Fridays for Future Augsburg/Klimacamp

Keine Krisen befeuern

Blockade von Premium Aerotec Werk III in Haunstetten – das etwas andere Friedensfest

15.8.2020

Rede des Forums solidarisches und friedliches Augsburg
Rede der Antifaschistischen Jugend Augsburg
Rede Klimacamp
Pressemitteilung

zur Druckversion  

Überraschend rief Fridays for Future Augsburg die Aktivist_innen vom Klimacamp und einige Freund_innen auf, Premium Aerotec zu blockieren. Das Tor von Werk III in Haunstetten, Weddigenstraße 22, wurde ab 10 Uhr vormittags am 8. August von über 20 Leuten besetzt. Die Parole und das Haupttransparent lauteten hintersinnig „Keine Krisen befeuern“. Die Polizei wurde kurzfristig informiert. Die Aktion fand demonstrativ am Tag des Augsburger Friedensfestes statt. Man wollte nicht hinnehmen, dass die Stadt ihre Rüstungsexporte „mit einem vermeintlichen Friedensfest deckt“. Obwohl verständigt, ließ sich die Augsburger Friedensinitiative AFI nicht blicken. Die Augsburger Allgemeine schickte einen Fotografen, brachte aber nichts über die Aktion. Auch alle anderen Medien schwiegen, bis auf BR24 ( 1 ).

Es wurden drei Reden gehalten, die wir hier wiedergeben. Die erste Rede handelte von einer ausgezeichneten Pressemitteilung der SPD-Vorsitzenden Ulrike Bahr (MdB), in der sie sich gegen die Beschaffung eines neuen Nuklearbombers, gegen die nukleare Teilhabe Deutschlands und für ein Atomwaffenverbot aussprach. Ferner ging es in der Rede um die Rüstungskonversion bei Premium Aerotec, die vor 30 Jahren, als die Firma noch MBB hieß, schon einmal angegangen wurde. Die zweite Rede wandte sich kurz und energisch gegen jegliche imperialistische Politik. Eine solche Politik dürfe auch von Augsburg nicht ausgehen. Die dritte Rede thematisierte unterschiedliche und sich wandelnde Erinnerungen und Auffassungen vom Krieg am Beispiel des deutsch-französischen Verhältnisses. Noch während der Aktion verschickte das Klimacamp eine hervorragende Pressemitteilung, die vor allem den Einsatz von Kampfbombern aus der Produktion von Premium Aerotec beim völkerrechtswidrigen Angriff Saudi-Arabiens auf den Jemen brandmarkte. Auch diese Pressemitteilung wurde von sämtlichen Augsburger Medien unterdrückt. Insgesamt war die Blockade von Premium Aerotec eine bemerkenswerte, vielleicht noch nie dagewesene antimilitaristische Aktion in Augsburg. – Peter Feininger

Rede des Forums solidarisches und friedliches Augsburg

Frei und ad hoc gehaltene Rede eines Redakteurs von www.forumaugsburg.de, um die er spontan gebeten wurde

Das soll jetzt nicht täuschen, ich bin völlig unvorbereitet. Ich habe hier nur eine Pressemitteilung von Ulrike Bahr, der SPD-Bundestagsabgeordneten, mitgenommen, weil – sie hat ja nicht so ein gutes Bild gemacht, wo sie zuletzt bei Euch war. Da ging es um das Kohleeinstiegsgesetz. Diese Pressemitteilung ist aber ausgezeichnet und wird prompt auch von allen Medien verschwiegen. Sie ist kurz, die möchte ich kurz vorlesen, sie passt zum Thema. Sie ist vom 17. Juli ( 2 ):

Hiroshima und Nagasaki mahnen – Ulrike Bahr fordert UN-Atomwaffenverbot!

Vor 75 Jahren, am 6. und 9. August 1945, wurden die Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki abgeworfen. 65.000 Menschen verdampften und verbrannten auf der Stelle, bis zum Ende des Jahres starben mehr als 200.000. ‚Diese Opfer mahnen uns, die katastrophalen Folgen von Atomwaffen zu erkennen und für eine Welt ohne Atomwaffen einzustehen‘, sagt die Bundestagsabgeordnete Ulrike Bahr.

Die Deutschen Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) wird zum 1. August Banner und Großflächenplakate aufhängen sowie großformatige Anzeigen schalten, worin die Bundesregierung aufgefordert wird, keine neuen Kampfflugzeuge für einen Atomwaffeneinsatz zu beschaffen, Atomwaffen zu ächten und den Atomwaffenverbotsvertrag der Vereinten Nationen zu unterzeichnen und zu ratifizieren.

Ulrike Bahr unterstützt die Initiative und gehört zu den Mitunterzeichnern. ‚Heute bedrohen uns weltweit noch immer mehr als 13.000 Nuklearwaffen. Die Atommächte planen, Milliardensummen in die Aufrüstung ihrer Arsenale zu investieren - alleine 2019 gaben sie 73 Milliarden US-Dollar für Atomwaffen aus. Auch in Deutschland sollen neue Trägerflugzeuge für die Atombomben in Büchel angeschafft werden. Damit würde die nukleare Teilhabe für die kommenden Jahrzehnte festgeschrieben‘, beklagt Bahr, Vorsitzende der SPD Augsburg und Schwaben.

Der frühere Oberbürgermeister von Augsburg, Paul Wengert (SPD), engagierte sich als erster Augsburger Bürgermeister bei den ‚Mayors for Peace‘, einer internationale Organisation von Städten, die sich der Friedensarbeit, insbesondere der atomaren Abrüstung, verschrieben haben.

Verehrte Medienvertreter, wir bitten um Berücksichtigung.“

Das ist natürlich nicht berücksichtigt worden, diese Pressemitteilung wird von der Augsburger Allgemeinen und den anderen Medien natürlich nicht gebracht. So etwas findet sich dann im besten Fall nur auf unserer Webseite.

Jetzt Folgendes noch: Dieses Werk Premium Aerotec hieß früher einmal MBB, Messerschmitt Bölkow Blohm. Und der Ursprung dieser Werke hier von Premium Aerotec waren die Nazi-Flugzeugwerke von Messerschmitt. Es war einer der wichtigsten Rüstungsbetriebe des Dritten Reichs. Und – ich will jetzt nicht die ganze Geschichte erzählen –, aber Folgendes ist sehr interessant: In diesem Werk wurde auch der Tornado gebaut und der Tornado diente ja bekanntlich auch dem ersten Luftangriff Deutschlands nach dem zweiten Weltkrieg auf Jugoslawien.

Der Tornado, die Produktion hier, ist dann in den achtziger Jahren ausgelaufen und es war noch keine neue Produktion, kein neues Flugzeug in Sicht. Daraufhin haben sich die Belegschaft, der Betriebsrat, der Vertrauenskörper Gedanken gemacht über Rüstungskonversion. Auch die Stadt Augsburg war beteiligt. Das war also eine ungeheure Sache Ende der achtziger Jahre, wo praktisch ein Rüstungsbetrieb mit der Stadtverwaltung und der Belegschaft zusammen überlegt haben, in Arbeitskreisen, auch wissenschaftlich begleitet, wie man die Produktion umrüsten kann in zivile Produkte.

Und der springende Punkt für Euch ist jetzt vielleicht: Das Projekt nannte sich PUR „Projekt zur Umweltverbesserung und Ressourcenschonung“ ( 3 ). Es diente ausdrücklich der Erforschung und Herstellung ressourcenschonender Technologien und von Energieeffizienz. Also genau Euer Thema.

Und das ist dort mit großem Engagement entwickelt worden. Die Belegschaft hat dutzende, vielleicht hunderte von Vorschlägen gemacht, was alles möglich wäre, hier zu produzieren. Dieses Projekt hat auch bundesweit Aufsehen erregt, also es gibt Literatur darüber. Der Hintergrund war natürlich die große Umrüstungs- und Konversionsdebatte und Konversion in Bremen. Das war dort damals das Zentrum.

Als dann der Nachfolger des Tornado langsam spruchreif wurde, hat man die aktiven Leute aus der Friedensbewegung, aus der Belegschaft, aus dem Vertrauenskörper einfach beiseite geschoben. Die Stadtverwaltung hat mit der Firma einen Deal gemacht und dieses Projekt PUR beendet.

Es ist aber dokumentiert und man kann und sollte das nachlesen und sich damit befassen und heute wieder ins Spiel bringen. Weil – wir haben jetzt wieder eine Produktionslücke. Jetzt zwischen dem Eurofighter und der Modernisierung dieses Flugzeugs oder auch einem Nachfolgemodell. Wieder geht es auch um einen Nuklearbomber . Und hier ist jetzt zum Beispiel die Stellungnahme von Ulrike Bahr zu diesen anstehenden Entlassungen bei Premium Aerotec nicht mehr so günstig. Weil die SPD kämpft einfach um die Erhaltung der Arbeitsplätze, ohne darauf einzugehen, dass es auch Rüstungsarbeitsplätze sind. Die gleiche Position hat leider auch die Linke Augsburg. Sie kämpft auch nur um die Arbeitsplätze, Susanne Ferschel die Bundestagsabgeordnete, und sagt keinen Pieps dazu, dass es hier um Rüstung geht. Dabei würde man es hier ja so schon sehen, hier steht gleich neben der Pforte das erste Kampfflugzeug ( 4 ).

Darum geht es jetzt meiner Meinung nach. Ich will Euch anregen, ich will das auch in der Stadt forcieren, dass man sich jetzt, statt diese 1000 Beschäftigte rauszuschmeißen, wieder über Konversion Gedanken macht. Forciert, aber – das schafft die Belegschaft nicht allein. Da braucht es die Belegschaft, Euch, uns, die Unterstützung von breiten Kreisen. Und dazu muss man die Infos erst einmal publizieren und bekannt machen und das jetzt anschieben.

Dazu vielleicht jetzt noch eine Anmerkung zu MAN. Hier ist es ja ähnlich, dass dort auch Massenentlassungen anstehen. Der Betrieb heißt ja nicht mehr MAN, sondern MAN Energy Solutions. In dieser Firma wird inzwischen Wasserstofftechnologie hergestellt und entwickelt. Also das würde sich ja wirklich anbieten. Und nicht wie der bayerische Wirtschaftsminister, der bei Premium Aerotec aufkreuzt und dem dabei nichts anderes einfällt als: Man müsse jetzt möglichst schnell neue Eurofighter bestellen, damit das Werk wieder über die Runden kommt.

Oder wie es der IG Metall-Bevollmächtigte ziemlich rückschrittlich in einem langen Interview mit der Augsburger Allgemeinen zum Ausdruck brachte ( 5 ): Er spricht eine halbe Stunde über Premium Aerotec und erwähnt mit keinem Satz die Rüstungsproduktion. Dann kommt er auf das Eurocopter-Werk in Donauwörth zu sprechen, das auch zu Airbus gehört. Dort werden Kampfhubschrauber und dergleichen hergestellt, und da sagt der IG-Metall-Bevollmächtigte dann doch glatt, man müsse die Rüstungsexport-Beschränkungen lockern, damit dieses Werk mehr Waffen und Rüstung exportieren kann.

Ja, ich mache jetzt Schluss, das waren ein paar Anmerkungen dazu, damit man sich auch Gedanken machen kann, warum wir hier stehen und was wir hier wollen.

Ein Panavia Tornado F.3 der Royal Saudi Air Force auf einer Landebahn vor dem Start im Rahmen der Operation „Desert Storm“, 2. Februar 1991. Foto: Public Domain arabisches Wikipedia

Das mit Abstand größte Truppenkontingent im Zweiten Golfkrieg stellten die USA, zu den wichtigsten Koalitionsstreitkräften gehörten weiterhin Großbritannien, Saudi-Arabien, die Türkei, Ägypten, Syrien und Frankreich. Deutschland stellte keine Soldaten für die Interventionsstreitkräfte, lieferte jedoch Rüstungsmaterial und beteiligte sich finanziell mit rund 17 Mrd. DM. Die US-amerikanische Regierung entsendete im Rahmen der Operation „Desert Shield“ (Wüstenschild) amerikanische Truppen nach Saudi Arabien. Im Zweiten Golfkrieg und durch die darauffolgenden Sanktionen wurde das Land fast vollständig zerstört. nach Bundeszentrale für politische Bildung

Der Panavia 200 (PA-200) Tornado ist ein zweisitziges zweistrahliges Mehrzweckkampfflugzeug mit Schwenkflügeln, das gemeinsam von Deutschland, dem Vereinigten Königreich und Italien gebaut wurde. Die Entwicklung und Produktion des Flugzeuges wurde von der Panavia Aircraft GmbH, einem Konsortium aus BAE Systems, Messerschmitt-Bölkow-Blohm (jetzt Airbus) und Aeritalia (jetzt Leonardo), durchgeführt. Als einziger Exportkunde beschaffte die Luftwaffe Saudi-Arabiens ebenfalls das Flugzeug (120 Exemplare). Seine ersten Kampfeinsätze erfolgten im zweiten Golfkrieg durch die britische, italienische und saudi-arabische Luftwaffe. Später folgten Missionen im Jugoslawien- und Kosovokrieg, an denen sich erstmals die Bundeswehr beteiligte. Auch im Rahmen des ISAF-Einsatzes und im Nordirak flogen deutsche Tornados Aufklärungsmissionen.

Wikipedia schreibt über die Kampfeinsätze des Panavia Tornado (Auszüge):

Irak

Im  Zweiten Golfkrieg  flogen britische und saudi-arabische Tornados rund 1600 Bombeneinsätze und warfen dabei 4250 Freifallbomben und 950 lasergelenkte Bomben im Irak ab. Sechs Flugzeuge gingen während des Krieges verloren.

Im Rahmen der  Operation Desert Storm  (Operation Granby) stationierte Großbritannien im Zweiten Golfkrieg ab August 1990 Tornados auf den saudischen Flugplätzen Tabuk (GR.1) und Dhahran (GR.1, GR.1A, ADV) sowie in Muharraq (GR.1) in Bahrain.

Zu Beginn des Krieges griffen GR.1 zunächst mit  JP233 , ungelenkten 1.000-Pfund- Mk-83-Bomben  und ALARM-Anti-Radar-Raketen vor allem Flugplätze und Luftverteidigungsstellungen an. Nach dem Verlust von sechs Maschinen änderte die Royal Air Force ihr Vorgehen und ließ ihre Flugzeuge statt im Tiefflug ausschließlich in größeren Flughöhen – und somit außerhalb der Reichweite gegnerischer Flugabwehrkanonen – operieren. Des Weiteren behob sie die fehlende Fähigkeit zum Einsatz von  Präzisionsmunition , indem sie aus Großbritannien  Blackburn B-103 Buccaneer  ins Einsatzgebiet verlegte. Diese beleuchteten mit dem Pave Spike-Laser-Pod Ziele für Tornados, die mit  Paveway-II-Bomben  bewaffnet waren. Im weiteren Verlauf der Operation Desert Storm wurden kurzfristig Tornado GR.1 mit dem Thermal Imaging Airborne Laser Designator (TIALD)-Zielbeleuchter ausgerüstet, um selbstständig Ziele designieren und mit lasergesteuerten Bomben bekämpfen zu können.

Schwerpunkt des Einsatzes britischer GR.1A war die Luftaufklärung irakischer  R-17 -Systeme, die zum Schutz Saudi-Arabiens von Tornado ADV im Zusammenwirken mit saudischen Kräften betrieben wurde.

Am 16./17. Dezember 1998 beteiligte sich Großbritannien mit den in Kuwait stationierten Tornado GR.1 an der  Operation Desert Fox . Gemeinsam mit amerikanischen  Marschflugkörpern  und Flugzeugen der  United States Navy  (USN) griffen diese Ziele im Irak an.

Im Rahmen der  Operation Southern Watch  wurden britische Tornados bis 2003 eingesetzt, um die Flugverbotszone über dem südlichen Irak durchzusetzen. Hierzu flogen Tornado ADV von der Prince Sultan Air Base in Saudi-Arabien und GR.1, später GR.4, von der Ali Al Salem Air Base in  Kuwait  aus Einsätze.

Im  dritten Golfkrieg  ab März 2003 flogen britische GR.4 von Kuwait und Katar und Tornado ADV von Saudi-Arabien aus Einsätze im Rahmen der  Operation Iraqi Freedom  (Operation TELIC), die bis 2011 andauerte. Die Tornado GR.4 unterstanden dem 901 Expeditionary Air Wing, einem gemischten Einsatzverband, in der  Al Udeid Air Base  ( Katar ).

Operation Shader (Kampf gegen den IS im Irak und in Syrien)

Ab August 2014 flogen sechs Tornados, stationiert in  RAF Marham , von  RAF Akrotiri  auf Zypern zu Aufklärungsflügen über dem Irak und Syrien. Seit dem 30. September 2014 waren sie dort auch an Kampfeinsätzen beteiligt, und verlegten im Februar 2019 zurück nach  Marham . Dies war der letzte Einsatz britischer Tornados.

Südosteuropa

Die RAF verstärkte mit ihren Tornado ADV ab 31. März 1993 die an der NATO- Operation Deny Flight  zur Durchsetzung einer  Flugverbotszone  über Bosnien eingesetzten Kräfte.

Während des  Kosovokriegs  kamen britische Tornados im Rahmen der  Operation Allied Force  zum Einsatz. Ab 4. April 1999 flogen sie aus  Brüggen  und ab 5. Juni 1999 aus  Solenzara  auf  Korsika  Angriffe gegen Serbien. Ihre Mission endete mit der Rückverlegung am 22. Juni 1999.

Rede der Antifaschistischen Jugend Augsburg

Die Kriege im Nahen Osten scheinen uns manchmal so fremd und weit entfernt. Doch diese Kriege beginnen hier! Auch in der Friedensstadt Augsburg. Getriebe der Leopard-2-Panzer, welche von der Türkei bei ihren Invasionen in Kurdistan genutzt werden, werden hier vor Ort, vom Augsburger Unternehmen Renk hergestellt. Mit Premium Aerotec haben wir einen weiteren Rüstungshersteller der Kampfflugzeuge und Kampfdrohnen herstellt. Ob Leopard-2-Panzer in Kurdistan, Merkava-Panzer in Palästina oder Eurofighter über dem Jemen – unsere Stadt ist bei jedem Krieg auf der Welt dabei und profitiert am Verrecken von Zivilisten in Nahost.

Der Hauptfeind steht im eigenen Land, ja in der eigenen Stadt, und heißt deutscher Imperialismus! Augsburg demilitarisieren und Fluchtursachen bekämpfen!

Ein Kind schaut auf Ruinen in Sanaa. „Kommt ein Krieg mit dem Iran? Wir befinden uns bereits im Krieg. Und Jemeniten bezahlen den Preis“. Ein Viertel in Sana, Jemen, einen Tag, nachdem es von einem von Saudi-Arabien angeführten Luftangriff getroffen wurde. (eigene Übersetzung) 323 Child Observing Sanaa Ruins „Is War Coming With Iran? We're Already in One. And Yemenis are paying the price.“ Nicholas Kristof, NY Times Op Ed, May 18, 2019 A neighborhood in Sana, Yemen, a day after it was hit by • Saudi-led airstrike on Thursday. Credit Yahya Arhab/European Pressphoto Agency, via Shutterstock 19. Mai 2019 Foto: Felton Davis CC BY 2.0 Flickr

Rede Klimacamp

Servus miteinander, wir starten mit einem kurzen Quiz. Wo ist die einzige U-Bahn in Sachsen-Anhalt? Sie ist nicht in Magdeburg, sondern im Geschütz-Übungszentrum der Bundeswehr. Das ist in der Nähe von Magdeburg, weil die Bundeswehr dort urbanen Kampf trainiert. Und dafür haben sie sich ne U-Bahn gegönnt, es sind glaube ich drei Stationen.

Das zum einen, zum anderen will ich Euch kurz was erzählen. Wir hatten mal einen Schülerbesuch aus Frankreich an der Schule , das war glaube ich in der siebten Klasse. Der Vater von einem Kumpel von mir dazu: „Was wollen die Sch...franzosen bei uns?

Was haben die beiden Storys miteinander zu tun?

Das Geschütz-Übungszentrum bekommt einmal im Jahr etwas Aufmerksamkeit, weil es ein antimilitaristisches Camp dort gibt. Da treffen sich dann mehrere 100 Leute, die laufen dann so spazieren auf dem Geschütz-Übungszentrum. Das findet die Bundeswehr immer so semi, am Ende sind immer ein paar Panzer pink-gespült und ein bisschen Pressearbeit gemacht. Dort habe ich jemand getroffen, Simon heißt er. Er ist aus Bordeaux und weil mich das immer sehr interessiert, habe ich ihn gefragt: „Hey, wie bist Du eigentlich politisch geworden? Was ist in Deiner Familie, was hast Du für Erfahrungen gemacht?“

Er hat mir von seinem Opa erzählt, der in der Resistance war, Widerstand gegen die Nazis im Zweiten Weltkrieg in Bordeaux. Das war für mich einer der berührenden Momente, die ich hatte im Aktivismus. Weil mein Großvater war auch in Bordeaux stationiert bei der Wehrmacht. Und seiner war in der Resistance und hat tatsächlich auf Deutsche geschossen und auch welche getroffen.

Ich fand das unglaublich bewegend in dem Moment, dass zwei Leute aus Kulturen, die sich über Jahrhunderte bekriegt haben – Stichwort Erbfeindschaft –, Panzer bemalen gehen. Also seine Gene hätten quasi meine fast ausgelöscht. Damals, als unsere Großeltern in Bordeaux waren, war es eigentlich unvorstellbar, dass Deutschland und Frankreich je wieder so zusammenkommen können im Schulaustausch. Und trotzdem ist es für uns heute super normal.

Frankreich, das ist nicht Iran, das ist nebendran, wo man in Urlaub hinfährt. Wo man Leute kennt, wo man vielleicht Freunde hat. Und das war für mich ein bewegendes Ereignis und das würde ich Euch gern mitgeben, das manchmal Sachen, die über Jahrhunderte verkrustet sind, die über Jahrhunderte Millionen Tote gefordert haben, kurze Zeit später vergessen sind. Hand in Hand malt man Panzer pink an, die dann von der Bundeswehr in der Pressemitteilung als rot ausgegeben werden, weil es ihnen so peinlich ist , dass es pink war.

Direkt hinter dem Werkstor von Premium Aerotec Werk III in Haunstetten, auch von der Weddigenstraße aus sichtbar, steht ein ausrangiertes Kampfflugzeug der Bundeswehr vom Typ Fiat G-91 T/3. Die Fiat G.91 wurde von Fiat Aviazione in Italien im Kalten Krieg ursprünglich für die NATO entwickelt, wurde aber nur von Italien und der Bundeswehr in größeren Stückzahlen beschafft. Die Bundeswehr beschaffte insgesamt 344 Exemplare der G.91 R/3 sowie 66 Exemplare der Trainerversion T/3. Fast 300 dieser Maschinen fertigte Deutschland nach Lizenz selbst, und zwar bei der damals von den Firmen Dornier, Heinkel, Siebel/ATG und Messerschmitt zu diesem Zweck gegründeten Arbeitsgemeinschaft Süd 91. Die G.91 war das erste strahlgetriebene Flugzeug, das nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs in Deutschland in Serie hergestellt wurde. Es wurde von der Bundeswehr von 1960 bis 1982 geflogen.

Die einzigen Kampfeinsätze sah die G.91 im Portugiesischen Kolonialkrieg, insbesondere in Guinea-Bissau, wo sie von Portugal als Aufklärer und als Erdkampfflugzeug eingesetzt wurde. Dabei kam auch Napalm zum Einsatz. Die Sowjetunion lieferte der Unabhängigkeitsbewegung im Jahr 1973 tragbare Boden-Luft-Raketen (MANPADS) des Typs Strela-2, mit denen sieben G.91 abgeschossen wurden; insgesamt gingen elf Maschinen verloren. Seit 1968 waren G.91 auch in Mosambik stationiert, gegen Ende der Kolonialkriege dann auch noch in Angola. Nach Wikipedia

 

Pressemitteilung

Pressemitteilung vom Augsburger Klimacamp am 8. August 2020

Keine Krisen befeuern – Aktivist*innen des Klimacamps blockieren friedlich Premium Aerotec

Anlässlich des Augsburger Friedensfests blockierten heute morgen mehr als 20 Aktivist*innen des Augsburger Klimacamps friedlich die Zufahrt zum militärischen Werk von Premium Aerotec. Das passierte unter dem Motto: Keine Krisen befeuern!

In Augsburg produzierte Premium Aerotec bisher knapp 600 Rumpfmittelteile für Eurofighter [1], was die „Friedensstadt“ zu einem zentralen Teil der Produktionskette macht. Kampfflugzeuge im Wert von mehreren Milliarden Euro wurden unter anderem nach Saudi-Arabien geliefert, das sie seit vielen Jahren im Jemenkrieg, der bereits über hunderttausend Tote forderte [2], für Bombenangriffe einsetzt [3]. Dort werden mit Eurofightern auch schreckliche Kriegsverbrechen begangen [4]. Unsere Stadt feiert ein Friedensfest und finanziert das mit Krieg, der durch Rüstung exportiert wird.

„Klimagerechtigkeit ist unvereinbar mit der Unterstützung von Kriegen durch Rüstung“, erklärt Sarah Bauer (16) vom Camps den Grund für ihr Engagement. „Viele Kriege werden um die Verteilung und Ausbeutung von Wasser und Rohstoffen geführt. Solche Ressourcenkonflikte werden von der Klimakatastrophe zugespitzt und vervielfältigt, und betreffen hauptsächlich Menschen, die nicht für die Katastrophe verantwortlich sind.“

„Waffengebrauch hat langfristige Konsequenzen. Ökosysteme vor Ort werden zerstört, was überlebende Menschen weiter in Armut und Abhängigkeit treibt. Klimagerechtigkeit fordert, dass alle Menschen gerecht diese Krise überstehen und überleben können und nicht die Unschuldigen die Verantwortung für diese Krise tragen müssen. „Wir möchten Bewusstsein dafür schaffen, welche Rolle Augsburg in der Rüstung von aktiven Kriegen spielt und dass das nicht mit einer klimagerechten Friedenstadt vereinbar ist.“ Wir fordern, dass Augsburg transparenter über seine Rüstungsexporte ist und diese nicht mit einem vermeintlichen Friedensfest deckt.

[1] https://www.flugrevue.de/militaer/premium-aerotec-neue-eurofighter-teile-aus-augsburg/

[2] https://www.theguardian.com/world/2019/oct/31/death-toll-in-yemen-war-reaches-100000

[3] https://www.telegraph.co.uk/news/uknews/defence/11584269/Saudis-UK-made-war-jets-outnumber-RAFs.html

[4] https://www.hrw.org/report/2015/11/26/what-military-target-was-my-brothers-house/unlawful-coalition-airstrikes-yemen

Pressekontakt:
Ingo Blechschmidt (+49 176 95110311)
Sarah Bauer (+49 179 3212093)

Eurofighter EF-2000 Royal Saudi Air Force. Photo prise a l‘aeroport de Toulouse-Blagnac (LFBO) en France, 5 September 2013 Foto: Laurent ERRERA  from L'Union, France CC BY-SA 2.0 Flickr

2006 kaufte Saudi-Arabien wiederum als erstes nichteuropäisches Land 72 Eurofighter Typhoon vom britischen Rüstungskonzern BAE Systems, um seine Tornado-Jets zu ersetzen. In Großbritannien gab es scharfe Kritik an dem Waffenhandel: das Verteidigungsministerium und die BAE könnten keine Vorteile für die britische Gesellschaft vorweisen, obwohl das Flugzeug von den britischen Steuerzahlern subventioniert worden ist. „Der eigentliche Nutznießer ist das Unterdrückungsregime in Saudi-Arabien, einer der weltweit schlimmsten Menschenrechtsverletzer“, hieß es. Die 72 Flugzeuge wurden von BAE in Großbritannien aus Teilen zusammengebaut, die von allen Partnern des Eurofighter-Projekts hergestellt wurden. BAE selbst stellt den vorderen und hinteren Rumpf her, die italienische Alenia die Tragflächen und das EADS-Werk Augsburg den Rumpfmittelteil, das strukturelle Herzstück des europäischen Kampfflugzeugs. An der saudischen Bombenoffensive gegen den Jemen sind aktuell sowohl Tornados als auch Eurofighter beteiligt.

Mit 82 Tornados besitzt Saudi-Arabien eine Bomberflotte, die doppelt so groß ist wie die von Großbritannien, das die Tornados einschließlich der Bomben Paveway IV und Storm Shadow geliefert hat. Laut Wikipedia besitzt die Luftwaffe Saudi-Arabiens aus deutscher Produktion neben dieser riesigen Tornado-Flotte 18 Eurofighter Typhoon (54 weitere sind bestellt), 6 Airbus A3 130 MRTT Tank- und Transportflugzeuge, 6 Airbus Military C N-235 Transportflugzeuge, 6 Eurofighter Typhoon, Kampf-Trainer (6 weitere bestellt), 14 Eurocopter AS332/532 T ransporthubschrauber, vom Eurocopter EC725 Mehrzweckhubschrauber sind 12 bestellt. (Stand Ende des Jahres 2011, nach Wikipedia )

Das Rückgrat der Royal Saudi Air Force RSAF ist heute der F-15 Eagle und der kampfwertgesteigerte Panavia Tornado, der in noch höherer Stückzahl durch den Eurofighter ersetzt wird. Seit 2017 sind die insgesamt 72 Eurofighter an Saudi-Arabien ausgeliefert und werden von der Regierung in Riad auch im Jemen Krieg eingesetzt. Über Amnesty International erfuhr man im Februar 2019: Über Großbritannien will sich Saudi-Arabien zudem weitere 48 Eurofighter beschaffen, teilte das Bundeskabinett Ende 2018 mit. Die Managementorganisation des europäischen Gemeinschaftsjets, die Eurofighter Jagdflugzeug GmbH, hat ihren Hauptsitz in ­Bayern. Airbus Defence and Space ist mit 29 Prozent am Eurofighter-Programm beteiligt. Laut einer Pressemitteilung des Dachverband kritischer Aktionäre zur Hauptversammlung 2020 von MTU Aero Engines hat auch die Jemen-Kriegspartei Kuwait 28 Eurofighter bestellt und soll noch in diesem Jahr die ersten davon erhalten.

Über 20.000 Luftangriffe der saudischen-geführten Kriegsallianz gegen Ziele im Jemen seien seit Kriegsbeginn gezählt worden, mit endlosen zivilen Opfern. Fast ein Drittel der Bombardements habe zivile Einrichtungen wie Schulen, Gesundheitszentren, Krankenhäuser oder Einrichtungen der Lebensmittel- und Wasserversorgung getroffen. Nach den Erkenntnissen des Rechercheverbunds #GermanArms werden deutsche Waffen sowohl von Saudi-Arabien als auch von den Vereinigten Arabischen Emiraten im Jemen-Krieg eingesetzt, etwa die Waffenstation „Fewas“ des deutschen Herstellers Dynamit Nobel, in Deutschland gebaute Kriegsschiffe sowie das Kampfflugzeug Eurofighter. Die Bundesregierung dementierte vier Jahre lang Einsätze deutscher Waffen im Jemenkrieg. Erstmals im April 2019 gestand die Bundesregierung in einer als geheim eingestuften Sitzung des auswärtigen Ausschusses des Deutschen Bundestages ein, dass Saudi-Arabien im Krieg gegen Rebellen im Jemen in Europa gefertigte Kampfflugzeuge der Typen Tornado und Eurofighter einsetzt. Der Krieg in Jemen gilt nach Einschätzung der Vereinten Nationen als schlimmste humanitäre Krise unserer Zeit. Nach Angaben von Unicef wurden mehrere Hundert Schulen durch Kampfflugzeuge zerstört, mehrere Tausend Kinder wurden in dem Krieg getötet.

Premium AEROTEC

2009 entstand durch Zusammenlegung des EADS Werks Augsburg mit den Werken der Airbus Deutschland in Nordenham und Varel die Premium Aerotec GmbH, eine 100-prozentige Tochter von Airbus mit Hauptstandort Augsburg und über 9000 Beschäftigten. Premium AEROTEC w urde der führende Lieferant 1. Ordnung für Flugzeug-Strukturen für den zivilen wie den militärischen Bereich.

Premium AEROTEC entwickelt und produziert Flugzeug-Strukturen (Baugruppen) für diverse zivile Airbusfamilien, aber auch für die Boeing 787 Dreamliner, den Militärtransporter A400M, für UAVs (Barracuda) sowie für den Eurofighter. Im Wartungs- und Servicegeschäft werden darüber hinaus auch die Tornado und der Transporter C-160 Transall betreut.  Nach Bund der Selbstständigen Augsburg Der Barracuda ist ein Demonstrator einer Drohne, die relativ im Geheimen weitgehend in Ottobrunn, Manching, dem DLR in Stuttgart und in Augsburg entwickelt und gefertigt wurde. Das heißt, Premium Aerotec wird voraussichtlich beim Bau der geplanten Euro Drohne eine maßgebliche Rolle spielen, war aber bereits in den Bau einer Drohne verstrickt.

In einer Pressemitteilung von Premium Aerotec vom Oktober 2018 heißt es: Nach der Bestellung von 28 Eurofightern durch Kuwait und deren Auslieferung bis Anfang 2022 hat auch Katar einen Kaufvertrag für 24 Eurofighter abgeschlossen. Produktionsstart für Katar ist bei Premium AEROTEC noch im zweiten Quartal 2019. Premium AEROTEC ist mit seinen Standorten in Augsburg und im niedersächsichen Varel stark an diesen Aufträgen beteiligt. Laut Wikipedia hat auch Oman im Dezember 2012 zwölf Maschinen bestellt. Damit haben Saudi-Arabien und Anrainerstaaten auf der arabischen Halbinsel mit 136 Maschinen des Typs Eurofighter weit mehr bestellt als die Herstellerländer Italien oder Spanien und fast so viel wie Deutschland.

Mit diesen Exportaufträgen, so heißt es in der Pressemitteilung vom Oktober 2018 weiter, „festigt Premium AEROTEC seine Position im militärischen Flugzeugbau in Deutschland und ist nicht nur bestens für weitere Eurofighter-Exportaufträge gerüstet, sondern steht auch für neue militärische Luftfahrtprogramme – wie beispielsweise Europas zukünftiges Luftkampfsystem (Future Combat Air System – FCAS) sowie das europäische Drohnenprogramm MALE RPAS – als starker industrieller Partner bereit. … ‚Mit der umfangreichen Beteiligung am Eurofighter- Programm – dem bislang größten militärischen Beschaffungsprogrammm Europas – sowie bei der A400M unterstreichen wir unsere starke Rolle im militärischen Flugzeugbau und werden diese auch künftig unter Beweis stellen.‘

Integrierte Systeme und modernste Fertigungstechnologien machen den Eurofighter zu einem der weltweit besten Hochleistungs-Kampfflugzeuge. Das von Premium AEROTEC gefertigte Rumpfmittelteil ist das strukturelle ‚Herzstück‘ dieses europäischen Mehrzweck-Kampfflugzeugs. Das rund sechs Meter lange Bauteil besteht vorrangig aus einer Aluminium-Integralstruktur mit einer durchgängig monolithisch beplankten Außenschale aus CFK. Dank dieser Konstruktion, die höchste Ansprüche an das Know-how von Ingenieuren und Mechanikern stellt, ist das Rumpfmittelteil gleichermaßen leicht und belastbar: Das Bauteil nimmt im Flug bei bis zu doppelter Schallgeschwindigkeit alle Kräfte auf, die durch die an ihm befestigten Tragflächen, die Luftbremse und bei der Ladung durch das Hauptfahrwerk entstehen.

Die an verschiedenen Premium AEROTEC-Standorten hergestellten Eurofighter-Komponenten wie beispielsweise die Rumpfsektion 3/2b aus Varel werden in Augsburg zum Rumpfmittelteil integriert. Hinzu kommt die Herstellung der gesamten elektrischen, pneumatischen, hydraulischen und kraftstoffversorgendenden Systeme. Nach erfolgter Integration liefert Augsburg dann das gesamte Rumpfmittelteil an Airbus Defence and Space nach Manching. Von dort aus erfolgt dann die weitere Belieferung der Endmontagelinien. Bis heute wurden in Augsburg 576 Rumpfmittelteile produziert und zur Ausrüstung nach Manching geliefert.

Premium AEROTEC ist ein Global Player in der Luftfahrtindustrie und erzielte im Jahr 2017 einen Umsatz von 2 Milliarden Euro.“


zur Druckversion  

1 Klein, Anna. „Klimacamp protestiert zum Friedensfest vor Premium Aerotec“. BR24, 8. August 2020. https://www.br.de/nachrichten/bayern/klimacamp-protestiert-zum-friedensfest-vor-premium-aerotec,S73t481.

2 Bahr, Ulrike. „Hiroshima und Nagasaki mahnen - UN-Atomwaffenverbot jetzt!“ Ulrike Bahr, 17. Juli 2020. https://ulrike-bahr.de/news/hiroshima-und-nagasaki-mahnen-un-atomwaffenverbot-jetzt/ .

3 Siehe hierzu ausführlich: Feininger, Peter. „Rüstungskonversion in Augsburg: Tornado, PUR, Eurofighter, Sie wollten ‚vom Tornado in die Umwelttechnik‘ ... und landeten beim Eurofighter“. Forum solidarisches und friedliches Augsburg, 2. September 2004. http://www.forumaugsburg.de/s_2kommunal/Friedensstadt/040909_konversion3/artikel.htm

4 ein ausrangiertes Kampfflugzeug der Bundeswehr vom Typ Fiat G-91 T/3, siehe Bild und Bildunterschrift weiter unten

5 Hechelmann, Axel, Christina Heller-Beschnitt, und Michael Leppek. „Stellenabbau bei Premium Aerotec: Gibt es noch Hoffnung, Herr Leppek?“ Augsburger Allgemeine, 23. Juli 2020. https://www.augsburger-allgemeine.de/podcasts/augsburg-meine-stadt/Stellenabbau-bei-Premium-Aerotec-Gibt-es-noch-Hoffnung-Herr-Leppek-id57769511.html .


   
nach oben