Dezember News 2016

Augsburg sicher für Menschen aus Afghanistan? Sicher nicht! Deportationen nach Afghanistan haben begonnen - Augsburger abgeschoben - Aufruf zur Demo am Samstag 16.12.2016, Eine Stellungnahme des Augsburger Flüchtlingsrats und Pressemitteilungen des Bayerischen Flüchtlingsrats Am Samstag, den 17. Dezember, findet in Augsburg bereits die dritte Demonstration innerhalb von fünf Wochen gegen Abschiebungen nach Afghanistan statt. Sie werden von der Gruppe afghanischer Flüchtlinge Gemeinschaft Abschiebungen nach Afghanistan sind tödlich – Stop Deportations organisiert, die inzwischen auch mit dem Augsburger Flüchtlingsrat kooperiert.
Anzumerken wäre der zynische Beifall Horst Seehofers zur ersten Abschiebewelle von fünfzig Afghanen in Frankfurt: „Ich hoffe, dass es keine einmalige Aktion ist. Wir haben einige hunderttausend, die zurückgeführt werden müssten. Nur dass man die Größenordnung kennt und den Auftrag, mit dieser Politik fortzufahren.“ Gleichzeitig berichtet der Bayerische Rundfunk von „Massive[r] Empörung über Abschiebungen“. Bedenken und Ablehnung der brutalen Abschiebepolitik scheint es bis in einzelne Landesregierungen hinein zu geben. weiter

November News 2016

 

Oktober News 2016

Ein Lehrstück über rechte Unterstellungen und Verdrehungen Doppelinterview mit Frauke Petry und Sahra Wagenknecht in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung am 2.10.2016, 26.10.2016, von Wolfgang Walter Schon wieder Sahra Wagenknecht! Diesmal gemeinsam mit Frauke Petry, der Frontfrau der AfD, im Gespräch. Von den Linken schütteln die einen resigniert den Kopf, die anderen sind wütend über ihre Fraktionschefin. Hat sie denn nicht schon genug argumentative Zugeständnisse an die Rechtspopulisten gemacht und damit ihrer Partei geschadet? Aber Resignation und Wut sind schlechte Ratgeber und beeinträchtigen oft die sachliche Analyse. Wer das Doppelinterview nüchtern analysiert, kann viel über die Hilflosigkeit der linken Fraktionschefin gegenüber der populistischen Rhetorik erfahren. weiter

September News 2016

 

August News 2016

 

Juli News 2016

 

Juni News 2016

Eurozentrik, Militarismus und linkes Pathos Slavoj Žižeks Neuer Klassenkampf, 30.6.2016, von Hansjörg Bisle-Müller Slavoj Žižek gilt laut Klappentext des Ulsteinverlags als einer der wichtigsten Denker der Gegenwart, für viele ist er auch ein bedeutender Linker und marxistischer Philosoph, Orientierungsanker bei entscheidenden Fragen. Ich empfehle allen zur Ernüchterung den Spiegel-Bestseller „Der neue Klassenkampf: die wahren Gründe für Flucht und Terror“, erschienen bei Ullstein 2015. Im Klappentext klingt alles noch fortschrittlich: „Nicht die Flüchtlinge gefährden unsere Gesellschaft – vielmehr bedroht das globale Kapital die gesamte Weltordnung.“ Der Teufel steckt dann auf den Innenseiten. Es ist ein Buch, das trotz der Klassenkampfgarnierung ein simples westeurozentrisches Weltbild propagiert. Das Gute ist unter der westeuropäischen Glocke und das Gefährliche kommt von außerhalb. weiter
Ungleiche Partner Dr. Mabanza berichtete im Grandhotel über die Economic Partnership Agreements (EPAs), 12.6.2016, von Wolfgang Walter Seit die Verhandlungen bekannt sind, hat attac Augsburg diskutiert, welche Auswirkungen die großen Freihandelsabkommen der EU mit den USA (TTIP) und Kanada (CETA) haben. Weitgehend unbeachtet geblieben sind in der öffentlichen Wahrnehmung jedoch die seit 2004 laufenden Verhandlungen über die Wirtschaftspartnerschaftsabkommen mit den AKP-Staaten (Afrika, Karibik, Pazifik). Um mehr Kenntnis über diese Wirtschaftspartnerschaftsabkommen (WPA) bzw. Economic Partnership Agreement (EPA) zu gewinnen, lud attac in Zusammenarbeit mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung für den 1. Juni ins Grandhotel Cosmopolis als Referenten Dr. Boniface Mabanza ein. Er ist Literaturwissenschaftler, Philosoph und Theologe, stammt aus der DR Kongo weiter

Mai News 2016

Die Sanktionen gegen Syrien und die Syrer sind unverzüglich aufzuheben Appell kirchlicher Würdenträger aus Syrien, 27.5.2016 2011 hat die Europäische Union beschlossen, Wirtschaftssanktionen gegen Syrien zu verhängen. Die EU stellte sie als „Sanktionen gegen Persönlichkeiten des Regimes“ dar. Tatsächlich verhängte sie gegen das ganze Land ein Öl-Embargo, eine Blockade jeglicher Finanztransaktionen und ein Handelsverbot für sehr viele Gütern und Produkte. Diese Maßnahmen sind immer noch in Kraft. Dagegen wurde 2012 aufgrund einer schwer verständlichen Entscheidung das Öl-Embargo für die Regionen aufgehoben, die die bewaffnete und dschihadistische Opposition kontrolliert. Dadurch sollen offenkundig den sogenannten „revolutionären Kräften und der Opposition“ wirtschaftliche Ressourcen zur Verfügung gestellt werden.
In diesen fünf Jahren haben die Sanktionen gegen Syrien dazu beigetragen, die syrische Gesellschaft zu zerstören: Sie lieferten sie dem Hunger, Epidemien und Elend aus weiter

April News 2016

 

März News 2016

 

Februar News 2016

 

Januar News 2016

 


   
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