisser Anteil an Windenergie, nicht so viel, weil es in Augsburg nicht so viele Flächen gibt. Aber immerhin könne man etwa einen Anteil von 11 Prozent Windenergie erreichen. Gerade auch mit kleineren Windkraftanlagen könne man relativ viel erreichen.

Dennoch gebe es immer noch Bereiche in Augsburg, die mit erneuerbaren Energien nicht gedeckt werden. Es gebe Zeiten, wo der Wind nicht weht und die Sonne nicht scheint und auch im Laufe eines Jahres gebe es Änderungen. Es beginne hier aber vor allem ein logistisches Spiel, dazu habe er am Fraunhofer-Institut zwei Jahre Simulationsrechnungen gemacht und könne nur sagen: es ist möglich.

Wir könnten aber jetzt schon bei richtigem Ausbau und richtigem Handeln einen großen Teil des Bedarfs mit erneuerbarer Energie decken. Zum Rest: Jede Verbrennungsmaschine habe eigentlich den gleichen Wirkungsgrad: ca. ein Drittel Strom oder Krafterzeugung, zwei Drittel Wärme. Technologisch könnten wir einen Verbrennungsmotor in den Keller stellen, damit Strom erzeugen und gleichzeitig die Abwärme nutzen.

Gegenüber einem großen Kraftwerk ändere sich technologisch eigentlich gar nichts. „Wir nehmen das große Kraftwerk, machen es klein und tun es in unser Haus rein.“ Der große Vorteil gegenüber einem Braunkohlekraftwerk sei, dass nicht zwei Drittel in die Umwelt gehen. Es sei fast unvorstellbar, dass in einem Braunkohlekraftwerk nicht nur schmutzige Energie verbrannt wird, sondern davon gleich wieder zwei Drittel in die Umwelt geschmissen werden. Bei den kleinen Motoren im Haus könnten wir aber diese zwei Drittel Wärmeenergie nutzen und zum Heizen verwenden. Das heiße, wir hätten nicht nur eine Stromenergiewende , sondern auch eine Wärmeenergiewende .

Das sei technisch möglich, die Technologien dafür gebe es schon lange. Damit könnten wir erstens die Energiewende selber machen, ohne dass uns jemand daran hindern kann. Zweitens bräuchten wir in der Stadt Augsburg laut Klimaschutzkonzept dann nur noch ca. 25 Prozent mit Blockheizkraftwerken decken, dann wären wir versorgt. Wir müssten also diese Kapazitäten nicht bei den Großkraftwerken ausbauen, wo bei dem Prozess zwei Drittel der Energie verloren gehen , sondern wir haben das Kraftwerk im Gebäude und hätten den ersten Teil der Energiewende in Augsburg realisiert.

Dieses Konzept sei nicht nur technisch möglich, sondern auch wirtschaftlich interessant. Denn diese Anlagen seien in 2-5 Jahren je nach Größe abbezahlt. Man müsse nur statt einer normalen Heizung, die man eh irgendwann ersetzen muss, ein Blockheizkraftwerk anschaffen. Bei einer normalen Gasheizung werde das Gas einfach verbrannt. Bei einem Blockheizkraftwerk treibe ein normaler Ottomotor, mit Gas betrieben, einen Generator an. Damit werde gleichzeitig Strom erzeugt und die Abwärme genutzt. Damit hätte man statt ein Drittel Wirkungsgrad wie bei Großkraftwerken fast 100 Prozent Wirkungsgrad. Es sei im Grunde gar keine direkte Energieeinsparung , sondern eine Effizienzsteigerung , die sofort möglich wäre. Das heiße, wir haben auch eine hohe Wirtschaftlichkeit.

Und Windenergie liege bei ca. zwei Cent pro Kilowattstunde, Fotovoltaik momentan bei ca. 6-8 Cent pro Kilowattstunde. „Wir sind hier marktfähig.“ Wir bräuchten nur noch ein Viertel konventionelle Energie, also Erdgas, dann wären wir fertig. „Das heißt, wir wären in diesem Stadium weg von Atom, weg von Kohle, noch nicht ganz weg von Gas. Aber wir wären letztendlich schon sehr sehr weit und hätten um die 75 Prozent der Energiewende gemacht.“ Das sei nach dem damaligen Klimaschutzkonzept bis 2030 möglich, seiner Meinung nach gehe es jetzt sogar schneller. „Wir könnten es in fünf Jahren hinbekommen, wenn wir es jetzt tun würden.“

Man könne das regional machen, zusammen mit dem Handwerk. Man müsse nichts mehr neu entwickeln, man könne gleich investieren und die Investitionen würden sich auszahlen.

Außerdem könnten wir auf der Wärmeseite die Solarthermie ausbauen, mit der Sanierung der Gebäude und der richtigen Gebäudetechnik im gleichen Zeitraum. Das hieße, wir würden die Anlagen erneuern und den Wärmeteil gleich mit erledigen und wären damit bis 2030 auf der Wärmeseite genauso weit.

Wie könne man nun den zweiten Schritt der Energiewende tun und die restlichen 25 Prozent erreichen? Hier könne man Einsparungen einbauen und so weiter, alles, was im Klimaschutzkonzept der Stadt detailliert aufgeführt ist. Man könne natürlich auch sparen und den ganzen Bedarf nach unten drücken, das würde das Ganze beschleunigen.

Dabei wolle er den Ausbau der erneuerbaren Energien nicht vernachlässigen, sondern beschleunigen. Er wolle keine Konkurrenz, sondern ein Miteinander der verschiedenen Technologien. Einige Kraftwerke der Stadtwerke haben bereits die Funktionalität eines virtuellen Kraftwerks. Die Stadt habe das nicht weiter ausgebaut, es nannte sich damals Schwarmkraftwerk , aber sie habe damals schon damit angefangen. Es sei ein Modellprojekt im damaligen Klimaschutzkonzept gewesen, das dann nicht weiterverfolgt wurde.

Das sei damit begründet worden, dass man es wirtschaftlich nicht abwägen könne. Das sei aber ganz falsch , weil hier die Kohlekraftwerke letztendlich immer noch in den Markt drücken. Würde die Stadt das tun, wären die Stadtwerke unabhängig von der Kohlekraft und man könnte die Kohlekraftwerke abschalten. Wenn die Stadt diesen Weg nicht gehe, kämen immer wieder Leute, die sagen man könne die Kohlekraftwerke nicht abschalten.

„Deshalb müssen wir diesen Schritt tun, und wir müssen ihn als Erstes tun.“ Ansonsten blieben wir abhängig vom Kohlestrom und die Kohlekraftwerke müssten noch über 2038 hinaus laufen. Der Kohleausstieg wäre bis dahin nicht möglich. Wir müssten also unsere Hausaufgaben machen regional, dezentral, aber auch national und international.

Laut Klimaschutzkonzept hätten wir in Augsburg ein Ausbauziel von knapp 40 Prozent bei Solarenergie. Er kenne die aktuelle Ausbauzahl nicht, damals habe sie 2009 bei 4 Prozent gelegen. Das sei aber eine ganz normale Entwicklung, die man bundesweit mit dem Erneuerbaren-Energien-Gesetz zum Beispiel schon erreicht hat. Wir hätten also eigentlich nur noch minimale Ausbauziele, die man ohne weiteres erreichen könne, wenn man jetzt nicht die Bremse hätte.

Nun zum zweiten Teil der Energiewende : Der erste Teil der Energiewende sei also dadurch gekennzeichnet, dass man noch einen Teil mit erdgasbetriebenen Blockheizkraftwerken abdecken m uß . Jetzt gebe es die nationale Wasserstoffstrategie der Bundesregierung ( 4 ). Für die Klimapolitik gebe es hier eine spannende Strategie. Man könne nämlich zu der Wasserstofftechnologie CO2 aus der Luft entnehmen – das sei technisch möglich aber momentan noch ziemlich teuer – und dieses CO2 wieder mit dem Wasserstoff zu Methan verbinden. Hier sei sehr viel möglich, „Power-to-Fuel“ oder „Power-to-Gas“ und so weiter. Man könne auch synthetische Kraftstoffe daraus machen, man könne sehr viel machen.

„Diese Technologie ist bereits über 100 Jahre alt, sie ist nicht neu, sondern nur neu aufgelegt. Der Wirkungsgrad ist momentan nicht allzu gut, aber nichtsdestotrotz könnten wir so Überschussenergie speichern.“ Es könne auch Zeiten geben, wo man die Windkraft nicht nutzen kann oder die Fotovoltaik nicht ans Netz kann. Dann ginge es darum, die Überschussenergie irgendwo zu speichern. Die Batterie in allen Ehren, sie könne als Kurzzeitspeicher gut sein und ihren Einsatzzweck haben. Aber auch dort müsse man sich die Ressourcen anschauen und den Aufwand schätzen, den die Batterietechnik mit sich bringt, und auch die Effizienz. Wir könnten aber mit der Methanisierung oder Wasserstofftechnologie diesen Restteil speichern und die Lücken in der Energieversorgung füllen.

„Und durch den oben erläuterten ersten Schritt der Energiewende können wir dieses regenerative Gas sofort in unseren Anlagen verwenden. Und wir haben ein bestehendes Gasnetz, das im Grunde schon ausreichend Speicherkapazitäten hat. Wir haben eine bestehende Verteilstruktur. Das heißt, die Wasserstofftechnologie ist bewährt und gut, aber sie ist technisch relativ aufwendig und benötigt eigene Maßnahmen, mehr als die Erdgastechnologie. Von dem her wäre es schlau, die Methanisierung zu machen, weil man die ganzen Verluste bei der Langzeitspeicherung vermeidet. Wir bilden den natürlichen Kreislauf damit technisch nach. Das, was die Pflanzen letztlich über 100 Millionen Jahre gemacht haben, abgestorben sind und als Erdöl oder Erdgas eingelagert haben, das können wir technisch jetzt nachbilden mit dieser Speichertechnologie der Methanisierung. Damit hätten wir technisch den Kreislauf wieder geschlossen. Wenn wir es technisch zu einem späteren Zeitpunkt hinbekämen, das CO2 wieder aus der Luft herauszuholen, was technisch und wirtschaftlich leider noch sehr aufwendig ist, dann könnten wir den Klimawandel wieder ein Stück weit rückgängig machen.“

„Das wäre eine Perspektive, um den Klimawandel wirklich aufzuhalten. Jetzt bremsen wir ihn nur. Mit dieser Konzeption könnten wir sehr langfristig das Ganze ein Stück weit rückgängig machen.

Aber bevor wir das schaffen, könnten wir das CO2, das wir verbrennen, in den Kreislauf führen. Und das Spannende ist, die Stadtwerke Augsburg haben hier eine Pilotanlage, eine der ersten Pilotanlagen in Deutschland, in der Marconistraße ( 5 ). Sogar in einem Wohngebäude, das ging durch die Medien. Wir waren damals nach dem Bürgerbegehren auch in dem Besprechungsprozess mit dabei. Die Stadt hat in einem Wohnblock mit 70 Wohneinheiten eine Anlage entwickelt, die auf dem Dach Fotovoltaik und im Keller eine Methanisierungsanlage hat. Diese Anlage gibt das CO2 nicht mehr in die Luft ab, sondern führt es zurück. Das heißt im Sommer wird Methan bzw. regenerative s Erdgas hergestellt und im Winter wird es wieder verbrannt. Und es gehen keine Emissionen nach draußen, das heißt, es handelt sich um eine echte Null-Emissionsanlage, weil technisch die Gase sofort gespeichert und nicht nach draußen gebracht werden. Der große Vorteil ist – für die Techniker vielleicht ganz interessant –, das BHKW läuft mit Sauerstoff, also nicht mit Luft, das heißt auch Stickoxide und andere Schadstoffe kommen dadurch nicht zustande. Die momentane Feinstaubthematik ist damit erledigt. Eine Riesenmöglichkeit, und wir haben es in Augsburg damals gezeigt, dass es möglich ist.

Dieser technische Schritt, der zweite Schritt der Energiewende, ist allerdings noch relativ teuer. Das ist der Bereich, den wir jetzt als Gesellschaft fördern müssen, aber wir müssen auch zunächst unseren ersten Schritt machen. Und parallel können wir den zweiten Schritt weiterentwickeln, also nicht technisch, denn technisch ist der weitgehend ausgereift, sondern wirtschaftlich. Wir müssen das natürlich wie bei der Fotovoltaik und den anderen Technologien in die Breite bringen, dann ist es erledigt. Denn es ist letztendlich nur eine Frage der Stückzahl. Vor Jahren war es zum Beispiel bei der Fotovoltaik unerschwinglich und mittlerweile kann sich jeder Fotovoltaik leisten.

Damit hätte man meiner Meinung nach bis 2035 die Chance von 100 Prozent erneuerbar , wenn man es richtig machen würde. Auf jeden Fall bis zum Kohleausstieg 2038, in Augsburg sowieso und auch bundesweit.“

Die Frage sei nun, ob man das jetzt will und politisch gemeinsam durchsetzen will. Diese Frage gehe vor allem an das Rathaus. Machbar sei es in jedem Fall, technisch und wirtschaftlich. Augsburg sei so stark aufgestellt – als Bürger, gemeinsam mit den Stadtwerken als Dienstleister, regional und mit den Leuten vor Ort könnten wir sofort anfangen und müssten nicht warten, bis Gesetze erlassen werden. Wir müssten nicht warten, bis die Politik was macht. Es wäre schön, wenn die Politik mit mache, aber wenn nicht, werden wir als Bürger die Energiewende einfach machen. „Wir haben in Augsburg schon mal ganz gut angefangen, wir sollten jetzt zügig weitermachen.“

Zusammenfassung des Vortrags durch Peter Feininger, 19. Juli 2020


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Anhänge

Anhang 1

Protest von attac gegen Gaskraftwerk in Lechhausen

Pressemitteilung des AK-Klima und Energie von Attac-Augsburg, 17. Mai 2013

Zum Beschluss des Stadtrats vom 16.5.2013, den Bau eines Großkraftwerks in Lechhausen zu genehmigen:

• Kniefall des Stadtrates vor „Heuschrecke“ – Ausdruck eigener Konzeptlosigkeit • Schlag gegen Bürger, regionale Vermarktungsmöglichkeiten und Handwerk • Veranstaltung mit Fachleuten und Bürgern zeigt Möglichkeiten für eine dezentralen Energiewende in Augsburg auf • Jetzt müssen Fachleute und Bürger die weitere Entwicklung in eigene Hände nehmen!

Der Stadtrat hat auf seiner gestrigen Sitzung beschlossen: Im Lechhausener Industriegebiet soll ein Gaskraftwerk mit der Leistung von über 400 Megawatt von dem Schweizer Privatinvestor PQ Energy errichtet werden.

Dieser Betreiber besitzt eine Partnerschaft mit den Blackstone Fonds.

Dabei handelt es sich um ein „Private Equity Unternehmen“ und Hedgefonds, einem Finanzinvestor, dessen Ziel es ist, Investitionen als Spekulations- und Anlagemittel zur Erzielung höchstmöglicher Rendite einzusetzen. Diese Profitmaximierung muss nach eigenen Aussagen im Zeitraum zwischen 5-7 Jahren realisiert werden.

Die groß ausgelegten Kapazitäten des geplanten Kraftwerks haben mit den regionalen Bedürfnissen der Energiewende rein gar nichts zu tun. Sie dienen einzig dazu, mit Spitzenlastangeboten an der Strombörse Profit zu maximieren. Diese Anlage ist daher ein Renditebeschaffungsmittel, soll eben nicht unsere Region versorgen, sondern blockiert vielmehr regionale Ausbauziele unserer zukünftigen lokalen Energieversorgung.

Eine so große Anlage würde unmittelbar mit vor Ort produzierten Ausgleichslasten konkurrieren, die mit einer dezentral ausgerichteten, auf Kleinstproduzenten basierende Struktur, wesentlich effizienter und nachhaltiger erzeugt werden würde. Das würde den Ausbau und Betrieb dezentraler Anlagen schmälern oder überflüssig machen und damit der regionalen Wertschöpfung im Handwerk, sowie bei Kleinstproduzenten schaden. Zudem würde die Umweltbelastung für die schon übermäßig belasteten Einwohner in der Hammerschmiede und Lechhausen enorm zunehmen.

Mit einem solchen Kraftwerk machen wir uns abhängig von einem Anbieter, der kein Interesse an einer nachhaltigen Strukturentwicklung unserer Region hat. Eine Energiewende, die erneut zentrale Strukturen aufbaut, Monopolisten und Finanzspekulanten in die Hände spielt, wollen wir nicht hinnehmen. Großprojekte wie der Bau des Kraftwerkes dürfen ohne Mitsprache und Mitentscheidung der Bürger nicht durchgeführt werden.

In der ebenfalls gestern stattfindenden Veranstaltung „Energiewende in Augsburg-konkrete Projekte jetzt starten“ haben im übervoll besetzten Hollsaal des Zeughauses Fachleute unter starker Bürgerbeteiligung schon vorhandene Möglichkeiten einer dezentralen Energieversorgung in der Region aufgezeigt. Diese Konzepte liegen bereits in Form von Konzepten vor. Sie müssen nur umgesetzt werden. Dazu gehört, sich mit diesen Konzepten zu beschäftigen und ein politisches Programm zu einer Ausbauoffensive für eine dezentralen Energieversorgung aufzulegen.

Doch dazu scheint der Stadtrat nicht willens, was er mit seinem Kniefall vor der „Heuschrecke“ PQ/Blackstone zeigt. Es ist deshalb dringend geboten, dass sich Sachverständige und Bürger jetzt zusammenfinden und Mitentscheidung über die Einrichtung eines Energierates durchsetzen. Ein Vorschlag für eine Satzung eines solchen Energierates wurde ebenfalls von AK Klima und Energie schon vorgelegt.

Anhang 2

Die Aktivisten des Klima AK feiern einen Zwischenerfolg im Kampf gegen das Gaskraftwerk

Rundbrief von Attac Augsburg, 27. Juni 2013 (Auszug)

Hallo zusammen!

Heute Abend waren die Aktivisten unseres Klima AK zusammengesessen. Wir haben erst einmal einen großen Zwischenerfolg gefeiert. Ist es uns doch gelungen, mit unermüdlichen Aktivitäten den Verkauf von Liegenschaften an Blackstone/PQ Energy zu verhindern. Damit haben wir der Geheimhaltungspolitik und der Absicht, vollendete Tatsachen zu schaffen, erst einmal einen Strich durch die Rechnung gemacht. Es geht immerhin um ein 350 Millionen Projekt. Und dabei sind nicht nur lokale Akteure am Werk.

Wir erhalten inzwischen dafür zahlreiche Zuschriften von Leuten, die unsere Aktivitäten würdigen. Inzwischen zahlreiche Anfragen aus auch aus Politik und wirtschaftlichen Bereichen haben wir zahlreiche Einladungen zu Gesprächen. Interessant ist, dass sich nach wie vor die Medien zurückhaltend zeigen – oder – wie die DAZ seltsame Infos in die Welt hinausposaunen. (…)

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1 Regio Augsburg Wirtschaft GmbH. „Regionales Klimaschutzkonzept 2011“, 29. Februar 2012. http://www.regio-augsburg-wirtschaft.de/geschaeftsfelder-und-projekte/regionalmanagement/klimaundenergie/klimaschutz/ .

Kurzfassung 19 Seiten https://www.regio-augsburg-wirtschaft.de/fileadmin/user_upload/raw/Geschaeftsfelder_und_Projekte/Regionalmanagement/
Klimaschutzkonzept/AUG_Kurzfassung_Klimaschutzkonzept.pdf

Langfassung 275 Seiten https://www.regio-augsburg-wirtschaft.de/fileadmin/user_upload/raw/Geschaeftsfelder_und_Projekte/Regionalmanagement/
Klimaschutzkonzept/AUG-gesamt_2012-02-29_klein.pdf

2 Attac Augsburg. „Energiedemokratie in Augsburg! Eckpunkte für ein Augsburger Energiekonzept, Broschüre Attac Augsburg, Arbeitskreis Klima“, Juli 2012. http://www.jpberlin.de/attac-augsburg/images/energiekonzept-2012-gesamt.pdf .

3 Siehe hierzu unter anderem:

Feininger, Peter. „‚Informations‘veranstaltung der swa Stadtwerke Augsburg Holding am 22. Juni in Pfersee. Geballter Auftritt pro Fusion von Energiemanagern und Oberbürgermeister Gribl. Viel Skepsis im Publikum, trotz bestellter Claqueure. OB Gribl will mit der Fusion vor allem ‚Geld verdienen‘. Ein Versorgungsziel nennt er nicht, ein energiepolitisches Ziel wird nicht formuliert, gegen die attac-Konzeption der ‚Energiedemokratie‘ wird gehetzt“. Forum solidarisches und friedliches Augsburg, 27. Juni 2015. http://www.forumaugsburg.de/s_1aktuelles/2015/06/27_swa-veranstaltung-macht-propaganda-fuer-fusion.html .

———. „Vor dem Bürgerentscheid zur Stadtwerkefusion. ‚Unsere Zukunft darf nicht durch Falschaussagen entschieden werden!‘ – die einzige wahre Aussage der Fusionierer. Was gehört wem und wie lange noch? Wo bleibt der Gewinn, wer gewinnt? Was wird aus dem öffentlichen Nahverkehr? Was wird aus dem Strompreis? Wo bleiben die, die ihn nicht mehr zahlen können?“ Forum solidarisches und friedliches Augsburg, 8. Juli 2015. http://www.forumaugsburg.de/s_2kommunal/Kommunalreform/150708_wichtige-argumente-gegen-die-fusion/index.html .

Walter, Wolfgang. „Nach dem Bürgerentscheid zur Stadtwerke-Fusion: Wer hat was verloren und was gewonnen?“ Forum solidarisches und friedliches Augsburg, 31. Juli 2015. http://www.forumaugsburg.de/s_1aktuelles/2015/07/31_nach-dem-buergerentscheid-zur-stadtwerkefusion.html .

4 BMBF-Internetredaktion. „Nationale Wasserstoffstrategie - BMBF und BMWi“. Bundesministerium für Bildung und Forschung - BMBF, Juni 2020. https://www.bmbf.de/de/nationale-wasserstoffstrategie-9916.html. und https://www.bmbf.de/files/die-nationale-wasserstoffstrategie.pdf

5 Stadt Augsburg. Umweltreferat. „Klimaschutzbericht 2020. Evaluierung Klimadialog, CO2-Minderungsziele, Maßnahmen und Klimawandel-Anpassungsstrategie. Herausgeber Stadt Augsburg Referat 2 für Nachhaltigkeit, Umwelt, Klima und Gesundheit. Bearbeitet vom Umweltamt, Abteilung Klimaschutz“, Mai 2020. https://www.augsburg.de/fileadmin/user_upload/umwelt_soziales/umwelt/umweltschutz/
klimaschutzberichte /download/klimaschutzbericht_2020.pdf
. Siehe hier Seite 47

Siehe auch die Stellungnahme des Augsburger Umweltreferats zum Forderungskatalog von Fridays vor Future, Seite 14 und 15 die Stellungnahme der Wohnbaugruppe Augsburg:

Die vordringliche Aufgabe der Wohnbaugruppe Augsburg ist laut ihres Gründungsvertrags die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum für breite Schichten der Augsburger Bevölkerung. Seiner sozialgesellschaftlichen Verantwortung kommt das Unternehmen unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit, der Umweltqualität und des sozialen Friedens nach. Ein wesentlicher Bestandteil der Tätigkeit der Wohnbaugruppe Augsburg besteht in der Modernisierung und energetischen Sanierung seines Wohnungsbestands. Bei jeder Modernisierung wird der Energieverbrauch eines Gebäudes um jedenfalls 50 % reduziert, bei älteren Heizungsanlagen ist die Wirkung noch deutlich höher. Seit Mitte der 1990er Jahre wurde ca. 56 % des Wohnungsbestands energetisch saniert und es konnte dadurch über 70 % an CO2-Ausstoß über den Gesamtbestand eingespart werden. Mit der Verwendung der Power-to-Gas-Technologie bei der Sanierung der Wohnanlage Marconistraße ist eine (theoretische) Reduzierung um 100 (!) % möglich. Als Gemeinschaftsprojekt von swa und Wohnbaugruppe wurde eine „Power-to-Gas-Anlage“ in die Wohnanlage in der Marconistraße eingebaut - die weltweit erste Anlage, die in ein Bestandswohngebäude integriert wurde. Hierbei wird überschüssiger, regenerativ erzeugter Strom in synthetisches Erdgas umgewandelt und vor Ort gespeichert, um anschließend mittels eines Blockheizkraftwerks zur Wärme- und Stromversorgung verwendet zu werden. Dieser geschlossene Kreislauf ist klimaneutral, d.h. ohne den Ausstoß von Feinstaub, Stickoxiden und Kohlendioxid. Damit werden 70 Wohnungen klimafreundlich mit Strom und Wärme versorgt, und das zu einem verträglichen Mietpreis (durchschnittlich 5,96 €/m² vor Modernisierung, durchschnittlich 6,60 €/m² nach Modernisierung). Die Power-to-Gas-Anlage ist mit einer Photovoltaikanlage auf dem Dach der Wohnanlage verknüpft.

Stadt Augsburg Referat 2 Umwelt, Nachhaltigkeit und Migration. „Stellungnahmen zum Forderungskatalog der Fridays-for-Future-Ortsgruppe Augsburg vom 21.10.2019, Gesamtübersicht“, 17. Februar 2020. https://www.fff-augsburg.de/sachen/politik/forderungen/2020_02_17-A+B_Stellungnahmen_zum_Forderungskatalog_Gesamtuebersicht.pdf .


   
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